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Nichtoffener Wettbewerb | 05/2016

Neubau eines BĂŒrgerzentrums

Lageplan

Lageplan

1. Preis / Variante B

Preisgeld: 24.000 EUR

silands | Gresz + Kaiser Landschaftsarchitekten PartG mbB

Landschaftsarchitektur

H2M Architekten

Architektur

TRAGRAUM Ingenieure PartmbB

Tragwerksplanung

Peter Corbishley Modellbau

Modellbau

Beurteilung durch das Preisgericht

Das umfassende und in sich stimmige Freiraumkonzept bietet eine Vielzahl von Verbesserungen an. Besonders hervorzuheben sind die VorschlĂ€ge zur Einbeziehung des Flussbereiches, u.a. die Acheterrassen und die Neuordnung des Vorfeldes der Gasthöfe. Allerdings wird bezweifelt, ob die Kirchplatzterrassen zur B20 gĂ€nzlich steinern ausgebildet sein sollen. Zumal dies die BewĂ€ltigung der topographischen Gegebenheiten nicht erleichtert. Zonierung und Gestaltung von BĂŒrger- und Schulplatz sind gut gelöst. Durch die Situierung erforderlicher StellplĂ€tze auf dem ehemaligen HotelgelĂ€nde wird eine Erweiterungsmöglichkeit der Schule im Norden aufgegeben und Verkehr in den Bereich der Schule gezogen.

Das ehemalige Rathaus wird durch einen lĂ€ngsgerichteten Neubau flankiert. Infolge entsteht ein rĂ€umlich angenehm proportionierter Platzbereich. Im rĂŒckwĂ€rtigen Teil entsteht eine Vorzone fĂŒr Sparkasse und 12 oberirdische StellplĂ€tze. Die vorhandene GelĂ€ndekante wird in dem Entwurf nicht berĂŒcksichtigt. UnverstĂ€ndlich ist somit die vorgesehene natĂŒrliche Be- und EntlĂŒftung der Tiefgarage.

Im EG des BestandsgebĂ€udes sind CafĂ© und Touristeninfo gut platziert. Der CafĂ©teil erscheint ein wenig zu groß, auch die BĂŒcherei in den beiden Obergeschossen ist ĂŒberdimensioniert. Die Lage der Öffentlichen Toilette im UG des BestandsgebĂ€udes wird an dieser Stelle in Frage gestellt. In zentraler Lage zum Platz ist im EG des Neubaus der BĂŒrgersaal ĂŒber die ganze GebĂ€udehöhe untergebracht.. In weiterer Abfolge gut positioniert liegen das BĂŒrgerbĂŒro und VerwaltungsrĂ€ume des Rathauses. Die im rĂŒckwĂ€rtigen Teil angeordnete Sparkasse erfĂŒllt nicht ganz die geforderten GrĂ¶ĂŸenvorstellungen. Im Obergeschoss des Neubaus sind weitere RĂ€ume der Bank und der Rathausverwaltung untergebracht. Die Lager- und ArchivrĂ€ume im Untergeschoss erscheinen weit ĂŒberdimensioniert , zumal die vorgeschlagene Tiefgarage sehr knapp bemessen ist.

Der zurĂŒckhaltend gestaltete Baukörper ergĂ€nzt den Altbau auf angenehme Weise, bleibt in der Gestaltung eigenstĂ€ndig. Der Holzmassivbau erhĂ€lt als Kontrast zum gemauerten BestandsgebĂ€ude eine regionaltypische Holzfassade.

Die Werte der BGF und des BRI liegen im unteren Bereich, bei der ĂŒberbauten FlĂ€che liegt die Arbeit im Mittelbereich. Die kompakte Baukörperform und der Holzbau lassen eine wirtschaftliche Umsetzung erwarten. Das Raumprogramm ist erfĂŒllt, z.T. in den GrĂ¶ĂŸenordnungen leicht abweichend. Die AbstandsflĂ€chen nach außen sind eingehalten. Die Zufahrt der Tiefgarage fĂŒhrt ĂŒber Gemeindeeigenen Grund. Beide GebĂ€ude sind barrierefrei erschlossen.

Insgesamt stellt der Beitrag eine gute Lösung zur Umnutzung des BestandsgebÀudes mit baulicher Erweiterung dar.
Perspektive

Perspektive