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Award / Auszeichnung | 11/2014

"Respekt und Perspektive" Bauen im Bestand Preis 2014

Sanierung studentisches Wohnhochhaus Oberwiesenfeld

DE-80809 M├╝nchen, Helene-Mayer-Ring 7A

1. Preis

Architekturb├╝ro KNERER UND LANG

Architektur

Konrad Huber GmbH

TGA-Fachplanung

Ingenieure S├╝d GmbH

Energieplanung

Keller Damm Kollegen GmbH Landschaftsarchitekten Stadtplaner

Landschaftsarchitektur

Studentenwerk M├╝nchen

Bauherren

Sailer Stepan Tragwerkteam M├╝nchen GmbH

Tragwerksplanung

R├╝cker + Schindele Beratende Ingenieure

TGA-Fachplanung

Akustik S├╝d GbR

Bauphysik

Kersken + Kirchner GmbH

Brandschutzplanung

WSP Deutschland AG

sonstige Fachplanung

Uniola AG

Landschaftsarchitektur

Projektdaten

  • Geb├Ąudetyp:

    Hochh├Ąuser, Wohnungsbau

  • Projektgr├Â├če:

    28.751m┬▓ (gesch├Ątzt)

  • Status:

    Realisiert

  • Termine:

    Baubeginn: 01/2009
    Fertigstellung: 01/2012

Projektbeschreibung

Der Architekt G├╝nther Eckert lieferte 1969 mit dem Studentischen Hochhaus einen radikalen Beitrag zum Olympischen Dorf in M├╝nchen. Anders als bei den benachbarten Bungalows sollte ein einziges gro├čes Geb├Ąude aus gestapelten Betonrahmen die geplanten ├╝ber 800 Appartements unterbringen.

Nach 40 j├Ąhriger Nachnutzung als Studentenwohnheim war die Sanierung des beeindruckenden Hauses ├╝berf├Ąllig. Brandschutz und Energiebedarf mussten aktuellen Standards angepasst werden. ├ľkologie und Denkmalschutz stellten scheinbar unvereinbare Anforderungen an die Planung. Das gestapelte Tragwerk wurde in eine neue thermische H├╝lle integriert, ohne dass die charakteristische Erscheinung des Hauses im gesch├╝tzten Ensemble des Olympiadorfes verlorenging. Die L├Âsung bestand in einem differenzierten neuen Fassadenaufbau, der durch eine vorgeh├Ąngte Struktur aus neuen Leichtbetonfertigteilen eine starke Plastizit├Ąt herstellt, die der des Vorg├Ąngerbaus nahekommt. Die neuen Fensterelemente und Br├╝stungsbekleidungen nehmen die Materialit├Ąt und Fassadengliederung des Bestandes auf, ohne diesen zu kopieren. Aus den knapp bemessenen Appartements wurden kompakte Kleinwohnungen mit r├Ąumlich differenzierten Funktionsbereichen.

Die Umbaumassnahmen kann man zwar an vielen sorgf├Ąltig entwickelten Details ablesen, der Bezug auf die Entstehungszeit des Hauses ist jedoch subtil immer vorhanden.

Nach der Sanierung behauptet das Geb├Ąude auch weiterhin wie selbstverst├Ąndlich seinen Platz im Olympiadorf .