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Einladungswettbewerb | 05/2017

Neubau Gemeindehaus ev.-luth. Kirchengemeinde Einbeck

2. Preis / Nach Überarbeitung

pape+pape architekten

Architektur

chora blau Landschaftsarchitektur

Landschaftsarchitektur, Visualisierung

Beurteilung durch das Preisgericht

Das GebĂ€ude ist im mittleren GrundstĂŒcksbereich verortet; ein kleiner Vorplatz von der Straße kommend mit hofartigen Charakter fĂŒhrt direkt auf den neuen Eingang mit der Foyerzone hin. Der Neubau wird im VerhĂ€ltnis zum Bestand als ein angemessenes Volumen bewertet. Zugleich ist er auf geschickte Weise im terrassierten Garten auf der nĂ€chsthöheren Ebene pavillonartig positioniert. Das bietet fĂŒr den Saal den Vorteil einer 3-seitig belichteten Lage im GrĂŒnen und schöne Ausblicke; das Preisgericht wĂŒrdigt diesen eigenstĂ€ndigen Ansatz in besonderer Weise. Irritierend ist die vergleichsweise große Kernzone mit Nebenfunktionen Lager, Technik, etc., sowie die Überwindung der Höhendifferenz mit einer deutlich zu kurz dargestellten Rampe. Das Raumprogramm ist erfĂŒllt, die wesentlichen Funktionen sind gewĂ€hrleistet. Die Wirtschaftlichkeit dieser Arbeit wird durch den Nachweis aller VerwaltungsrĂ€ume im Bestand erreicht. Sofern eine LĂŒftungstechnik im Saalbereich geplant ist, wĂ€re sie zu konkretisieren. Ziel hierbei sollte es sein, die Anlage in das Volumen des GebĂ€udes zu integrieren. Aus Sicht der Denkmalpflege wird die Verbindung mit dem BestandsgebĂ€ude mit ĂŒber 60% der LĂ€nge der Nordfassade ebenso kritisch bewertet wie die Erschließung der WC-Anlagen durch die von BrĂŒstungen befreiten bestehenden Fenster. Die gewĂŒnschte Offenheit der dargestellten Querspange zwischen Alt und Neu wird im Bestand durch die Fachwerkfassade und das niedrige Treppenpodest erheblich reduziert. Das Versetzen von tragenden WĂ€nden im Bestand ist mit ZugestĂ€ndnissen an vorgegebene RaumgrĂ¶ĂŸen vermeidbar. Die Außenanlagen sind außer der durchlaufenden Stufenanlage zwischen ‚befestigt‘ und ‚unbefestigt‘ nicht weiter differenziert; StellplĂ€tze werden nicht nachgewiesen. Bauordnungsrechtlich werden keine Probleme erwartet, im Vergleich aller Arbeiten liegt diese im wirtschaftlichen Bereich.