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Nichtoffener Wettbewerb | 03/2007

Neubau des Kultur- und Bildungszentrums

2. Rundgang

Architekturb├╝ro Keinemann

Architektur

Erl├Ąuterungstext

LEITIDEE
Mit dem ausgelobten Neubau des Kultur- und Bildungszentrums f├╝r die Stadt Hamm verfolgt der Auslober das Ziel, an pointierter Stelle zur Zeit brachliegenden Potentialen zu einer Initialz├╝ndung zu verhelfen.

Der Nutzungsmix aus Stadtb├╝cherei (Bibliothek), Volkshochschule und Fachhochschule soll zu einer gemeinsamen Kultur- und Bildungsst├Ątte entwickelt werden, welche sich intern erg├Ąnzt und anregt und nach Au├čen eine offene, b├╝rgernahe, schwellenlose Charakteristik aufweist.

Mit der kommunalen Investition wird angestrebt, einen vorhandenen st├Ądtebaulichen Makel zu heilen und gleichzeitig die M├Âglichkeit zu sichern, auf freizuhaltenden Grundst├╝cksfl├Ąchen privatwirtschaftliche Investitionen durch erg├Ąnzende Bebauung mit zu initiieren.

Der Ort weist eine besondere Pr├Ągnanz auf. Mit der Bahn und dem Bus anreisende G├Ąste der Stadt werden von dem neuen Ensemble gepr├Ągte erste visuelle Eindr├╝cke von der Stadt Hamm erhalten. Diese Bauaufgabe bietet insofern die seltene M├Âglichkeit, Stadtgestaltung in Ver-bindung mit differenzierter kultureller Nutzung auszudr├╝cken.

Ein Ort des Lernens und des Lehrens, der Begegnung und Kommunikation. Hier zeigt sich die Stadt als Lebens- und Lernort.

Darauf ausgerichtet ist die architektonische Antwort entwickelt worden, die mit ihrer integrierenden Identit├Ąt den Funktionen Raum, dem Ort die erforderliche Pr├Ągnanz und der Stadt ein neues kulturelles Gesicht verleiht.

Der vormals vom Handel mit Waren gepr├Ągte Ort wandelt sich zum Kristallisationspunkt des Wissens. Organisiertes, sowie offenes freies Lernen, Lesen und Leben gibt Impulse in Funktion und Stadtgestalt. Der Genius loci wandelt sich zum kulturellen Stadtfoyer.