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Offener Wettbewerb | 07/2009

Neubau Ă–BB Konzernzentrale Hauptbahnhof Wien

2. Rang

Max Dudler GmbH

Architektur

Erläuterungstext

S T Ă„ D T E B A U L I C H E U N D
B A U K Ăś N S T L E R I S C H E L Ă– S U N G

Die zentralen Ideen des Masterplans sind im Wettbewerbsentwurf zum Neubau der ÖBB Konzernzentrale in einer Identitätsstarken Stadtfigur verdichtet: Der fast dreieckige Grundstückszuschnitt als geometrische Maßgabe, die Stadtkante zum Südbahnhof, eine Höhendominante im Kopfbaufeld zum Bahnhofsvorplatz und die Staffelung des Gebäudes im Duktus der Ebenen der Stadt.

Wie der berĂĽhmte, nicht ausgefĂĽhrte Hochhausentwurf Mies van der Rohes am Bahnhof FriedrichsstraĂźe in Berlin entwickelt sich die Gestalt aus dem geometrischen Zuschnitt des Baufelds.
Als zeichenhafte Stadtfigur staffelt sich der Körper mit den Ebenen der Stadt in die Höhe, wobei zur städtebaulichen Signalisierung des Eingangs in den 10. Wiener Bezirk am Bahnhofsvorplatz eine klare Dominante vorgeschlagen wird.
Der expressive Gestus des Gebäudes findet einen rationalen Ausgleich in der disziplinierten Gestaltung der Fassaden in Verbindung mit einer einfachen Figur, welche sich unmittelbar Einsichtig aus dem Kontext ableitet.
Hochhausturm und Sockel verbinden sich über die Textur der Fassade gewissermaßen zu einer „monolithischen“ Figur aus einem Material, welche durch die Einführung von Gesimsbändern und der Tiefenstaffelung der äußeren Glashaut der zweiten Fassadenebene eine feine Gliederung in den Maßstäben der Stadt erhält. Material der Fassadenhaut sind Kupferfarben durchgefärbte, großformatige Fassadenelemente aus stranggepresstem Aluminium.

Mitarbeit
Silke Meier zu Evenhausen
Max Nalleweg
Maike Schrader
Ayshin Soydan
Patrick Hitzberger

Beteiligte Fachplaner
Leonhardt, Andrä und Partner,
Beratende Ingenieure VBI, GmbH:
Stefan Scheidmann

Zibell Willner & Partner GmbH,
Ingenieurgesellschaft für technische Gebäudeausrüstung mbH:
Sven Bega

MĂĽller BBM GmbH:
Frank HĂĽlsenberg (Bauphysik)
Ingo Oelke (Fassade)
Helmuth Bachmann (Brandschutz)
Thomas Goldammer (Akustik)

KS Ingenieure ZT GmbH
Maja Ludwig (Kostenermittlung)