Offener Wettbewerb | 05/2025
Neubau Peter Joseph Lenné Grundschule in Hoppegarten
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Blick auf den Eingang der Schule
©SCHALTRAUM
ein 3. Preis
Preisgeld: 25.000 EUR
Schaltraum Dahle - Dirumdam - Heise Partnerschaft von Architekten mbB
Architektur
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Verfasser:
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Mitarbeitende:
Beurteilung durch das Preisgericht
Der expressive dreigeschossige Schulbaukörper lagert sich mit einem ausreichenden und notwendigen Abstand an den Neuen Hönower Weg an. Die Sporthalle im Norden liegt parallel zur Von-Canstein-Straße und ist über ein Vordach mit der Schule verbunden. Geschickt werden dort auch die überdachten Fahrradstellplätze nachgewiesen. Das Preisgericht würdigt im Besonderen die gelungene Verflechtung der Innen- mit den Außenräumen.
Die Vorzone mit der Bushaltestelle, den Parkplätzen und der Kiss-and-Go-Zone sind ausreichend dimensioniert, mit Grüninseln durchsetzt und an der richtigen Stelle angeordnet. Die gute Lage der Baukörper im Grundstück wird leider nur durch eine abschnittsweise Realisierung möglich. Der von der Landstraße nach Osten abgewandte Schulhof wird durch die neuen Baukörper gefasst und öffnet sich hin zum Grünraum. Ein Wegeverbindung zur Rudolf-Breitscheid-Straße / Schloss Dahlwitz wird nachgewiesen. Kritisch für eine Grundschule wird die Gebäudelänge entlang dem Neuen Hönower Weg gesehen.
Die Eingänge in die Schule und in die Sporthalle sind richtig gesetzt. Eine getrennte Nutzung ist gegeben. Der Hort liegt zentral am Haupteingang und ist über 3 Etagen organisiert. Aula und Mensa werden von oben belichtet und liegen zentral und gut auffindbar in der Nähe der Eingänge. Dort liegt auch die zentrale Haupterschließung mit direktem Kontakt zum Schulhof. Die jahrgangweise organisierten Cluster sind in den beiden südlichen Gebäudeteilen untergebracht.
Die jeweiligen Clustermitten werden ausschließlich über Innenhöfe belichtet. Erdgeschossig wird bei der 3-Geschossigkeit eine ausreichende Belichtung in Frage gestellt. Ein visueller Bezug nach außen ist gegeben. Die Garderoben sind richtig vor dem Begehen der Cluster angeordnet. Die Verwaltungsräume und das Lehrerzimmer befinden sich in der 1. Etage über dem Haupteingang und sind über die großzügige Erschließung gut zu erreichen. Von dort aus sind die Unterrichtsbereiche auf kurzem Wege zu erreichen.
Die elegante Gebäudefigur hat auch ihre Nachteile. Die Orientierung in dem 3-geschossigen Schulgebäude ist aufgrund der wechselnden Richtungen nicht immer einfach. Es gibt auch Raumbereiche, die keinen direkten Bezug zum Außenraum haben.
Die 4-Feld-Sporthalle wird ebenerdig vorgeschlagen. Durch den eingeschossigen, formal an den Schulbaukörper angelagerten Geräteraumbereich wird die rechtwinklige Sporthalle formal an die Schule angebunden. Die Zuschauertribünen werden oben nachgewiesen und sind über 2 Treppenhäuser erreichbar. Die Technikflächen für die Be- und Entlüftung werden im Gebäude nachgewiesen. Dadurch steht die Dachfläche für die Belichtung der Sporthalle und für die Photovoltaik zur Verfügung.
Die Freianlagen nehmen die Gestaltungssprache der Gebäude auf und entwickeln daraus eine selbstverständliche Ergänzung zu den Gebäuden. Die Vorplatzsituation ist angemessen und gut proportioniert. Die selbstverständliche Verknüpfung zum Schloß Dahlwitz überzeugt. Das Verhältnis zwischen befestigten Flächen und landschaftlich gestalteten Räumen ist schlüssig und sehr gut durchgearbeitet. Die verkehrliche Erschließung an der Neuen Hönower Straße ist gut gelöst.
Insgesamt überzeugt das Freiraumkonzept durch den behutsamen Umgang mit dem Umfeld und die Harmonie zwischen Innen- und Außenräumen.
Lageplan
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Piktogramme
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Wimmelbild
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Ansicht West
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Blick aus dem Foyer auf den Schulhof
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Funktionsisometrie
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Längsschnitt
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Ansicht Süd
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Querschnitt
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Schnitt durch die Sporthalle
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Detailansicht
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