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Nichtoffener Wettbewerb | 11/2015

Neugestaltung Luisenstra├če Ost

1. Preis

Preisgeld: 10.500 EUR

AG FREIRAUM

Landschaftsarchitektur

Pit M├╝ller Landschaftsarchitekt

Landschaftsarchitektur

harter + kanzler & partner ARCHITEKTEN PartGmbB

Architektur

Beurteilung durch das Preisgericht

Der Entwurf setzt ein markantes Geb├Ąude zur Neugestaltung des Luisenplatzes. Pr├Ągend sitzt es am Ende der Sichtachse der Luisenstra├če und vermittelt als polygoner Bauk├Ârper zur Raumkante der tieferliegenden Bismarckstra├če. Konsequent wird die Bismarckstra├če mit einer St├╝tzmauer gefasst, die ihrerseits das schlank schwebende Geb├Ąude auf ihrer Raumkante zum Luisenplatz integriert. Die St├╝tzmauer verl├Ąuft ├╝ber die Kante des Privatgrundst├╝cks hinweg und wird die Zustimmung und Mitarbeit des Nachbarn erfordern. Der Treppenlauf zwischen Luisenplatz und Bismarckstra├če ist Teil der Inszenierung der St├╝tzmauer und erschlie├čt die Nutzungen auf den unterschiedlichen Geb├Ąudeebenen. Zur Bismarckstra├če entsteht damit eine neue Adresse und ein attraktiver Aufgang, der Luisenplatz selbst wird gro├čz├╝gig gefasst und in zwei Bereiche gegliedert: Der Marktplatz, der sich ├╝ber die Fl├Ąchen der abgerissenen Wohnh├Ąuser Luisenstra├če 27/29 im Westen erstreckt und der sich als multifunktionale Fl├Ąche zum Tal ├Âffnet, und der sogenannte Stadtbalkon im Osten. Es entsteht ein sehr gro├čz├╝giger, offener Platz, der klar definiert wird durch Setzung von Baumreihen aus Liquidambar und die Bildung von Raumkanten. Der Marktplatz ist eben und gut proportioniert.

Das polygone Geb├Ąude der ÔÇ×MarkthalleÔÇť bildet das Zentrum und pr├Ąsentiert sich als zeitgen├Âssische Antwort auf den bestehenden Kontext. Der Stadtbalkon gewinnt durch die Setzung von drei B├Ąumen und grenzt sich ├╝ber Wasserfont├Ąnen-Felder von dem Durchgangsverkehr der Luisenstra├če ab. Der ├ťbergang von Stadtbalkon zu Z├Âllinplatz erfolgt sehr selbstverst├Ąndlich ├╝ber eine Treppenanlage.

Der Entwurf besticht durch seine st├Ądtebauliche Setzung und seine architektonische Qualit├Ąt. Die angebotenen Nutzungen f├╝r die neue Markthalle sind gut vorstellbar. Die Herausforderung dieses Entwurfes liegt jedoch in seiner Realisierung. Als frischer und mutiger Entwurf erfordert er h├Âchste Qualit├Ąt in der Umsetzung.
EG

EG

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