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Nichtoffener Wettbewerb | 03/2013

Neubau KindertagesstÀtte BU 13

Lageplan

Lageplan

Anerkennung

Preisgeld: 2.500 EUR

Ute Piroeth Architektur

Architektur

BĂŒro Drecker

Landschaftsarchitektur

ErlÀuterungstext

Der freiraumplanerische Beitrag besteht zum einen aus der Einbeziehung des Kita-GrundstĂŒcks in die Umgebung und zum anderen in den lernpĂ€dagogischen Möglichkeiten der Kita selbst. Über Wegebeziehungen, Landschaftsfenster und die Verwendung von ausgewĂ€hlten Baum- und Straucharten, wird das GrundstĂŒck in das Bebauungsfeld eingegliedert und erfĂ€hrt so einen unmittelbaren Bezug zum sĂŒdlich angrenzenden GrĂŒnzug. Die Kita bildet dabei den Auftakt zu einer langen Spiel- und Wiesenachse. Die FreiflĂ€chen auf dem KitagrundstĂŒck unterscheiden sich in Freibereiche, die der Gruppe unmittelbar zugeordnet sind, in FlĂ€chen zum Spielen und Lernen sowie Bereiche des RĂŒckzugs. Die den Gruppen zugeordneten Bereiche sind farbig gekennzeichnet und dienen dem Spiel und Aufenthalt in unmittelbarer HausnĂ€he. Hier stehen fĂŒr die Kinder altersgerechte SpielgerĂ€te zur VerfĂŒgung. Die großzĂŒgige Freianlage, gegliedert mit einheimischen Baum- und Straucharten, bietet mit verschiedenen Ecken und Nischen die Möglichkeit fĂŒr die jeweiligen Kindergruppen Erfahrungen in und mit der Natur zu machen. Der vielfĂ€ltige Sandbereich soll verstanden werden als Spielbiotop in der Natur mit Wasser, Sand und Vegetation. Durch Erfahrungsorte wie GĂ€rten, Wildwiesen und Bereichen mit heimischen Gehölzen lernen die Kinder wie selbstverstĂ€ndlich ihre einheimische Landschaft kennen und mit ihr umzugehen. Weidentunnel, GrĂ€ser und Schilf bieten viele Möglichkeiten der kreativen Gestaltung. Die „Kita-Plaza“ soll gemeinschaftlicher Kommunikations- und Treffpunkt sein und bietet gleichzeitig den Blick in die langgezogene Spiel-und Wiesenachse des GrĂŒnzugs. Mit der Winterlinde (Tilia cordata) ist der Kita ein „Hausbaum“ zugeordnet, der gleichzeitig verkehrsfĂŒhrende Aufgaben erfĂŒllt. Die VerkehrsflĂ€chen sind klar und ĂŒbersichtlich und mit kurzen Wegen zum Eingang geordnet. Der seitliche Bereich fĂŒr FahrrĂ€der, Kinderwagen und Behindertenstellplatz hat eine eigenstĂ€ndige RaumqualitĂ€t.
Außenraum

Außenraum

Aktionsfelder

Aktionsfelder

Bewegungsströme

Bewegungsströme