Mehrfachbeauftragung | 05/2025
Neubau Mobilitätshub-Plus für das Kurgebiet Mooswald in Freiburg
5
©K9 ARCHITEKTEN Borgards.Lösch.Pichl.Piribauer, faktorgruen
Gewinner
K9 ARCHITEKTEN Borgards.Lösch.Pichl.Piribauer
Architektur
Landschaftsarchitektur
Fichtner Water & Transportation GmbH
Verkehrsplanung
Beurteilung durch das Preisgericht
Der Baukörper des Mobilitätshub ist geschickt organisiert. Der Entwurf für den Mobilitätshub besteht aus zwei schmalen Baukörpern, die jeweils mit einem Satteldach versehen werden und damit die Referenz von regionalen Tabakscheunen aufnehmen.
Die städtebauliche Anordnung erfolgt nach der Prämisse, den Verkehr so früh wie möglich in das Parkhaus mit 470 Stellplätzen zu leiten und damit das Kurwaldgebiet verkehrlich zu entlasten. Die bisherigen oberirdischen und teilweise irregulären Parkplätze können damit entfallen und die Flächen wieder dem Waldgebiet zugeordnet werden. Der vollständige Rückbau der bestehenden Parkplätze ist konsequent. Lediglich die Stellplätze für Tagespatienten werden barrierefrei nahe den Sportorthopäden weiterhin ebenerdig angeordnet. Die zusätzliche Fahrradabstellanlage unmittelbar am Haupteingang ist ebenfalls sehr sinnvoll.
Die Grünflächen werden hierfür unterschiedlich ausgebildet:
im Süden angrenzend als naturnahes Klimawäldchen und als Kurwaldpark in Richtung Norden.
Die Freiraumplanung macht in den Waldflächen zusätzliche Nutzungsangebote und zeigt den querenden Bachlauf als interessanten Ort.
Durch die versetzte Anordnung wirkt das Parkhaus weniger massiv in dem bestehenden campusartigen Ensemble aus Thermalbad, Hotelanlage und Klinikgebäude.
Der Mobilitätshub übernimmt die Funktion des Ankommens sowie der Adressbildung.
Der Haupteingang der Therme wird von hier aus fußläufig über die „Kurwaldpromenade" erreicht.
Diese Verbindung ermöglicht eine eindeutige und intuitive Orientierung und bildet gleichzeitig eine großzügige Bewegungsachse.
Die sogenannten Plusbausteine für Wohnen sowie die Multifunktionsflächen mit Räumen für Therapie und Veranstaltungen finden sich jeweils modulartig an den beiden Enden der zwei versetzten Parkhausriegel.
Insbesondere für das Wohnen ist die Ausrichtung mit Blick nach Süden sehr attraktiv gewählt.
Die Multifunktionsflächen sind hingegen nah an der Therme angeordnet.
Die Zweiteilung der Garage hat nicht nur eine angenehme räumliche Wirkung, sie verlängert auch als Zwischenraum die Rampen, die von einem Teil des Gebäudes ins nächste Halbgeschoss im anderen Gebäudeteil führen und sind damit bequem befahrbar, weil sie weniger steil sind.
Das geneigte Dach wird häufig für landwirtschaftliche Scheunen verwendet und bildet gleichzeitig die Grundkonstruktion für Photovoltaik.
Die rippenartige Gliederung der Holzfassade, mit der ein ökonomisches „Standardparkhaus" verkleidet wird, erzeugt einen angenehmen Charme, indem ein regionales Architekturthema zitiert wird.
Durch ein Spiel mit offenen und geschlossenen Flächen können die Anforderungen, Licht und Lärm regulieren zu müssen, um die angrenzende Klinik möglichst nicht zu beeinträchtigen, erfüllt werden.
Die Anforderungen an den ruhenden Verkehr, die städtebauliche Einfügung sowie der landschaftliche Mehrwert wurden mit dem vorliegenden Entwurf sehr gut interpretiert und geschickt und gestalterisch anspruchsvoll umgesetzt.
Die städtebauliche Anordnung erfolgt nach der Prämisse, den Verkehr so früh wie möglich in das Parkhaus mit 470 Stellplätzen zu leiten und damit das Kurwaldgebiet verkehrlich zu entlasten. Die bisherigen oberirdischen und teilweise irregulären Parkplätze können damit entfallen und die Flächen wieder dem Waldgebiet zugeordnet werden. Der vollständige Rückbau der bestehenden Parkplätze ist konsequent. Lediglich die Stellplätze für Tagespatienten werden barrierefrei nahe den Sportorthopäden weiterhin ebenerdig angeordnet. Die zusätzliche Fahrradabstellanlage unmittelbar am Haupteingang ist ebenfalls sehr sinnvoll.
Die Grünflächen werden hierfür unterschiedlich ausgebildet:
im Süden angrenzend als naturnahes Klimawäldchen und als Kurwaldpark in Richtung Norden.
Die Freiraumplanung macht in den Waldflächen zusätzliche Nutzungsangebote und zeigt den querenden Bachlauf als interessanten Ort.
Durch die versetzte Anordnung wirkt das Parkhaus weniger massiv in dem bestehenden campusartigen Ensemble aus Thermalbad, Hotelanlage und Klinikgebäude.
Der Mobilitätshub übernimmt die Funktion des Ankommens sowie der Adressbildung.
Der Haupteingang der Therme wird von hier aus fußläufig über die „Kurwaldpromenade" erreicht.
Diese Verbindung ermöglicht eine eindeutige und intuitive Orientierung und bildet gleichzeitig eine großzügige Bewegungsachse.
Die sogenannten Plusbausteine für Wohnen sowie die Multifunktionsflächen mit Räumen für Therapie und Veranstaltungen finden sich jeweils modulartig an den beiden Enden der zwei versetzten Parkhausriegel.
Insbesondere für das Wohnen ist die Ausrichtung mit Blick nach Süden sehr attraktiv gewählt.
Die Multifunktionsflächen sind hingegen nah an der Therme angeordnet.
Die Zweiteilung der Garage hat nicht nur eine angenehme räumliche Wirkung, sie verlängert auch als Zwischenraum die Rampen, die von einem Teil des Gebäudes ins nächste Halbgeschoss im anderen Gebäudeteil führen und sind damit bequem befahrbar, weil sie weniger steil sind.
Das geneigte Dach wird häufig für landwirtschaftliche Scheunen verwendet und bildet gleichzeitig die Grundkonstruktion für Photovoltaik.
Die rippenartige Gliederung der Holzfassade, mit der ein ökonomisches „Standardparkhaus" verkleidet wird, erzeugt einen angenehmen Charme, indem ein regionales Architekturthema zitiert wird.
Durch ein Spiel mit offenen und geschlossenen Flächen können die Anforderungen, Licht und Lärm regulieren zu müssen, um die angrenzende Klinik möglichst nicht zu beeinträchtigen, erfüllt werden.
Die Anforderungen an den ruhenden Verkehr, die städtebauliche Einfügung sowie der landschaftliche Mehrwert wurden mit dem vorliegenden Entwurf sehr gut interpretiert und geschickt und gestalterisch anspruchsvoll umgesetzt.
Lageplan
©K9 ARCHITEKTEN Borgards.Lösch.Pichl.Piribauer, faktorgruen
Ansichten
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©K9 ARCHITEKTEN Borgards.Lösch.Pichl.Piribauer, faktorgruen
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