modgnikehtotsyek
TÄGLICH FRISCHE WETTBEWERBE UND JOBS Jetzt Newsletter bestellen

Nichtoffener Wettbewerb | 03/2007

Neubau des Kultur- und Bildungszentrums

Perspektive Forum

Perspektive Forum

Anerkennung

HerbstKunkler Architekten

Architektur

IngenieurbĂŒro RĂŒdiger Jockwer GmbH

Bauingenieurwesen

WINTER Beratende Ingenieure fĂŒr GebĂ€udetechnik

TGA-Fachplanung

ErlÀuterungstext

Durch den Abriss des leerstehenden Kaufhauses kann der Hauptbahnhof und der Willy-Brandt-Platz wieder mit der City verbunden werden. Leitidee des Entwurfes ist es mit prĂ€zisen Körpern einen einprĂ€gsamen Ort fĂŒr eine öffentliche Institution innerhalb des stĂ€dtebaulichen GefĂŒges der Stadt Hamm zu schaffen. Mit baulichen Mitteln soll das Kultur- und Bildungszentrum als „kulturelle Mitte“ zum integrativen Bestandteil des Bahnhofsquartiers ausformuliert werden. Die Neubauten formulieren die bauliche Kante zum Willy-Brandt-Platz,
eröffnen Blick- und Wegebeziehungen zwischen Bahnhof und City. Das „Forum“ wird die gemeinsame Adresse des Kultur- und Bildungszentrums als zentrale, öffentliche Einrichtung im
Bahnhofsquartier. Unter Einbeziehung der bestehenden GebÀude wird der Gesamtraum des Bahnhofsquartiers durch Schaffung neuer RÀume
weiterentwickelt. Es soll ein dichtes, zentrales Stadtquartier entstehen.

Körper.
Die Neubauten bilden mit den Altbauten drei klare und einfache Stadtblöcke.

Raum.
Die Baukörper definieren und hierarchisieren RÀume: den stÀdtischen Willy-Brandt-Platz am Hauptbahnhof, das öffentliche Forum, die Eingangsbereiche und Atrien, die internen Höfe.

Transparenz.
Die VerknĂŒpfung dieser RĂ€ume eröffnet Blickbeziehungen zwischen den stĂ€dtischen RĂ€umen und aus den GebĂ€uden in typologisch differenzierte FreirĂ€ume.

Forum.
Zwischen der Bibliothek mit Volkshochschule und der SRH-Fachhochschule entsteht ein vielfĂ€ltig nutzbarer Stadtraum. Die Treppen- und Terrassenanlage zum Veranstaltungssaal ist als stĂ€dtische TribĂŒne der identifikationsbildende, öffentliche Raum. Die Erschließung des Kultur- und Bildungszentrums erfolgt ĂŒber dieses gemeinsame Forum.

Zwei HĂ€user.
Die Ausformulierung von zwei HĂ€usern, Bibliothek/VHS und SRH-Fachhochschule, folgt dem Konzept einer rĂ€umlichen Zonierung in zwei miteinander verknĂŒpfte Stadtbausteine. Beide HĂ€user werden ĂŒber das gemeinsame Sockelgeschoss funktional zu einem GebĂ€ude verbunden. Hier liegt, zentral zugĂ€ngig fĂŒr alle Nutzer, der Veranstaltungssaal. Die direkte Verbindung nach außen wird ĂŒber die Treppen- und Terrassenanlage des Forums hergestellt.

Bibliothek und VHS.
Der Zugang in die Bibliothek und die Volkshochschule erfolgt ĂŒber das gemeinsame Foyer im Erdgeschoss. Die Bibliothek öffnet sich als eine transparente, ĂŒber definierte LuftrĂ€ume und Zwischenebenen verbundene Nutzungseinheit in den Stadtraum. Alle Arbeits- und LeseplĂ€tze sind an den entlang der Fassaden verlaufenden LuftrĂ€umen sonnengeschĂŒtzt angeordnet. Podeste und Zwischengeschosse bieten Raum fĂŒr BibliothekseinfĂŒhrungen und Kleinveranstaltungen. GruppenrĂ€ume und Carrels werden im 1.OG angeordnet. Der Verwaltungsbereich im 2.Obergeschoß ist an den Buch- und Lesebereich angebunden und der Haupterschliessung direkt zugeordnet. Die RĂ€ume der Volkshochschule im 3. und 4.Obergeschoß werden ĂŒber die zentrale Treppenanlage mit Personenaufzug und das Atrium an das Foyer angebunden. Die unabhĂ€ngige Erschliessung ist gewĂ€hrleistet.

SRH Fachhochschule.
Die 5-geschossige Fachhochschule erhĂ€lt eine eigene Adresse am gemeinsamen „Forum“. Ein innenliegendes Atrium verbindet alle Geschosse miteinander. Die Verwaltung ist im 1.OG, die Unterrichtsbereiche im 2.-4.OG angeordnet. Im Erdgeschoß können die GruppensitzplĂ€tze im Foyer ĂŒber hohe GlastĂŒren in den Stadtraum erweitert werden.

Material.
Die Aussenfassaden werden, solide und robust, mit eingefĂ€rbten Architekturbetonelementen bekleidet. Die Fenster sind lasierte Holzfenster mit LĂŒftungspaneelen. Der das Äussere bestimmende Materialkanon soll auch im Inneren der Baukörper fortgesetzt werden. Im Ausbau werden einfache Materialien wie Beton, Mauerwerk, Holz, Stahl, Glas, Textilien möglichst authentisch und unbehandelt verwendet. Auf abgehĂ€ngte Decken soll weitestgehend verzichtet werden. Die hellen InnenwĂ€nde stehen im Kontrast zu den dunklen Fußböden. Der Bodenbelag der Ă€ußeren ErschliessungsflĂ€chen soll sich im Erdgeschoss fortsetzen, um die optische Vernetzung von Innen- und AussenrĂ€umen zu unterstreichen.
Perspektive Forum

Perspektive Forum

Perspektive Forum

Perspektive Forum

Lageplan

Lageplan

Lageplan

Lageplan

Lageplan

Lageplan

EG

EG

EG

EG

EG

EG

UG + Schnitt

UG + Schnitt

UG + Schnitt

UG + Schnitt

UG + Schnitt

UG + Schnitt

1. OG + Ansicht Willy-Brandt-Platz

1. OG + Ansicht Willy-Brandt-Platz

1. OG + Ansicht Willy-Brandt-Platz

1. OG + Ansicht Willy-Brandt-Platz

1. OG + Ansicht Willy-Brandt-Platz

1. OG + Ansicht Willy-Brandt-Platz

4. OG + Ansicht Forum

4. OG + Ansicht Forum

4. OG + Ansicht Forum

4. OG + Ansicht Forum

4. OG + Ansicht Forum

4. OG + Ansicht Forum