Nichtoffener Wettbewerb | 06/2025
Neubau Ellbachzentrum Niederzier
5
Perspektive
©löhle neubauer
Anerkennung
Preisgeld: 5.000 EUR
Erläuterungstext
Der Neubau des EIlbachzentrums in Niederzier fügt sich selbstbewusst und gleichzeitig sensibel in die Parklandschaft ein. Das EIlbachzentrum fungiert als Identitätsträger und wirkt durch seine ausdrucksstarke freie polygonale Form als ''Landmark'' auf das diffuse städtebauliche Umfeld. Der kompakte 2-geschossige Baukörper hinterlässt einen minimierten Fußabdruck und gewährleistet gleichzeitig eine maximale Bespielbarkeit der Außenräume. Die Seitenlängen des neuen Zentrums sowie die Höhenentwicklung orientieren sich an Gebäuden aus dem unmittelbaren städtebaulichen Kontext.
Das neue EIlbachzentrum fügt sich so in den Park ein, dass es von Norden vom Rathausquartier sowie von Süden von der Austraße aus gut sichtbar und präsent ist. Die verschiedenen Nutzungen orientieren sich allseitig zum Park. Durch die vorgelagerten Terrassen entsteht eine starke Wechselbeziehung zwischen Park und Gebäude. Von der Austraße wird eine klare Haupteingangssituation geschaffen, die mit einem separaten Weg einen geschützten Zugang zum Park und zum neuen Zentrum ermöglicht. Vor dem Haupteingang öffnet sich ein kleiner Platz, der mit langen Sitzbänken zum Verweilen einlädt.
Die 43 Stellplätze werden entlang des Grabens und vor der Kita vorgesehen und mit einem Rasenfugenpflaster versehen, so dass ein möglichst geringer Versiegelungsgrad entsteht. Die Radstellplätze werden nah am Haupteingang verortet. Durch die Ergänzung mit weiteren Parkwegen wird das EIlbachzentrum in Zukunft vor allem auch gut von dem westlichen Weg aus erreicht. Der bestehende Bolzplatz wird erhalten und kann bei größeren Veranstaltungen als Festwiese genutzt werden, Spielangebote werden im Nordwesten des Gebäudes vorgesehen. Die Bestandsbäume werden überwiegend erhalten und punktuell durch große Einzelbäume oder Baumgruppen ergänzt, die zusätzlich Schatten spenden.
Das neue EIlbachzentrum fügt sich so in den Park ein, dass es von Norden vom Rathausquartier sowie von Süden von der Austraße aus gut sichtbar und präsent ist. Die verschiedenen Nutzungen orientieren sich allseitig zum Park. Durch die vorgelagerten Terrassen entsteht eine starke Wechselbeziehung zwischen Park und Gebäude. Von der Austraße wird eine klare Haupteingangssituation geschaffen, die mit einem separaten Weg einen geschützten Zugang zum Park und zum neuen Zentrum ermöglicht. Vor dem Haupteingang öffnet sich ein kleiner Platz, der mit langen Sitzbänken zum Verweilen einlädt.
Die 43 Stellplätze werden entlang des Grabens und vor der Kita vorgesehen und mit einem Rasenfugenpflaster versehen, so dass ein möglichst geringer Versiegelungsgrad entsteht. Die Radstellplätze werden nah am Haupteingang verortet. Durch die Ergänzung mit weiteren Parkwegen wird das EIlbachzentrum in Zukunft vor allem auch gut von dem westlichen Weg aus erreicht. Der bestehende Bolzplatz wird erhalten und kann bei größeren Veranstaltungen als Festwiese genutzt werden, Spielangebote werden im Nordwesten des Gebäudes vorgesehen. Die Bestandsbäume werden überwiegend erhalten und punktuell durch große Einzelbäume oder Baumgruppen ergänzt, die zusätzlich Schatten spenden.
Beurteilung durch das Preisgericht
Die Verfasser fokussieren in ihrem Entwurf eine allseitige Verzahnung des neuen Ellbachzentrums mit dem Landschaftspark als besondere Qualität.
Hierzu wird eine feinfühlige räumliche Zonierung erarbeitet, aus der sich die sinnvoll angeordneten unterschiedlichen Nutzungen ganz selbstverständlich ergeben. Diese zeigen sich entsprechend ihrer Anforderung allseitig zum Park orientiert und mit diesem durch vorgelagerte Terrassen, bzw. Loggia im OG bestmöglich verknüpft.
Die gewünschte Variabilität wird durch ein vielfältiges Kombinationsangebot erreicht und durch zusätzliche Angebote gestärkt, wie z.B. die Möglichkeit der temporären Umwidmung der erhöhten Bühne des Mehrzwecksaals als Freilichtbühne im nördlich vorgelagerten Konzertbereich oder die Kopplung von Fraktions- und Musiksaal im OG mit gemeinsamer Nutzung der südlich und zum Eingangsbereich orientierten Loggia.
Im Ergebnis steht ein dreidimensional polygonaler Baukörper mit ausgewogener Zonierung und einem dichten Beziehungsgeflecht. Dieses wirkt sowohl im Inneren als auch in den Park hinein. Das Volumen ist als zweigeschossiger Holzbau konzipiert und positioniert sich selbstbewusst im Park. Im Süden entsteht durch eine Unterschneidung ein großzügiger überdeckter Vorbereich, der über einen Windfang ins zentrale Foyer führt.
Dieses ist zweigeschossig konzipiert, was in Verbindung mit dem zuschaltbaren Saal im Hinblick auf das Gesamtvolumen, die Abtrennbarkeit, Wegeführung, bzw. Entfluchtung und räumliche Wirkung kritisch gesehen wird. Foyer- und Saal, wie auch alle weiteren Nutzungen, lassen eine großzügige natürliche Belichtung und Belüftung zu.
Die städtebauliche Setzung ist klar und adressbildend, das Gebäude leitet in seiner Formgebung den Weg in den Park hinein, die Möglichkeit einer Durchwegung wäre wünschenswert.
Das vorgeschlagene Energiekonzept in Verbindung mit der Holzkonstruktion ist konsequent und nachhaltig, das Gebäudevolumen, als auch die Zuwegung über einen lang gestreckten Parkplatz könnten optimiert werden.
Die Wegeführung aus dem Park führt auf einen attraktiven Platz für eine Außenbühne und muss dann jedoch aufgrund der Gebäudeform um dessen Spitze herum verlaufen, um auf einen zweiten Platz mit Terrasse vor dem Veranstaltungsraum zu gelangen. Die Erschließung des Parkens mit separatem Fußweg ist richtig, es muss jedoch gewährleistet werden, dass der Mühlbach nicht beeinträchtigt wird. Der Kinder-/Jugendbereich hat einen eigenen direkt gut zugänglichen Außenbereich.
Lageplan
©löhle neubauer . wbp
Grundriss
©löhle neubauer
Schnitt . Ansicht
©löhle neubauer
Modell
©löhle neubauer