Nichtoffener Wettbewerb | 02/2026
Neubau Feuerwehr Sexau
5
©arabzadeh+schneider architekten
3. Preis
Preisgeld: 10.500 EUR
Beurteilung durch das Preisgericht
Der Neubau wird als 2-geschossiger Baukörper entlang der Straße „Am Erlengraben“ entwickelt. Um die Rückhaltemulde komplett entlang des Grundstücks auszubilden, wird bewusst auf eine Erschließung über die Stichstraße verzichtet. Ob diese Doppelung der Erschließung und damit eine höhere Versiegelung der Oberflächen richtig ist, bleibt zu prüfen. So könnte auch auf die vorgeschlagenen Rigolen unter der Fahrbahn verzichtet werden und die natürliche Versickerung vergrößert werden.
Alle Alarmein- und -ausfahrten werden kreuzungs- und störungsfrei voneinander platziert. Der Übungshof mit Turm liegt zurückhaltend im hinteren Bereich der Aufstellflächen und bildet so einen Endpunkt des Vorplatzes. Die Alarmparkplätze liegen lärmgeschützt hinter dem Gebäude, was grundsätzlich zu begrüßen ist. Dennoch wird empfohlen die Lage der Anlagen auf dem Grundstück zu prüfen. Es ist anzustreben hohe Stützmauern im rückwärtigen Bereich zu vermeiden und das Gelände, wenn möglich abzuböschen. Des Weiteren sind mögliche Kreuzungen von einfahrenden Fahrzeugen und der Anlieferung zu prüfen.
Die Umkleiden für die Einsatzkräfte sind direkt vom Parkplatz aus erschließbar, ein Windfang je Umkleide wäre wünschenswert.
Die Erschließung für externe Besucher wird durch eine Arkade am Kopf des Gebäudes, der sich Richtung Dorf orientiert, markiert. So werden Besucher zu Fuß aus dem Dorf sowie vom Parkplatz gleichermaßen empfangen. Diese starke Geste bildet ein Signet für die Feuerwehr Sexau ohne aufdringlich zu wirken.
Beim Betreten des Gebäudes wird man in einem angemessenen Foyer empfangen, das auch die historische Feuerwehrspritze beherbergt. Das Foyer verteilt die Nutzungsströme in Bereitschaftsbereich, Feuerwehrhalle, Umkleiden und Werkstätten im Erdgeschoss. Eine repräsentative Treppe führt ins Obergeschoss zu Schulungs- und Verwaltungsräumen. Blickbeziehungen aus beiden Ebenen des Foyers stellen wichtige Verbindungen zur Feuerwehrhalle her und schaffen so eine echte Qualität der Identifikation. Der Vorraum im Obergeschoss verbindet Veranstaltungsraum, Jugendraum (zusammenschaltbar) und Küche. Der Verbund dieser Nutzungen ist ansprechend und richtig gelöst. Besonders hervorzuheben ist die Ausrichtung des Saales zum Dorf und zur Aufstellfläche der Feuerwehr.
Die Umkleiden liegen im EG an der richtigen Stelle, die Zugänglichkeit zu Halle aus der Damenumkleide könnte optimiert werden. Werkstatt und Palettenlager liegen folgerichtig an der Halle, Größe und Zugang des Schlauchschiebers sind zu prüfen. Die mögliche Erweiterung ist problemlos realisierbar, der Charakter des Gebäudes wird dadurch nicht verändert, sondern wie selbstverständlich weitergeführt.
Der Entwurf lässt eine wirtschaftliche Umsetzung erwarten. Die unnötig überhöhten Bereiche über Werkstatt und Lagerbereichen sind in Frage zu stellen, auch in Verbindung mit der recht groß dimensionierten Dachterrasse, die nicht mit den Nutzungen im Innern einhergeht.
Die Versorgung des Gebäudes mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, hochgedämmter Gebäudehülle und Dreifachverglasung entspricht den Erwartungen an ein nachhaltiges Gebäude. Der Entwurf arbeitet wo sinnvoll mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz, erdberührende Bauteile und statisch höher belastete Bauteile sind in Recyclingbeton vorgesehen, auch dies geschieht in sinnvollem Maß und Umfang.
Alle Kennwerte liegen im mittleren Bereich.
Der Verfasser beschreibt eine Holz-Hybrid-Tragkonstruktion und möchte massive Bauteile zur Auskühlung nutzen, es werden aber nur Holzdecken erwähnt. An dieser Stelle muss das Konzept geschärft werden. Die Spannweiten und Vordimensionierung der Bauteile sind sinnvoll.
Die Außenwände sind als Holzständerwände mit Holzschalung vorgeschlagen, die Gliederung der Fassaden nimmt Rücksicht auf die Nutzungen und fügt sich unprätentiös ein. Die Ausformulierung der Brettschalung könnte differenzierter sein und Bedarf der weiteren Detailierung.
Die Kombination mit Stoffmarkisen verspricht ein geschmackvolles Konzept aus robusten, nachhaltigen Materialien. Zu den Materialien im Innenraum fehlt die Aussage.
