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Nichtoffener Wettbewerb | 12/2015

Neubau der Gustav-Heinemann-Gesamtschule

Eingangsvorplatz

Eingangsvorplatz

Anerkennung

Preisgeld: 12.500 EUR

HASCHER JEHLE Architektur

Architektur

KRAFT.RAUM.

Landschaftsarchitektur

ErlÀuterungstext

Das Wettbewerbsgebiet wird durch einen waldartigen GrĂŒnraum mit umfangreichem Baumbestand geprĂ€gt. Der Entwurf sieht vor, den vorgefundene GrĂŒnraum zu erhalten und die QualitĂ€ten des Baumbestandes fĂŒr die Schule zu nutzen. Der Neubau der Gustav-Heinemann-Gesamtschule wird aus drei ringförmigen Baukörpern gebildet, die inmitten des vorhandenen Baumbestandes auf dem Wettbewerbsgebiet platziert werden. Das GebĂ€ude wird vom GrĂŒnraum von allen Seiten umschlossen. Die drei Amöben-förmigen Bauteile, die auf dem erdgeschossigen, verbindenden Sockel aufliegen, erscheinen wie Inseln in einem grĂŒnen Meer von BĂ€umen. Die beiden nördlichen Bauteile umschließen jeweils ein dreigeschossiges Atrium mit Glasdach, der sĂŒdliche Baukörper fasst einen kleinen Innenhof. Die drei GebĂ€udeteile gliedern den Schulbau und fassen drei unterschiedliche Außenraumbereiche mit unterschiedlichen QualitĂ€ten. Auf der SĂŒdostseite entsteht ein rĂ€umlich spannungsvoller Vorplatz durch die topographische Modellierung. Von der tiefer gelegenen Erschließungsstraße aus gelangt man ĂŒber eine Freitreppe mit Sitzstufen auf den Eingangsvorplatz der Schule mit der Außenterrasse der Mensa. Auf der GebĂ€udenordseite wird der Pausenhof der Schule durch das GebĂ€ude und den Baumbestand gefasst und erhĂ€lt den Charakter einer Lichtung im Wald. Auf der GebĂ€udewestseite wird ein Werkhof fĂŒr den Kunst- und Werkbereich vorgesehen. Zwischen den drei Amöben wird die DachflĂ€che des erdgeschossigen Sockelbaus als zusĂ€tzlicher Pausenbereich im Außenraum aktiviert und ĂŒber eine Freitreppe mit dem Pausenhof verbunden.
Im Zentrum des erdgeschossigen GebĂ€udesockels befindet sich das Foyer mit anschließendem Veranstaltungsbereich. Von hier aus erreicht man alle GebĂ€udebereiche auf kurzem Wege. Über die Freitreppen in den lichtdurchfluteten Atrien gelangt man in die Obergeschosse, wo sich die Klassen- und KursrĂ€ume um die jeweiligen Atrien ringförmig gruppieren. Die Aufenthalts- und Lernbereiche staffeln sich terrasenförmig ĂŒber die Geschosse im Atrium. Mensa und Stadteilbibliothek befinden sich in dem sĂŒdlichen GebĂ€udeteil und erhalten jeweils separate ZugĂ€nge von außen. Die Stadtteilbiliothek erreicht man sowohl ĂŒber das Foyer im Erdgeschoss als auch ĂŒber einen Zugang von Außen ĂŒber eine Freitreppe die auf das GebĂ€udedach des Sockelbaus fĂŒhrt. Hier befindet sich auch ein zugehöriger Außenbereich, der zum Lesen im Freien an schönen Tagen einlĂ€dt.
Die Aula im Zentrum verfĂŒgt ĂŒber -vom Erdgeschossniveau- ansteigende und abfallende Sitzstufen und lĂ€sst sich mittels flexibler TrennwĂ€nde vom Foyer abkoppeln. Im Schulbetrieb wird die Aula dem Foyer zugeschaltet und dient als attraktiver Pausen- und Aufenthaltsraum.
Die außerschulischen Bereiche befinden sich weitestgehend im Erdgeschoss und sind gut von den schulinternen Zonen zu separieren.
Um die VerkehrsflÀchen pÀdagogisch nutzen zu können erhalten die Obergeschosse umlaufende Fluchtbalkone, die von einer Holzlattung umschlossen werden. Die Mehrschichtigkeit der Fassade verleiht dem GebÀude eine spannungsvolle optische Tiefe.
Lageplan

Lageplan

Ansicht

Ansicht

Schnitt

Schnitt

Ansicht

Ansicht

Erdgeschoss

Erdgeschoss

Obergeschoss

Obergeschoss

Pausenhof

Pausenhof

Modellfoto

Modellfoto