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Einladungswettbewerb | 11/2009

Quartier Christuskirche

2. Preis

ARCHITEKTEN STEIN HEMMES WIRTZ

Architektur

PUR+ ARCHITEKTEN

Architektur

ROSA Wirtz Architektur PartG mbB

Architektur

ErlÀuterungstext

Ein neues Gemeindehaus soll in unmittelbarer NĂ€he zur Kirche gebaut werden. Auf den RestgrundstĂŒcken soll gleichzeitig ist ein stĂ€dtebauliches Konzept entwickelt werden, welches einerseits die vorhandenen FreirĂ€ume im Stadtquartier vernetzt und andererseits einen attraktives Umfeld fĂŒr stadtzentrumsnahes Wohnen schafft. In Verbindung mit der Christuskirche definiert das neue Gemeindehaus den Kirchhof. Der eingeschossige, lang gestreckte Bau fasst diesen in nordwestlicher Richtung. Gleichzeitig bildet er den sĂŒdöstlichen Abschluss des neu entstehenden Wohngebietes, ohne dass dadurch die Blickbeziehungen zum schönen Jugendstilkirchbau zerstört werden. Es entstehen zwei deutlich ablesbare (Frei-) RĂ€ume mit unterschiedlichen Funktionen aber verbunden durch das Gemeindehaus.

Mit der lang gestreckten, einfachen Form geht eine hohe FunktionalitĂ€t des Grundrisses einher. Im westlichen Teil, zur Stadt orientiert, liegt der große Saal. Dieser kann geteilt sein oder durch FalttĂŒren mit dem Foyer/Kirchencafe zu einem extra großen Veranstaltungsraum verbunden werden. Das eröffnet vielfĂ€ltige Nutzungsmöglichkeiten: als Auditorium, fĂŒr Filmveranstaltungen und VortrĂ€ge, Festlichkeiten, Ausstellungen etc., oder einfach als ĂŒberdachte Erweiterung des Außenraums bei Kirchenfesten.
Im östlichen Teil des GebĂ€udes befinden sich Gemeindenutzungen mit Gruppen-, MusikrĂ€umen und dem Seelsorgebereich. Diese können ĂŒber einen separaten Zugang direkt vom Parkplatz erreicht werden. In der Mitte des GebĂ€udes liegt der Versorgungstrakt mit KĂŒche, WC und LagerrĂ€umen. Er verfĂŒgt ĂŒber einen eigenen Zugang. So können alle Bereiche jederzeit unabhĂ€ngig voneinander genutzt werden.
Ein vor gelagerter Gang vermittelt zwischen allen GebĂ€udeteilen und dem Außenraum. Er ermöglicht eine direkte, barrierefreie und altengerechte Verbindung zum Kirchhof, zu den rĂŒckseitigen ParkplĂ€tzen, zum Kirchraum und allen Bereichen des Gemeindehauses.