Award / Auszeichnung | 03/2025
Preis für Baukultur der Metropolregion München 2025 – Transformation mit Qualität
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©ST raum a.
Neugestaltung Innenstadt Freising
Preis für Baukultur
ST raum a. Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH
Landschaftsarchitektur
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Verfasser
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Projektleitung
Bauherren
3lpi lichtplaner + beratende ingenieure
Lichtplanung
Steinbacher-Consult Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG
Verkehrsplanung
Projektdaten
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Objekttyp:
Landschaft und Freiraum, Städtebauliche Projekte
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Projektgröße:
keine Angabe
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Status:
Im Bau
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Termine:
Baubeginn: 04/2017
Fertigstellung: 01/2028
Projektbeschreibung
Im Rahmen der Neugestaltung der Innenstadt wurden nicht nur 33.500 m2 Fläche samt Haupt- und Nebenstraßen saniert und zukunftsfähig mit hohem gestalterischem Anspruch neu und barrierefrei überplant, es wurde auch die „Stadtmoosach“ nach ca. 150 Jahren wieder geöffnet und für die Bevölkerung mittels Sitzstufen erreichbar und erlebbar gemacht. In der verkehrsberuhigten Innenstadt laden Cafés, Restaurants und Ladengeschäfte zum Verweilen und Flanieren ein.
Dieser Text stammt aus der Broschüre Preis für Baukultur 2025 der Metropolregion München.
Beurteilung durch das Preisgericht
Attraktive Städte und Orte sind lebendig, sicher, nachhaltig und gesund. Sie zeichnen sich durch eine Vielzahl gut gestalteter öffentlicher Freiräume aus, die Begegnungen ermöglichen und den Austausch fördern. Öffentliche Räume sind Orte, die für alle zugänglich und nutzbar sind. Sie sind Orte der Kommunikation, sozialen Verständigung und zugleich Bildungsorte. Sie sind ein Seismograf dafür, wie die Gesellschaft beschaffen ist. Um identitätsstiftende und baukulturell wertvolle öffentliche Räume in den Zentren in die Zukunft zu führen, müssen die Stadt- und Ortskerne im Mittelpunkt der planerischen Aufmerksamkeit stehen.
In diesem besonderen Fall erlaubt sich die Jury zwei Projekte, die unabhängig voneinander eingereicht wurden, gemeinsam mit dem „Preis für Baukultur“ auszuzeichnen. Der Stadt Freising ist es im Rahmen eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes mit rund 23 Einzelmaßnahmen im Laufe der letzten rund 30 Jahre gelungen, sowohl eine übergeordnete Konzeption, Schutz- und Sanierungsziele sowie eine Gestaltungssatzung partizipativ zu erarbeiten, als auch konkrete Baumaßnahmen selbst umzusetzen.
Im Rahmen der Neugestaltung der Innenstadt wurden nicht nur 33.500 m² Fläche samt Haupt- und Nebenstraßen saniert und zukunftsfähig mit hohem gestalterischem Anspruch neu und barrierefrei überplant, es wurde auch die „Stadtmoosach“ nach ca. 150 Jahren wieder geöffnet und für die Bevölkerung mittels Sitzstufen erreichbar und erlebbar gemacht. In der verkehrsberuhigten Innenstadt laden Cafés, Restaurants und Ladengeschäfte zum Verweilen und Flanieren ein.
Ein zentrales Herzstück dieser innerstädtischen Weiterentwicklung ist auch die gelungene Generalsanierung des barocken Vierflügelbaus des ehemaligen fürstbischöflichen Lyceums Freising mit Deckengemälden von Hans Georg Asam, das die Stadt beispielgebend selbst erworben hat. Das „Asamgebäude“ bündelt nun Touristeninformation, Stadttheater und -museum, ergänzt mit Einzelhandelsflächen und Gastronomie im Innenhof in zentraler Lage am Marienplatz.
Die Jury vergibt den „Preis für Baukultur 2025“ gemeinsam den Projekten „Neugestaltung der Innenstadt Freising“ und „Generalsanierung Asamgebäude“, weil beide Projekte derart voneinander profitieren, dass sie nicht getrennt voneinander betrachtet werden sollten. Der Prozess der Sanierung der Freiflächen und Gebäude der Altstadt in Verantwortung der öffentlichen Hand, die hohe Aufenthaltsqualität und Identitätsstiftung erscheinen der Jury auch unter nachhaltigen und ökologischen Gesichtspunkten wie dem Hitzeschutz und der Verkehrsreduzierung besonders bemerkens- und nachahmenswert.
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