Einladungswettbewerb | 12/2025
Neubau Kindergarten Föhrenhain für die Stadtgemeinde Gerasdorf bei Wien (AT)
6
©hellwach Architektur | Carla Lo Landschaftsarchitektur
3. Preis
Architektur
Carla Lo Landschaftsarchitektur
Landschaftsarchitektur
Pilz und Partner Ziviltechniker GmbH
Tragwerksplanung, Bauphysik
Das Leitwerk - Ingenieurbüro GmbH
TGA-Fachplanung, Brandschutzplanung
Beurteilung durch das Preisgericht
Eine einfaches, eingeschoßiges Baukörperkonzept mit zwei L-förmig angeordneten Trakten im Norden und Osten des Grundstücks charakterisiert den Entwurf des Kindergartens, der über einen gut proportionierten Vorplatz erschlossen wird. Die städtebauliche Einbindung und die Gestaltung des Baukörpers mit flach geneigten Satteldächern werden positiv beurteilt.
Der überdachte Eingang führt in ein Foyer, das mit dem anschließenden Bewegungsraum verbunden werden kann. Damit entsteht eine großzügige Eingangssequenz, die bereits im Bereich des Foyers einen Ausblick in den großzügig gestalteten Garten ermöglicht.
Der überdachte Eingang führt in ein Foyer, das mit dem anschließenden Bewegungsraum verbunden werden kann. Damit entsteht eine großzügige Eingangssequenz, die bereits im Bereich des Foyers einen Ausblick in den großzügig gestalteten Garten ermöglicht.
Die Gruppenräume werden von gartenseitig angeordneten Gängen erschlossen. In einer Zäsur zwischen Verwaltungsräumen und Gruppenraum TBE wird ein eigener, geschützter Spielbereich für die Tagesbetreuungseinheit angeboten, der in seiner Anordnung und Funktionalität überzeugt. Kritisch beurteilt wird die Orientierung der Gruppenräume und deren Nähe zur östlichen Grundstücksgrenze. Es ist damit den Gruppenräumen keine nutzbare Freifläche direkt vorgelagert.
Die Erweiterung auf sechs Gruppen erfolgt im Nordwesten; der zweite Bewegungsraum wird im Süden angeschlossen. Diese Zweiteilung der 2. Bauphase ist unwirtschaftlich und wird auch in städtebaulicher und funktioneller Hinsicht infrage gestellt. Vor allem die Verkleinerung des öffentlichen Spielplatzes, die durch die Erweiterung des Kindergartens notwendig ist, wird hinterfragt.
Die durchgängige Holzbauweise, ein durchdachtes ökologisches Konzept und die Verwendung von Recyclingmaterial werden als positive Beiträge angesehen und unterstreichen die grundsätzliche wirtschaftliche Konzeption des Projekts.
Die Erweiterung auf sechs Gruppen erfolgt im Nordwesten; der zweite Bewegungsraum wird im Süden angeschlossen. Diese Zweiteilung der 2. Bauphase ist unwirtschaftlich und wird auch in städtebaulicher und funktioneller Hinsicht infrage gestellt. Vor allem die Verkleinerung des öffentlichen Spielplatzes, die durch die Erweiterung des Kindergartens notwendig ist, wird hinterfragt.
Die durchgängige Holzbauweise, ein durchdachtes ökologisches Konzept und die Verwendung von Recyclingmaterial werden als positive Beiträge angesehen und unterstreichen die grundsätzliche wirtschaftliche Konzeption des Projekts.
©hellwach Architektur | Carla Lo Landschaftsarchitektur
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