Nichtoffener Wettbewerb | 04/2017
Neubau Sportcamp Nordbayern
©Sebastian Wolff
Anerkennung
Preisgeld: 9.000 EUR
Architektur
Rabenstein Projektplanung Gebäudetechnik
TGA-Fachplanung
Beurteilung durch das Preisgericht
Eine kompakte Zusammenfassung der baulichen Nutzungen schont die landschaftliche Substanz und erlaubt eine unkomplizierte Einfügung der Freisportanlagen in die Topografie. Im Süden werden im Übergang zum Waldrand Nutzungen im Freiraum angeboten, wogegen der Wiesenhang im Norden richtigerweise frei bleibt. Unnötige Flächenversiegelungen werden vermeiden, es dominiert ein landschaftlicher Gesamtcharakter.
Der Entwurf platziert sich entlang der Höhenlinien mit einer hohen Prägnanz gelungen in das Wettbewerbsgelände und nimmt ganz selbstverständlich die Beziehungen zu den Bestehenden Sportanlagen auf.
Die Erschließung des Baukörpers, sowie die Zufahrt und das Ankommen wurden kontrovers diskutiert.
Der gelungene Landschaftsbezug bei den Gästezimmern wird jedoch in dem gemeinschaftlich genutzten Restaurationsbereich vermisst. Die zur Belichtung am Nordhang vorgesehenen Lichthöfe sind insbesondere für die winterliche Nutzung kritisch.
Das Entwurfskonzept setzt die sportlichen In-Door Aktivitäten ins Zentrum der Hofstruktur und zoniert spannende und ganzjährige nutzbare Bereiche, die eine hohe Annahme durch die Besucher erwarten lässt. Insbesondere das Foyer und die Lounge mit Barbetrieb und Kiosk schafft durch die Kletterwand ein vielseitiges Angebot. Die sonstigen Funktionen mit Seminarbereich und Kunstrasenfeld sind mit kurzen Wegen direkt zugänglich und gut situiert. Der Entwurf lässt trotz der höheren Kosten eine wirtschaftliche Lösung erwarten.
Der Entwurf platziert sich entlang der Höhenlinien mit einer hohen Prägnanz gelungen in das Wettbewerbsgelände und nimmt ganz selbstverständlich die Beziehungen zu den Bestehenden Sportanlagen auf.
Die Erschließung des Baukörpers, sowie die Zufahrt und das Ankommen wurden kontrovers diskutiert.
Der gelungene Landschaftsbezug bei den Gästezimmern wird jedoch in dem gemeinschaftlich genutzten Restaurationsbereich vermisst. Die zur Belichtung am Nordhang vorgesehenen Lichthöfe sind insbesondere für die winterliche Nutzung kritisch.
Das Entwurfskonzept setzt die sportlichen In-Door Aktivitäten ins Zentrum der Hofstruktur und zoniert spannende und ganzjährige nutzbare Bereiche, die eine hohe Annahme durch die Besucher erwarten lässt. Insbesondere das Foyer und die Lounge mit Barbetrieb und Kiosk schafft durch die Kletterwand ein vielseitiges Angebot. Die sonstigen Funktionen mit Seminarbereich und Kunstrasenfeld sind mit kurzen Wegen direkt zugänglich und gut situiert. Der Entwurf lässt trotz der höheren Kosten eine wirtschaftliche Lösung erwarten.
©realgrün Landschaftsarchitekten
Lageplan