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Verkaufsverfahren fĂŒr GrundstĂŒcke im Konzeptwettbewerb | 09/2015

QuartiershÀuser 2015, Leben am Helmut-Zilk-Park

GeQ Das Gesundheits.Quartier

Sieger / Grundst. C.22.A

einszueins architektur ZT GMBH

Architektur

NEUE HEIMAT - GemeinnĂŒtzige Wohnungsbau GmbH

Private Bauherren

ErlÀuterungstext

WOHLFÜHLEN UND GESUND BLEIBEN!

Die Stadt der Zukunft wandelt sich zum Gesundbrunnen und Gesundheit wird zum stÀdtischen Lebensprinzip. Folgt man den Prognosen der Trendforschung wird die Stadt der Zukunft zu einem Lebensraum, der sich ganz der Gesundheit ihrer Bewohnerinnen und Bewohner verschreibt.

Das Gesundheits.Quartier ist ein Baustein fĂŒr die gesunde Stadt– ein Ort, der Gesundheit und Wohlbefinden – physisch und psychisch – beim Wohnen und darĂŒber hinaus aktiv fördert. Das Projekt ist ein inspirierender (Frei-)Raum fĂŒr Körper, Geist und Seele. Thematisiert werden wichtige Lebensbereiche wie: ErnĂ€hrung, körperliche BetĂ€tigung, Naturkontakt und nicht zuletzt auch das integrative soziale Umfeld. Das Gesundheits.Quartier wird aktiv gelebt, die Menschen können mithilfe der gestellten Angebote ihre Gesundheit leicht selbst in die Hand nehmen.


QualitÀt des Nutzungskonzepts:
Gesundheit ist ein zentrales Thema der Gesellschaft. Daher sind wir ĂŒberzeugt den gewĂŒnschten Effekt des Quartiershauses optimal zu erfĂŒllen, indem wir ein gesundes Haus verwirklichen, dass Gesundheitsaspekte sowohl baulich als auch in der Nutzung auf allen Ebenen berĂŒcksichtigt. Bioladen & Buchshop/Rezeption, Seminar & BewegungsrĂ€ume und die QuartierskĂŒche beleben das Quartier und stellen fĂŒr die BewohnerInnen und NachbarInnen ein Angebot dar auf niederschwellige Weise Gesundheitspflege zu betreiben.

QualitÀt der Architektur und Bezug zur Stadtstruktur:
Das Gesundheits.Quartier ist ein freigespielter Baukörper, mit klarer Struktur, der Verbindungen zwischen Straßenraum und Park schafft. Durch die „luftige“ Widmung werden großzĂŒgige Raumhöhen möglich, die gemeinsam mit großen Spannweiten eine neutrale Programmierung und langfristige Umnutzbarkeit ermöglichen. Die Erschließung im Baukörper ist von 2 LuftrĂ€umen geprĂ€gt die fĂŒr eine helle AtmospĂ€hre sorgen und Blickkontakt ĂŒber mehrere Geschosse ermöglichen.
Nachhaltigkeit wird nicht nur im Programm, sondern auch in der intelligenten, vom Baustoff Holz geprĂ€gten Systembauweise sowie der Holzfassade umgesetzt. Die MaterialitĂ€t des Bauwerkes drĂŒckt WĂ€rme und Freundlichkeit aus. Die grĂŒnen WĂ€nde werden mit Experten umgesetzt um bestĂ€ndige, schöne und inspirierende Orte zu schaffen.

Beurteilung durch das Preisgericht

Das Projekt stellt ein rundes und glaubhaftes Gesamtkonzept dar und ist in der Zusammenschau am weitesten ausgereift. Im Zentrum steht eine ganzheitliche Auffassung von Gesundheit, die verschiedene Arten durch das GebĂ€ude ĂŒbersetzt wird. Das QEG schĂ€tzt die QualitĂ€t, die das Projekt durch die weitere Überarbeitung erfahren hat. Die stĂ€dtebauliche Lösung des eingeschoßigen Sockels wirkt gut platziert, die Öffnung des Hauses zum Park wird stadtrĂ€umlich positiv gesehen. Daraus resultierende Konsequenzen hinsichtlich der LĂ€rmbelastung zum Hof sollten in der Umsetzung geprĂŒft werden, eventuell ist zusĂ€tzlicher LĂ€rmschutz nötig. Ebenso wesentlich wird das stĂ€dtebauliche Zusammenspiel mit dem NachbargrundstĂŒck sein. Es ist unklar, wie BB 45 eingehalten ist. Die Darstellung der Architektur wirkt insgesamt freundlich und einladend, wenngleich die Mittelgangerschließung nicht als optimale Lösung bewertet wird. Die Architektursprache wird als zurĂŒckhaltend und gĂ€ngig wahrgenommen. Das Erdgeschoß funktioniert gut. Die Übernahme koordinativer Verantwortungen durch Mieter im Haus stellt ein positives Merkmal hinsichtlich der ProzessqualitĂ€t dar. Die Wohnungen wirken gut nutzbar, die BerĂŒcksichtigung des Wohnungsnachfragesektors 55+ wird geschĂ€tzt und stellt auch in Zusammenhang mit den Baugruppenprojekten ein wichtiges Merkmal dar. Außerdem ergĂ€nzen die Mietwohnungen des Clusters gut die sonst angebotenen Eigentumswohnungen. Das Programm und die Nutzungsangebote im Sockel gehen ĂŒber das Wohnen hinaus und prĂ€gen das Projekt, ihre rĂ€umliche Übersetzung ist gut durchdacht, es gibt eine Vielzahl von guten PartnerInnen, die sich einbringen werden. Die Nutzung bietet weiters den Vorteil, dass NutzerInnen aus anderen Vierteln geholt werden. Von den Nutzungen wird eine quartiersĂŒbergreifende Wirkung erwartet. Durch AktivitĂ€ten, die sich bis in den Abend hinein erstrecken können, wird auch der Einfluss auf das unmittelbar umliegende Quartier als gegeben angenommen. Die Gestaltung des Hofs und die vorgesehene partizipative Planung des BB3-Areals werden positiv aufgenommen. Das GebĂ€ude ist als Quartiershaus am weitesten ausgereift und bietet Mehrwert fĂŒrs Umfeld