Der Entwurf zeichnet sich durch seine Prägnanz in Richtung Dorf aus, sowohl in der Kubatur und Raumbildung als auch im Innern durch die Positionierung der öffentlichen Nutzungen.
Die Funktionen, die der Feuerwehr Sexau im täglichen dienen sind gut organisiert und flächensparend angeordnet. Der Entwurf verspricht ein nachhaltig wertvolles Gebäude.
Alle Alarmein- und -ausfahrten werden kreuzungs- und störungsfrei voneinander platziert. Der Übungshof mit Turm liegt zurückhaltend im hinteren Bereich der Aufstellflächen und bildet so einen Endpunkt des Vorplatzes. Die Alarmparkplätze liegen lärmgeschützt hinter dem Gebäude, was grundsätzlich zu begrüßen ist. Dennoch wird empfohlen die Lage der Anlagen auf dem Grundstück zu prüfen. Es ist anzustreben hohe Stützmauern im rückwärtigen Bereich zu vermeiden und das Gelände, wenn möglich abzuböschen. Des Weiteren sind mögliche Kreuzungen von einfahrenden Fahrzeugen und der Anlieferung zu prüfen.
Die Umkleiden für die Einsatzkräfte sind direkt vom Parkplatz aus erschließbar, ein Windfang je Umkleide wäre wünschenswert.
Die Erschließung für externe Besucher wird durch eine Arkade am Kopf des Gebäudes, der sich Richtung Dorf orientiert, markiert. So werden Besucher zu Fuß aus dem Dorf sowie vom Parkplatz gleichermaßen empfangen. Diese starke Geste bildet ein Signet für die Feuerwehr Sexau ohne aufdringlich zu wirken.
Beim Betreten des Gebäudes wird man in einem angemessenen Foyer empfangen, das auch die historische Feuerwehrspritze beherbergt. Das Foyer verteilt die Nutzungsströme in Bereitschaftsbereich, Feuerwehrhalle, Umkleiden und Werkstätten im Erdgeschoss. Eine repräsentative Treppe führt ins Obergeschoss zu Schulungs- und Verwaltungsräumen. Blickbeziehungen aus beiden Ebenen des Foyers stellen wichtige Verbindungen zur Feuerwehrhalle her und schaffen so eine echte Qualität der Identifikation. Der Vorraum im Obergeschoss verbindet Veranstaltungsraum, Jugendraum (zusammenschaltbar) und Küche. Der Verbund dieser Nutzungen ist ansprechend und richtig gelöst. Besonders hervorzuheben ist die Ausrichtung des Saales zum Dorf und zur Aufstellfläche der Feuerwehr.
Die Umkleiden liegen im EG an der richtigen Stelle, die Zugänglichkeit zu Halle aus der Damenumkleide könnte optimiert werden. Werkstatt und Palettenlager liegen folgerichtig an der Halle, Größe und Zugang des Schlauchschiebers sind zu prüfen. Die mögliche Erweiterung ist problemlos realisierbar, der Charakter des Gebäudes wird dadurch nicht verändert, sondern wie selbstverständlich weitergeführt.
Der Entwurf lässt eine wirtschaftliche Umsetzung erwarten. Die unnötig überhöhten Bereiche über Werkstatt und Lagerbereichen sind in Frage zu stellen, auch in Verbindung mit der recht groß dimensionierten Dachterrasse, die nicht mit den Nutzungen im Innern einhergeht.
Die Versorgung des Gebäudes mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, hochgedämmter Gebäudehülle und Dreifachverglasung entspricht den Erwartungen an ein nachhaltiges Gebäude. Der Entwurf arbeitet wo sinnvoll mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz, erdberührende Bauteile und statisch höher belastete Bauteile sind in Recyclingbeton vorgesehen, auch dies geschieht in sinnvollem Maß und Umfang.
Alle Kennwerte liegen im mittleren Bereich.
Der Verfasser beschreibt eine Holz-Hybrid-Tragkonstruktion und möchte massive Bauteile zur Auskühlung nutzen, es werden aber nur Holzdecken erwähnt. An dieser Stelle muss das Konzept geschärft werden. Die Spannweiten und Vordimensionierung der Bauteile sind sinnvoll.
Die Außenwände sind als Holzständerwände mit Holzschalung vorgeschlagen, die Gliederung der Fassaden nimmt Rücksicht auf die Nutzungen und fügt sich unprätentiös ein. Die Ausformulierung der Brettschalung könnte differenzierter sein und Bedarf der weiteren Detailierung.
Die Kombination mit Stoffmarkisen verspricht ein geschmackvolles Konzept aus robusten, nachhaltigen Materialien. Zu den Materialien im Innenraum fehlt die Aussage.
Der Entwurf zeichnet sich durch seine Prägnanz in Richtung Dorf aus, sowohl in der Kubatur und Raumbildung als auch im Innern durch die Positionierung der öffentlichen Nutzungen.
Die Funktionen, die der Feuerwehr Sexau im täglichen dienen sind gut organisiert und flächensparend angeordnet. Der Entwurf verspricht ein nachhaltig wertvolles Gebäude.
©arabzadeh+schneider architekten
©arabzadeh+schneider architekten
©arabzadeh+schneider architekten
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