Nichtoffener Wettbewerb | 09/2025
Neubau Stadtteilschule Fischbeker Reethen in Hamburg
4
©Lederer Ragnarsdóttir Architekten PartGmbB / Lützow 7 Müller Wehberg Landschaftsarchitekten
2. Preis
Preisgeld: 35.000 EUR
Modellbau
Beurteilung durch das Preisgericht
Der Entwurf zeichnet sich durch eine sehr klare räumliche Struktur mit drei Baukörpern aus, wobei insbesondere das massive, H-förmige Schulgebäude den Entwurf prägt. Die Kanten zu den Straßenräumen sind gut gefasst, erscheinen jedoch sehr geschlossen und lang. Die Ankunftssituation wird als überzeugende Geste wahrgenommen; die Eingangssituation ist gut organisiert. Der Auftakt zur Sporthalle erfolgt über eine Tribüne. Der Schulhof hingegen wirkt fragmentiert, und auch die Spielfelder könnten stärker untergliedert beziehungsweise anders organisiert werden. Im Freiraum sind vielseitige Angebote ablesbar, die eine hohe Qualität erwarten lassen. Es wird in Kauf genommen, dass die Sportfelder aufgrund notwendiger CEF-Maßnahmen mit Reifezeit erst verspätet realisiert werden können und daher zunächst weniger Freiraum zur Verfügung steht. Als Ausgleich ist eine Ersatzbaumpflanzung im Schulgarten vorgesehen. Dadurch bleibt der Eingangsbereich jedoch vom Quartierseingang beziehungsweise der Kreuzung weitgehend verborgen, was die Adressbildung insgesamt schwächt. Zudem würde der Schulgarten durch den Erweiterungsbau teilweise entfallen.
Der Haupteingangsbereich mit den Bereichen „Ankommen“ und „Forum“ ist sehr schlüssig gestaltet und übernimmt zugleich eine klare Verteilerfunktion. Ergänzt wird er durch einen zweiten Eingang im Westen. Die Heimathäfen sind deutlich erkennbar und voneinander getrennt erschlossen, wobei jeweils Blickbeziehungen zum Forum bestehen. Die gemeinschaftlich genutzten Flächen – Forum, Bibliothek, Mensa und Theater - sind räumlich miteinander verbunden und eröffnen Sichtachsen in den Außenraum. Besonders hervorzuheben ist der dreigeschossige Luftraum im Bereich des Forums. Die Volkshochschule ist ebenfalls Teil des Gebäudes und unmittelbar von Süden aus erschlossen. Darüber hinaus wurde vom Gremium die Auseinandersetzung mit der Entwässerung, unter anderem durch Retentionsdächer und eine Zisterne, positiv bewertet.
Die Fassaden sind in Tafelbauweise ausgeführt und mit Recycling-Aluminium in Stehfalztechnik gedeckt, wobei ein diagonales Muster gewählt wurde. Ergänzend ist eine Fassadenbegrünung vorgesehen, die das äußere Erscheinungsbild aufwertet und zur ökologischen Qualität beiträgt.
Der Haupteingangsbereich mit den Bereichen „Ankommen“ und „Forum“ ist sehr schlüssig gestaltet und übernimmt zugleich eine klare Verteilerfunktion. Ergänzt wird er durch einen zweiten Eingang im Westen. Die Heimathäfen sind deutlich erkennbar und voneinander getrennt erschlossen, wobei jeweils Blickbeziehungen zum Forum bestehen. Die gemeinschaftlich genutzten Flächen – Forum, Bibliothek, Mensa und Theater - sind räumlich miteinander verbunden und eröffnen Sichtachsen in den Außenraum. Besonders hervorzuheben ist der dreigeschossige Luftraum im Bereich des Forums. Die Volkshochschule ist ebenfalls Teil des Gebäudes und unmittelbar von Süden aus erschlossen. Darüber hinaus wurde vom Gremium die Auseinandersetzung mit der Entwässerung, unter anderem durch Retentionsdächer und eine Zisterne, positiv bewertet.
Die Fassaden sind in Tafelbauweise ausgeführt und mit Recycling-Aluminium in Stehfalztechnik gedeckt, wobei ein diagonales Muster gewählt wurde. Ergänzend ist eine Fassadenbegrünung vorgesehen, die das äußere Erscheinungsbild aufwertet und zur ökologischen Qualität beiträgt.
Lageplan
©Lederer Ragnarsdóttir Architekten PartGmbB / Lützow 7 Müller Wehberg Landschaftsarchitekten
©Lederer Ragnarsdóttir Architekten PartGmbB
Freiraumplan
©Lederer Ragnarsdóttir Architekten PartGmbB / Lützow 7 Müller Wehberg Landschaftsarchitekten