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Nichtoffener Wettbewerb | 07/2018

Neubau Feuerwehrhaus Dietlingen / Ellmendingen in Keltern

Entwurfsskizze

Entwurfsskizze

3. Rundgang

Planfabrik SPS

Architektur

ErlÀuterungstext

ENTWURF
Der Baukörper der Feuerwache verschneidet sich mit der Landschaft. Die Baumasse der Feuerwache wird in den Hang eingeschoben und dient als StĂŒtzwand. Der Baukörper ist sachlich und zurĂŒckhaltend, dennoch von der begleitenden Straße fĂŒr den Passanten prĂ€sent.

Der hangseitige RĂŒcken ist hart, aus Beton, die Halle ist leicht, hölzern.
Der Übungshof und die FreiflĂ€che des Kameradschaftsraums sind hinter der Feuerwache am Hang angeordnet und entzieht sich vor dem Einblick durch Vorbeifahrende.

ALARMIERUNG
Alle RĂ€ume fĂŒr die Einsatz- und Übungsabwicklung befinden sich im Erdgeschoss.

Im Falle der Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr erreichen die Feuerwehrleute mit dem PKW die Feuerwache. Besonderes Augen-merk liegt auf den kurzen Wegen. Die Feuerwache wird durch den Hauptzugang betreten. Von dort sind die Umkleiden direkt zu erreichen. Der Ausgang der Umkleiden befindet sich direkt an der Fahrzeughalle mit den Fahrzeugen fĂŒr den Erstabmarsch. Die Alarmausfahrt fĂŒhrt direkt auf die Landstraße.

ÜBERBLICK
Der Funkraum und die Einsatzlageraum sind im zentral im EG angebracht. Die Lage ermöglicht Überblick ĂŒber die Höfe, die ankommenden Fahrzeuge, die Alarmausfahrt sowie Einblick in die Fahrzeughalle.

AUSBILDUNG UND AUFENTHALT
Die RĂ€ume fĂŒr Ausbildung und Aufenthalt befinden sich im Obergeschoss. Die KĂŒche ist einem Hof auf der SĂŒdseite des GebĂ€udes zugewandt. Dieser lĂ€dt zum Ausruhen und Treffen, zum Feiern und Zusammensein ein. Er ist Mittelpunkt des kameradschaftlichen Lebens.

MATERIAL
Die hangseitigen RĂ€ume werden aus kerngedĂ€mmten StahlbetonwĂ€nden hergestellt. Der talseitige GebĂ€udeteil wird in Massiv-Holzbauweise erstellt. Die Holztafeln sind ohne weitere Schichten direkt fertige WandoberflĂ€chen –> Rohbau = Ausbau.
Der Kopfbau erhĂ€lt SchiebeklapplĂ€den als Sonnenschutz und Verdunklung. Das Öffnen und Schließen ergibt ein Fassadenspiel und eine sich stets verĂ€ndernde Ansicht.

ENERGIEKONZEPT
Zur Beheizung des GebĂ€udes soll Umweltenergie - die mittels einer WĂ€rmepumpe nutzbar gemacht wird - als Energiequelle dienen. Die Energie wird - je nach Bodengutachten - entweder dem Grundwasser oder dem Erdreich mittels Geothermie gewonnen. Die WĂ€rme wird mittels Niedertemperaturheizsystemen den RĂ€umen zugefĂŒhrt. In der Fahrzeughalle wird eine Industriefußbodenheizung eingesetzt, die eine schnelle Trocknung des Bodens und der Fahrzeuge gewĂ€hrleistet. Die Kommandozentrale wir mittels Klimakassetten gekĂŒhlt. Innenliegende Umkleiden sowie die KĂŒche werden be- und entlĂŒftet (mit WRG). Zur Senkung des Gesamtenergieverbrauchs werden auf der Fahrzeughalle DĂŒnnschichtphotovoltaikelemente eingesetzt.
Lageplan

Lageplan

Modell

Modell

Entwurfsskizze - Eingang

Entwurfsskizze - Eingang

Abgabe - Plan 1

Abgabe - Plan 1

Abgabe - Plan 2

Abgabe - Plan 2