Werkstattverfahren | 11/2023
Quartiersentwicklung Goslarer Ufer in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
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©Flooer Studio
Gewinner
Stadtplanung / Städtebau
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Verfasser:
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Mitarbeitende:
RABE LANDSCHAFTEN | ARGE STUDIO URBANE LANDSCHAFTEN
Landschaftsarchitektur
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Verfasser:
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Mitarbeitende:
Tragwerksplanung
TGA-Fachplanung
hhpberlin - Ingenieure für Brandschutz GmbH
Brandschutzplanung
Visualisierung
Erläuterungstext
Mitten in der Stadt entsteht ein einzigartiges Wohnprojekt, das nicht nur Wohnraum bietet, sondern auch Natur, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit fördert. Der Wohnkomplex zeichnet sich durch vielfältige Freiräume aus, die Bewohner und Nachbarschaft ansprechen.
Der einladende öffentliche Spielbereich im Innenhof, sichtbar von der Straße, bietet Tischtennisplatten, eine Wasserspielfläche, Sandkasten und Balanciergeräte. Eine geneigte Wegefläche schafft eine sanfte Trennung zwischen öffentlichem und privatem Bereich. Der wohnungsbezogene Spielplatz mit Hügeln, Tunneln und Holzspielgeräten ermöglicht Naturerlebnisse für Kinder.
Privatgärten in der Nähe, Terrassen im Erdgeschoss und bepflanzte Green-Boxes schaffen Privatsphäre. Auch im Außenbereich setzen sich Privatgärten fort, mit einem urbanen Trockenbiotop und Fahrradstellplätzen. Die Dachlandschaft des Gebäudes bietet Dachgärten als Oase in der Stadt, mit Spielflächen, Kletter- und Sportgerüsten, Urban Gardening und Gemeinschaftsterrassen. Ein Dachbiotop mit Bienenstöcken rundet das Bild ab.
Die Aussichtsterrasse im elften Obergeschoss, umgeben von einem Grünsaum, bietet einen atemberaubenden Blick auf den Verbindungskanal und dient als Sonnendeck.
Beurteilung durch das Preisgericht
Höhenentwicklung und Nutzungsverteilung sind überzeugend. Der Hochpunkt erfordert voraussichtlich keine Betrachtung im Sinne des Hochhausleitbilds. Die durchgesteckten Grundrisse sind effizient und weisen eine hohe Qualität auf. Die vorgeschlagenen Stadthäuser stellen ein interessantes zusätzliches Angebot dar. Der Aspekt einer ökologisch nachhaltigen Bauweise in Kombination mit gestalterischem Anspruch weist hier unter den eingereichten Arbeiten den höchsten Bearbeitungsgrad auf und überzeugt somit insbesondere in Bezug auf die Klimaanpassung und den effizienten Einsatz von Materialen im gesamten Lebenszyklus der Gebäude sowie unter Berücksichtigung energetischer Aspekte.
Der Zugang an der westlichen Grundstücksgrenze wird als interne zusätzliche Erschließung („Wirtschaftsweg“) begrüßt, sollte jedoch nicht öffentlich sein. Der Innenhof ist zwar auch in der Höhenentwicklung sinnvoll gegliedert, sollte aber durchaus stärker begrünt sein. Die Durchwegung ist robust und funktional, erscheint jedoch bezüglich der Differenzierung zwischen öffentlichen, halböffentlichen und privaten (Frei)Räumen teilweise unscharf. Der Entfall eines Baums für die Tiefgarageneinfahrt wird durch den Bezirk deutlich kritisiert.
©Flooer Studio
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Lageplan Erdgeschoss M 1:200
©allmannwappner & rabe landschaften
Lageplan Dachgeschoss M 1:200
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Lageplan
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Detailgrundrisse
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Freiraum
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Farb- und Materialkonzept Fassade
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Fassadentypen
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Längsschnitt
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Ansicht Ost
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