Nichtoffener Wettbewerb | 05/2025
Neubau Grundschule in Elversberg
3
Visualisierung
©Böwer Eith Murken Hautau Winterhalter Architekten
Ankauf
Preisgeld: 4.500 EUR
Böwer Eith Murken Hautau Winterhalter Architekten BDA
Architektur
-
Verfasser:
-
Mitarbeitende:
Jürgen Pauger, Lisa Mößner, Stipan Vukovic, Susanne Mühlbauer
Landschaftsarchitektur
Erläuterungstext
Leitidee
Der Neubau der Grundschule am Ring wird als wertvolle Ergänzung zu den bereits vorhandenen Gebäuden, der Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule und der Sporthalle Großenbruch, rechtwinklig zum gemeinsamen Platz angeordnet. Diese städtebauliche Setzung stellt eine qualitätvolle Verdichtung des Ortes her, und bildet eine gemeinsame Mitte für das gesamte Schul- und Sportareal.
Die Gliederung des neuen Grundschulgebäudes folgt der bestehenden Topografie. Wie selbstverständlich entstehen dadurch verschiedenartige reizvolle Aufenthalts-, Lern- und Erlebnisbereiche, sowohl im Inneren der Schule als auch in den angrenzenden Außenbereichen. Es entsteht eine einfache und sinnvolle Orientierung in der Schule mit eindeutiger Adressbildung zur Straße „Am Ring“.
Architektonisches Konzept
Der Eingangsbereich ist als offenes Forum geplant. Die breite Treppe mit Sitzstufen und der grüne Innenhof stellen die räumliche Verbindung der einzelnen Ebenen her und zonieren die Mitte des Gebäudes in gut nutzbare Bereiche. Über das Forum werden die Lerncluster als offene und frei gestaltete Lernwelten erschlossen. Aufweitungen in den Ebenen der Erschließung, eingestreute Lerninseln, Ruhezonen sowie locker platzierte Freizeitbereiche geben Raum für innovative Lernformen. Jedes Cluster bildet eine überschaubare Einheit, die flexibel den speziellen pädagogischen Anforderungen angepasst werden kann.
Neue räumliche Konzepte und die Schaffung von inklusiven, vielfältigen und flexiblen Lernorten ermöglichen gleiche Bildungschancen für alle. Der Lernprozess wird als gemeinsame kommunikative Aufgabe verstanden. Dieser pädagogische Ansatz spiegelt sich auch in der Architekturgestaltung und dem Raumgefüge wider.
Mit der Ausrichtung des Gebäudes quer zum Hang erhalten die Räume einen schönen Ausblick und eine großzügige natürliche Belichtung. Der Werkhof kann als grünes Klassenzimmer genutzt werden. Der Schulgarten im Süden ergänzt das Raumgefüge. Die Mensa öffnet sich zum Mensagarten sowie zum Spiel- und Pausenhof.
Der Neubau der Grundschule am Ring wird als wertvolle Ergänzung zu den bereits vorhandenen Gebäuden, der Albert-Schweitzer-Gemeinschaftsschule und der Sporthalle Großenbruch, rechtwinklig zum gemeinsamen Platz angeordnet. Diese städtebauliche Setzung stellt eine qualitätvolle Verdichtung des Ortes her, und bildet eine gemeinsame Mitte für das gesamte Schul- und Sportareal.
Die Gliederung des neuen Grundschulgebäudes folgt der bestehenden Topografie. Wie selbstverständlich entstehen dadurch verschiedenartige reizvolle Aufenthalts-, Lern- und Erlebnisbereiche, sowohl im Inneren der Schule als auch in den angrenzenden Außenbereichen. Es entsteht eine einfache und sinnvolle Orientierung in der Schule mit eindeutiger Adressbildung zur Straße „Am Ring“.
Architektonisches Konzept
Der Eingangsbereich ist als offenes Forum geplant. Die breite Treppe mit Sitzstufen und der grüne Innenhof stellen die räumliche Verbindung der einzelnen Ebenen her und zonieren die Mitte des Gebäudes in gut nutzbare Bereiche. Über das Forum werden die Lerncluster als offene und frei gestaltete Lernwelten erschlossen. Aufweitungen in den Ebenen der Erschließung, eingestreute Lerninseln, Ruhezonen sowie locker platzierte Freizeitbereiche geben Raum für innovative Lernformen. Jedes Cluster bildet eine überschaubare Einheit, die flexibel den speziellen pädagogischen Anforderungen angepasst werden kann.
Neue räumliche Konzepte und die Schaffung von inklusiven, vielfältigen und flexiblen Lernorten ermöglichen gleiche Bildungschancen für alle. Der Lernprozess wird als gemeinsame kommunikative Aufgabe verstanden. Dieser pädagogische Ansatz spiegelt sich auch in der Architekturgestaltung und dem Raumgefüge wider.
Mit der Ausrichtung des Gebäudes quer zum Hang erhalten die Räume einen schönen Ausblick und eine großzügige natürliche Belichtung. Der Werkhof kann als grünes Klassenzimmer genutzt werden. Der Schulgarten im Süden ergänzt das Raumgefüge. Die Mensa öffnet sich zum Mensagarten sowie zum Spiel- und Pausenhof.
Beurteilung durch das Preisgericht
Der kompakte Baukörper nimmt mit seiner Platzierung Bezug zur bestehenden Schullandschaft, indem er die Linien des Bestands aufnimmt. Der abgetreppte Baukörper wirkt leicht und strahlt eine Atmosphäre aus, die einer Grundschule gerecht wird.
Auf 3 der 4 Geschossebenen ist ein direkter Innen- Außenbezug der Schulgemeinschaft möglich.
Der Vorplatz vor dem Haupteingang wirkt angemessen und strahlt durch das Abrücken vom Straßenraum Geborgenheit aus. Die Freianlagen schmiegen sich selbstverständlich an die Topografie an und versprechen eine erlebnisreiche Nutzung.
Schwierig wird die Verbindung zwischen dem Spielbereich der neuen Grundschule und dem Wendehammer der Gemeinschaftsschule gesehen. Diese Situation wird letztlich nur mit einer Zaunanlage realisiert werden können.
Was deutlich bemängelt wird, ist die geringe Ausarbeitungstiefe der Innenbereiche. Die Zuordnung von Klassenräumen zu vorgelagerten Lernorten im Rahmen der Clusterausbildung ist unausgereift. Die Positionierung einzelner Nutzungsbereiche im Gebäude ist optimierungsbedürftig. Auf Ebene der Mensa werden keine WC-Anlagen dargestellt, was die geforderte separate Nutzbarkeit in Frage stellt.
Lageplan
©Böwer Eith Murken Hautau Winterhalter Architekten
Ansicht Nord
©Böwer Eith Murken Hautau Winterhalter Architekten