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Nichtoffener Wettbewerb | 06/2024

Neubau Friedrich-Fröbel-Schule in Frankfurt am Main

Lageplan
7

Lageplan

3. Preis

Preisgeld: 21.750 EUR

BÀr, Stadelmann, Stöcker Architekten und Stadtplaner PartGmbB

Architektur

Jetter Landschaftsarchitekten

Landschaftsarchitektur

Hei-Sa-Plan GmbH

TGA-Fachplanung

Beurteilung durch das Preisgericht

Die StĂ€rke der Arbeit liegt in der gesamtrĂ€umlich wirkenden, stĂ€dtebaulichen Figur. Durch gut proportionierte Raumfolgen des mĂ€anderartigen, dreigeschoßigen Baukörpers entsteht einerseits eine ĂŒbergeordnete Ensemblewirkung, andererseits eine spannungsvolle Abfolge baulicher und freirĂ€umlicher Elemente. Diese setzen sich auf unterschiedlichen Maßstabsebenen in Beziehung zum Quartier und die erfolgte Neuordnung fĂŒhrt zu einer klaren Adressbildung von Schuleingang und Sportbereichen.

Von hoher QualitĂ€t in Bezug auf das Raumbild und die Nutzbarkeit ist das durchgehende, breite GrĂŒnband im Übergang zu den Sportbereichen. Es vermag einerseits das Bild von Schullandschaft zu stĂ€rken, gleichzeitig den Erfahrungsraum mit dem Thema Landschaft fĂŒr die SchĂŒlerinnen anzureichern. Im Inneren des GebĂ€udes zeigt sich das Herz der Schule durch den offenen und einladenden Marktplatz im Verbund mit der Mensa. Hier werden die Platzbeziehungen von Vorplatz und Schulhof miteinander verknĂŒpft wodurch eine hohe Nutzbarkeit zu erwarten ist. Auch wenn die Lage von Verwaltung und NebenrĂ€umen folgerichtig erscheint, ist die Bespielung des Vorplatzes eingeschrĂ€nkt und die Möglichkeit zur ReprĂ€sentation eines offenen, durch Kinder geprĂ€gten Hauses nicht wahrnehmbar. Auch der Umgang mit der Erschließung der Kunst- und WerkrĂ€ume ist nicht ĂŒberzeugend. Positiv ist deren Außenraumbezug zur FreiflĂ€che. Nachteilig ist der weite Weg der LehrkĂŒche zu den SchulgĂ€rten. Die in den Obergeschossen verorteten LernhĂ€user verfĂŒgen ĂŒber großzĂŒgige Mitten, die Belichtung derer ĂŒber die tief eingeschnittenen Höfe wird jedoch stark in Frage gestellt. Kritisiert wird vor allem, dass die Clusterbildung innerhalb der baulichen Strukturen nicht zufriedenstellend abbildbar ist, da 3 Klassen und 2 IntensivrĂ€ume nicht an den gemeinschaftlichen FlĂ€chen teilhaben können und vorgelagert erschlossen werden. Das entspricht nicht dem pĂ€dagogischen Konzept der Auslobung.

Architektonisch orientiert sich der vorgeschlagene Holzbau an der bestehenden Sporthalle und soll sich ĂŒber eine strukturreiche und rhythmische Fassadengliederung einfĂŒgen. Zudem wird eine rötliche Holzfarbe vorgeschlagen. Diese Anmutung wirkt schematisch und monoton. Besonders in den Erdgeschossen fehlt die Interaktion mit dem Außenraum zur Stadtseite. Zudem ignoriert die DetailausfĂŒhrung den konstruktiven Holzschutz und kann so nicht zur AusfĂŒhrung kommen. Die Materialwahl aus natĂŒrlichen und ökologischen Rohstoffen wird sehr positiv gesehen. Die FlĂ€chenkennzahlen liegen im durchschnittlichen Bereich, teilweise wird das Raumprogramm leicht unterschritten.
teilweise wird das Raumprogramm leicht unterschritten.
Insgesamt vertritt diese Arbeit einen ĂŒberzeugenden StĂ€dtebau, der jedoch in dieser QualitĂ€t bei der Ausformulierung der LernhĂ€user und Clusterbildungen mangelhaft ausgefĂŒhrt wird.

Es liegt kein konkretes Haustechnik-Konzept vor. Es wird lediglich angedeutet, dass eine Luft-Wasser-WÀrmepumpe in Kombination mit GeblÀsekonvektoren zur Beheizung der KlassenrÀume eingesetzt werden soll. Ein Konzept zur Regenwasserbewirtschaftung liegt vor.
Blatt 1

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Blatt 2

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Blatt 3

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Blatt 4

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Perspektive

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Modellfoto

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