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Nichtoffener Wettbewerb | 01/2013

Modernisierung U-Bahnhof Sendlinger Tor

ein 1. Preis / Zuschlag

Raupach Architekten

Architektur

Peter Bohn + Assoziierte

Architektur

Ingo Maurer GmbH

Lichtplanung

VIZE architectural rendering

Visualisierung

Karl-Heinz Liederer

Bauingenieurwesen

Beurteilung durch das Preisgericht

Das Gestaltungskonzept, das durchgehend mit Farbe, Licht und einer r├Ąumlichen Klammer arbeitet, besticht durch einen hohen Wiedererkennungswert und einen starken Erinnerungseffekt.
Der Umgang mit starken Farben, klarer Raumbildung und gl├Ąnzenden Fl├Ąchen wird aufgrund der visuellen r├Ąumlichen Erweiterung positiv beurteilt. Ebenso wie die gute Auffindbarkeit der Ausg├Ąnge aus dem Sperrengeschoss durch einen eindeutigen Kontrast. Die konkrete Farbkomposition mit dem Rot f├╝r den U3/U6-Bahnsteig wird ebenso in Frage gestellt wie die ├╝bergeordnete gelbe Klammer.
Das T├╝rkis des Transformationsprozesses wird positiver gesehen, da es an die heutige Farbgebung ankn├╝pft und an die Botschaft des AIDS-Memorial.
Als ├Ąu├čerst kritisch wird die Wahrnehmung der Signaletik im Sperrengeschoss beurteilt. Die Auffindbarkeit der Information wird durch die gro├čfl├Ąchigen Leuchten sehr erschwert. Auch wenn die gro├čen Leuchten attraktiv wirken, ist das Lichtkonzept in den U-Bahngeschossen wesentlich funktionaler und unterst├╝tzt die Idee der r├Ąumlichen Klammer. Im Sperrengeschoss erscheint die Klammer aufgrund der Schaufenster nicht schl├╝ssig und sollte im Hinblick auf ihre r├Ąumliche Wirkung ├╝berpr├╝ft werden. Die Verkleidung der St├╝tzen mit Faserbeton ist im Hinblick auf eine deutliche allt├Ągliche Belastung zu hinterfragen.
Insgesamt wird die Entwurfsidee als robuste Basis angesehen, die auch das Potential hat, f├╝r eine neue Identit├Ąt des Sendlinger Tors zu sorgen.