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Mehrfachbeauftragung | 05/2025

Neugestaltung der Fußgängerzone in Oberstaufen

Visualisierung
2

Visualisierung

1. Rang

fischer heumann landschaftsarchitekten

Landschaftsarchitektur

Erläuterungstext

Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll:
Die vorliegende Arbeit überzeugt durch eine ruhige, solide, durchgängige Gestaltung. Alle funktionalen Anforderungen werden erfüllt. Das Konzept wurde bereits für den späteren Gesamtumgriff ausgearbeitet und zeigt somit die Weiterführung der Gestaltungsideen über den Ausschnitt der Mehrfachbeauftragung hinaus auf.
Der vorgeschlagene rötliche Granitbelag ergänzt die bereits vorhandenen Belagsflächen in Rottönen des Oberstaufener Ortskerns. Durch den Wechsel der Verlegerichtung von Hauptachse zu Nebenstraßen wird zudem subtil eine Hierarchisierung ablesbar. Durch die diagonale Verlegung des Pflasters in der Hauptachse kann geschickt an die unterschiedlichen Fluchten der Gebäude angeschlossen werden und die Pflasterung ergibt eine zusammenhängende, fließende Fläche.
Die Verwendung von großformatigen Platten im Bereich der Sitzmöglichkeiten markiert diese zusätzlich. Besonders im Bereich der Kirche mit dem Wechsel von Pflanzflächen werden hier elegant Sitznischen ausgebildet und der Kirche wird somit eine Vorzone zugeordnet, die diesen besonderen Bau nochmals hervorhebt.
Die Gliederung der Belagsflächen mit Baumpflanzungen und Staudenflächen wird sehr begrüßt, Staudenflächen könnten evtl. in der Vertiefung der Planung noch erweitert werden.
Als besonders positiv wird die Setzung der Bäume mit Pflanzflächen im Vorbereich des ehemaligen Hotel Löwen gesehen: Der Abstand vom Gebäude lässt sämtliche künftige Nutzungen zu, stellt aber gleichzeitig einen gewissen Filter zur Hauptbewegungsfläche der Fußgängerzone dar.
Die Ausstattungsgegenstände sind reduziert und gezielt gesetzt. Die luftige Anordnung hat noch Potential, in einzelnen Bereichen eventuell etwas verdichtet und ergänzt zu werden. Ob das leichte Verschieben des Adlerbrunnens einen entsprechenden Mehrwert bringt, ist fraglich.
Die überzeugende Qualität des Projektvorschlages liegt in seiner Bescheidenheit und Zurückhaltung und hat damit das Preisgericht einstimmig davon überzeugt, der Ortsmitte von Oberstaufen eine hohe Aufenthaltsqualität zu bringen, in deren Genuß die Bürger genauso wie die Gäste Oberstaufens kommen werden.

Beurteilung durch das Preisgericht

Die vorliegende Arbeit überzeugt durch eine ruhige, solide, durchgängige Gestaltung. Alle funktionalen Anforderungen werden erfüllt. Das Konzept wurde bereits für den späteren Gesamtumgriff ausgearbeitet und zeigt somit die Weiterführung der Gestaltungsideen über den Ausschnitt der Mehrfachbeauftragung hinaus auf.

Der vorgeschlagene rötliche Granitbelag ergänzt die bereits vorhandenen Belagsflächen in Rottönen des Oberstaufener Ortskerns. Durch den Wechsel der Verlegerichtung von Hauptachse zu Nebenstraßen wird zudem subtil eine Hierarchisierung ablesbar. Durch die diagonale Verlegung des Pflasters in der Hauptachse kann geschickt an die unterschiedlichen Fluchten der Gebäude angeschlossen werden und die Pflasterung ergibt eine zusammenhängende, fließende Fläche.

Die Verwendung von großformatigen Platten im Bereich der Sitzmöglichkeiten markiert diese zusätzlich. Besonders im Bereich der Kirche mit dem Wechsel von Pflanzflächen werden hier elegant Sitznischen ausgebildet und der Kirche wird somit eine Vorzone zugeordnet, die diesen besonderen Bau nochmals hervorhebt.

Die Gliederung der Belagsflächen mit Baumpflanzungen und Staudenflächen wird sehr begrüßt, Staudenflächen könnten eventuell in der Vertiefung der Planung noch erweitert werden.

Als besonders positiv wird die Setzung der Bäume mit Pflanzflächen im Vorbereich des ehemaligen Hotel Löwen gesehen: Der Abstand vom Gebäude lässt sämtliche künftige Nutzungen zu, stellt aber gleichzeitig einen gewissen Filter zur Hauptbewegungsfläche der Fußgängerzone dar.

Die Ausstattungsgegenstände sind reduziert und gezielt gesetzt. Die luftige Anordnung hat noch Potential, in einzelnen Bereichen eventuell etwas verdichtet und ergänzt zu werden. Ob das leichte Verschieben des Adlerbrunnens einen entsprechenden Mehrwert bringt, ist fraglich.

Die überzeugende Qualität des Projektvorschlages liegt in seiner Bescheidenheit und Zurückhaltung und hat damit das Preisgericht einstimmig davon überzeugt, der Ortsmitte von Oberstaufen eine hohe Aufenthaltsqualität zu bringen, in deren Genuss die Bürger genauso wie die Gäste Oberstaufens kommen werden.
Lageplan

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