Nichtoffener Wettbewerb | 11/2024
Neukonzipierung Betriebshof der bonnorange AöR in Bonn
2
Visualisierung
©sgp Hachtel I Bauer GmbH architekten BDA | VISTRAL 3D Visualisierung
3. Preis
Preisgeld: 16.500 EUR
sgp Hachtel I Bauer GmbH architekten BDA
Architektur
-
Verfasser:
-
Mitarbeitende:
Robert Jasper Rebber, Yaren Celebi, Prof. Jochen Siegemund, Alexander Erlich, Manuel Küster
Visualisierung
Erläuterungstext
Wettbewerb 2025 3. Preis
Neuordnung des Betriebshofes für die Abfallwirtschaft Bonn „bonnorange“. Die maroden Hallen sind mit einem nachhaltigen Konzept zu sanieren. Die Betriebsabläufe sind für ein besseres Arbeitsklima zu verbessern. Die Neuordnung erfolgt auf sehr begrenzter Fläche und während dem laufendem Betrieb der Werkstatt.
Auszug aus dem Preisgericht:
Der Arbeit gelingt die Kombination aus gutem Städtebau und guten Betriebsabläufen. Durch die Setzung des Verwaltungsgebäudes am Potsdamer Platz und die Unterbrechungen des Flachbaus an der Zufahrt Lievelingsweg können bis dato unbekannte Einblicke in das Innere des Betriebshofs genommen werden, die die Identifikation mit den dort erbrachten bürgernahen Dienstleistungen auch Externen ermöglicht und so „mehr Herz für bonnorange“ entwickeln lassen. Die Verwaltung wird hinter dem Flachbau und dem Betriebshof erst als Zweites wahrgenommen und der Schwerpunkt auf den Arbeitsort gesetzt.
Neuordnung des Betriebshofes für die Abfallwirtschaft Bonn „bonnorange“. Die maroden Hallen sind mit einem nachhaltigen Konzept zu sanieren. Die Betriebsabläufe sind für ein besseres Arbeitsklima zu verbessern. Die Neuordnung erfolgt auf sehr begrenzter Fläche und während dem laufendem Betrieb der Werkstatt.
Auszug aus dem Preisgericht:
Der Arbeit gelingt die Kombination aus gutem Städtebau und guten Betriebsabläufen. Durch die Setzung des Verwaltungsgebäudes am Potsdamer Platz und die Unterbrechungen des Flachbaus an der Zufahrt Lievelingsweg können bis dato unbekannte Einblicke in das Innere des Betriebshofs genommen werden, die die Identifikation mit den dort erbrachten bürgernahen Dienstleistungen auch Externen ermöglicht und so „mehr Herz für bonnorange“ entwickeln lassen. Die Verwaltung wird hinter dem Flachbau und dem Betriebshof erst als Zweites wahrgenommen und der Schwerpunkt auf den Arbeitsort gesetzt.
Beurteilung durch das Preisgericht
Der Arbeit gelingt die Kombination aus gutem Städtebau und guten Betriebsabläufen. Durch die Setzung des Verwaltungsgebäudes am Potsdamer Platz und die Unterbrechungen des Flachbaus an der Zufahrt Lievelingsweg können bis dato unbekannte Einblicke in das Innere des Betriebshofs genommen werden, die die Identifikation mit den dort erbrachten bürgernahen Dienstleistungen auch Externen ermöglicht und so „mehr Herz für bonnorange“ entwickeln lassen. Die Verwaltung wird hinter dem Flachbau und dem Betriebshof erst als Zweites wahrgenommen und der Schwerpunkt auf den Arbeitsort gesetzt.
Dem hohen städtebaulichen Anspruch der Arbeit stehen architektonische Schwächen gegenüber. So fällt die Anmutung des Pförtnerhäuschens aus dem restlichen Konzept heraus. Das Verwaltungsgebäude kombiniert eine große Hüllfläche mit ineffizienten Grundrissen um ein mehrgeschossiges Atrium. Die auskragenden Geschosse wirken als bloße Geste ohne funktionale Begründung. In brandschutztechnischer und wirtschaftlicher Hinsicht scheint das Bürogebäude in der dargestellten Form kaum realisier- bar. Auch bei der die Hallengebäude überspannenden PV-Sheddach-Lösung dürfte es sich um eine zwar ästhetisch ansprechende, aber extrem aufwendige und teure Lösung handeln, die die Ambivalenz hohen gestalterischen Anspruchs in gewerblichen Größenordnungen offenbart. Letztlich wirken städtebaulicher Anspruch und architektonische Umsetzung inhomogen.
Modellfoto
©sgp Hachtel I Bauer GmbH architekten BDA