Nichtoffener Wettbewerb | 03/2026
Neugestaltung Südermarkt-Quartier in Flensburg
2
Perspektive Südermarkt
©PLANORAMA & MONO
1. Preis
Preisgeld: 32.650 EUR
Landschaftsarchitektur
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Verfasser:
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Mitarbeitende:
Architektur
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Verfasser:
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Mitarbeitende:
Beurteilung durch das Preisgericht
Die Arbeit formuliert die Idee eines vernetzenden Stadtraumes, der den Holm, den Südermarkt sowie die anschließenden Straßen als räumliche Einheit versteht. Durch die vorgeschlagene einheitliche Materialität entsteht ein ruhiges, klares und homogenes Gesamtbild, das eine Platzfläche von Hauskante zu Hauskante entstehen lässt.
Die Kirche St. Nikolai wird durch einen staudenbestandenen grünen Saum elegant eingefasst und durch Sitzstufen zum Südermarkt ergänzt. Die Topographie zwischen Südermarkt und Kirche St. Nikolai wird mit einer geschwungenen Freitreppe abgefangen, die im Bereich der Gastronomie in ein sogenanntes Marktsofa mit Sitzgelegenheiten übergeht. So entsteht ein barrierearmer Zugang zwischen Holm und Kirchvorplatz. Der westliche Bereich des Südermarktes zeigt ausreichend Platz für die angrenzende Gastronomie.
Durch die simple Gestaltung mit wenigen Einbauten zeigt die Platzgestaltung eine große Multifunktionalität, insbesondere für die Wochenmarktnutzung. Eine Aneignung des Platzes ist möglich, die Robustheit des Entwurfs für zukünftige Veränderungen ist hoch. Die Gestaltungssprache kann sich potenziell auch in den umliegenden Straßenräumen fortsetzen.
Die Baumsetzungen wirken zurückhaltend, können aber insbesondere am Holm einen spannenden Auftakt zum Platz erzeugen.
Sehr positiv wird die konsistente Formensprache bewertet, die sich in der Platzgestaltung, dem Wasserspiel, der Möblierung und dem Funktionsgebäude wiederfindet.
Das Funktionsgebäude ist richtig platziert, kann durch seine runde Form zu allen Seiten reagieren und bietet die Möglichkeit einer Nachnutzung oder Rückbau, falls Bedarfe sich zukünftig ändern.
Die Idee der Fortführung bestehender Materialien wird von der Jury jedoch kritisch hinterfragt, Kleinsteinpflaster funktioniert für die Marktnutzung vermutlich nicht.
Ebenso wird die Verortung des Wasserspiels kritisch diskutiert, diese wäre weiter westlich besser verortet.
Die Nutzungen im Funktionsgebäude erscheinen nicht vollständig erfüllt und müssen im Weiteren nachgewiesen werden.
Der Vorschlag die bestehenden Materialien nicht zu übernehmen, sollte überprüft werden.
Insgesamt bildet der Beitrag eine robuste und flexible Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Südermarkts.
Die Kirche St. Nikolai wird durch einen staudenbestandenen grünen Saum elegant eingefasst und durch Sitzstufen zum Südermarkt ergänzt. Die Topographie zwischen Südermarkt und Kirche St. Nikolai wird mit einer geschwungenen Freitreppe abgefangen, die im Bereich der Gastronomie in ein sogenanntes Marktsofa mit Sitzgelegenheiten übergeht. So entsteht ein barrierearmer Zugang zwischen Holm und Kirchvorplatz. Der westliche Bereich des Südermarktes zeigt ausreichend Platz für die angrenzende Gastronomie.
Durch die simple Gestaltung mit wenigen Einbauten zeigt die Platzgestaltung eine große Multifunktionalität, insbesondere für die Wochenmarktnutzung. Eine Aneignung des Platzes ist möglich, die Robustheit des Entwurfs für zukünftige Veränderungen ist hoch. Die Gestaltungssprache kann sich potenziell auch in den umliegenden Straßenräumen fortsetzen.
Die Baumsetzungen wirken zurückhaltend, können aber insbesondere am Holm einen spannenden Auftakt zum Platz erzeugen.
Sehr positiv wird die konsistente Formensprache bewertet, die sich in der Platzgestaltung, dem Wasserspiel, der Möblierung und dem Funktionsgebäude wiederfindet.
Das Funktionsgebäude ist richtig platziert, kann durch seine runde Form zu allen Seiten reagieren und bietet die Möglichkeit einer Nachnutzung oder Rückbau, falls Bedarfe sich zukünftig ändern.
Die Idee der Fortführung bestehender Materialien wird von der Jury jedoch kritisch hinterfragt, Kleinsteinpflaster funktioniert für die Marktnutzung vermutlich nicht.
Ebenso wird die Verortung des Wasserspiels kritisch diskutiert, diese wäre weiter westlich besser verortet.
Die Nutzungen im Funktionsgebäude erscheinen nicht vollständig erfüllt und müssen im Weiteren nachgewiesen werden.
Der Vorschlag die bestehenden Materialien nicht zu übernehmen, sollte überprüft werden.
Insgesamt bildet der Beitrag eine robuste und flexible Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Südermarkts.
Lageplan Südermarkt
©PLANORAMA & MONO