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Nichtoffener Wettbewerb | 07/2014

Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin

3. Preis

Max Dudler GmbH

Architektur

Hager Partner AG

Landschaftsarchitektur

ZWP Ingenieur-AG

TGA-Fachplanung

Leonhardt, AndrÀ und Partner, Beratende Ingenieure VBI AG

Tragwerksplanung

gkp fassadentechnik

Fassadenplanung

MMB - Modellbau Milde Berlin

Modellbau

Abbonacci l 3D Visualisierung & PrÀsentationsgrafik

Visualisierung

Uniola AG

Landschaftsarchitektur

ErlÀuterungstext

Freiraumkonzept
Die umgebenen FreiflÀchen verstehen sich als Bindeglied zwischen dem urbanen Eingang
am Tempelhofer Feld, der Anbindung an die angrenzenden Quartiere und der PrÀsentation
der neuen Zentral- und Landesbibliothek. In großzĂŒgiger Weite umspielt der barrierefreie Außenraum den monolithischen Neubau und schafft eine angemessene Proportion und Bindung zu der angrenzenden Rollbahn, dem Taxiway und dem gesamten Parkfeld. WĂ€hrend der Stadtplatz am Tempelhofer Damm verkehrliche Funktionen der ÖPNV-Anbindung aufnimmt, konzentrieren sich die Außenanlagen im Osten auf die neue Bibliothek und seine Nutzungen ohne die ZugĂ€nglichkeit zum Park einzuschrĂ€nken. Zwischen diesen beiden prĂ€gnanten rĂ€umlichen Aufweitungen wird mittig eine Komprimierung vorgenommen, die die notwendige verkehrliche Querung zwischen den Quartieren aufnimmt. Somit werden die Platzaufweitungen betont. Dieser Effekt wird durch stromlinienförmige und richtungsweisende Bodenmarkierungen zusĂ€tzlich herausgestellt. Außerhalb des offenen Zentrums aus vorhandenen und ergĂ€nzenden BetonbelĂ€gen gliedern Baumstrukturen in Anlehnung an den Masterplan die NebenflĂ€chen, in denen Aufenthaltszonen, Pflanz- und StellplatzflĂ€chen aufgenommen werden.
Als Teil der ParkbĂŒhne entsteht innerhalb eines Erdwalls eine knapp zwei Meter hohe
gestufte Podestebene, die den freien Blick in den Park ermöglicht und gleichzeitig die Stellplatzanlagen optisch reduziert. Der langjÀhrige Realisierungsprozess der Parkentwicklung wird durch die sich verÀndernde Initialpflanzung innerhalb von Schotter- und Steinstrukturen betont. Hier sollen sich Material und Pflanzung dem zeitlichen Lauf weitgehend ungestört aussetzen. Sitzmauern und lineare Sitzelemente im Schatten der Baumgruppen bieten Ruheund Aufenthaltszonen an, die ein Beobachten des munteren Treibens der vielschichtigen Personengruppen an diesem besonderen Ort ermöglichen.
Lageplan

Lageplan

Übersichtsplan

Übersichtsplan