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Nichtoffener Wettbewerb | 12/2018

Neubau LaborgebÀude IKFT KIT Campus Nord

Lageplan

Lageplan

ein 3. Preis

Preisgeld: 50.000 EUR

h4a Gessert + Randecker Architekten | h4a Gessert + Randecker + Legner Architekten

Architektur

Beurteilung durch das Preisgericht

Der Vorschlag eines auf dem Gesamtplan von 1955 aufbauenden Entwicklungsbandes regelmĂ€ĂŸiger aber differenzierter Baukörper beiderseits des damit neu gefassten Eingangsplatzes ist schlĂŒssig dargestellt. Die rĂ€umlich gefasste Struktur des Campuseingangs mit einer angepassten VerkehrsfĂŒhrung und attraktiven AufenthaltsflĂ€chen ĂŒberzeugt. Dass das IKFT dabei perspektivisch in der zweiten Reihe liegt, wird durch eine eindeutige Ausrichtung des Zugangs gut und im Sinne der Gesamtentwicklung gelöst.

Die Platzierung des sehr kompakten viergeschossigen Baukörpers mit zwei gut proportionierten Innenhöfen ermöglicht die Entwicklung eines gut nutzbaren, ĂŒbersichtlichen und wirtschaftlichen Forschungsbaus. Die seitliche Anordnung des Technikums wird funktional begrĂŒĂŸt, kann jedoch hinsichtlich der BaukörperfĂŒgung nicht ĂŒberzeugen.

Der großzĂŒgige Eingangsbereich mit logischer Zuordnung von SeminarrĂ€umen, Empfang und durch einen Lichthof unterstĂŒtzter Haupterschließung lĂ€sst eine selbstverstĂ€ndliche Orientierung und angemessene ReprĂ€sentanz fĂŒr das neue Institut erwarten. Die Erschließung ĂŒber eine zentrale Treppe mit angelagerten, aber nicht im Gang liegenden Kommunikations- und PausenflĂ€chen unterstĂŒtzt die beilĂ€ufige Begegnung und verspricht eine hohe QualitĂ€t fĂŒr alle Nutzer.
Die Lage des Lastenaufzugs im 2. BA ist nicht plausibel.

Positiv wird die enge VerknĂŒpfung der experimentellen und theoretischen Arbeitsbereiche mit kurzen Wegen bewertet. Die Gliederung der Laborbereiche in Versorgungs- Vorbereitungs-, Experimentier- und Auswertebereiche ist schlĂŒssig gelöst, die separate ZugĂ€nglichkeit der Auswertezone wird als zu knapp angesehen.

Kontrovers wird die ausschließliche Anordnung der GebĂ€udetechnik im Untergeschoss diskutiert. Zusammen mit dem Konzept großer dezentraler InstallationsschĂ€chte wird hier die FunktionalitĂ€t bezweifelt.

Der Vorschlag von dunklen metallischen Fassaden mit regelmĂ€ĂŸigen FensterbĂ€ndern im Wechsel mit dunkel beschichteten Aluminiumprofilen ĂŒberzeugt als ein im Kontext passender und doch eigenstĂ€ndiger Beitrag.
Insgesamt ein guter Lösungsvorschlag, dessen StÀrken insbesondere im Innern liegen und dessen SchwÀche in der unentschlossenen Haltung zur Baukörperfigur gesehen wird.
Perspektive

Perspektive

Grundriss Erdgeschoss

Grundriss Erdgeschoss

Grundriss 1. Obergeschoss

Grundriss 1. Obergeschoss

Ansicht Nord

Ansicht Nord

Ansicht West

Ansicht West

Modell

Modell