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Nichtoffener Wettbewerb | 09/2014

Sanierung Hallenbad

Engere Wahl

Kauffmann Theilig & Partner, Freie Architekten BDA, Partnerschaft GmbB

Architektur

IGP Ingenieurgesellschaft fĂŒr Technische AusrĂŒstung GmbH

TGA-Fachplanung

Pfefferkorn Ingenieure

Tragwerksplanung

Beurteilung durch das Preisgericht

Der Verfasser gibt durch seinen Entwurfsbeitrag dem Hallenbad Meerbusch ein völlig neues, eigenstĂ€ndiges Erscheinungsbild, einen „Pavillon im Park“. Durch die neue GebĂ€udeform entstehen aber auch im Inneren interessante und spannende Raumzuordnungen und Sichtbeziehungen. Insbesondere die durchgĂ€ngige „Magistrale“ fĂŒhrt dazu, dass Nutzungseinheiten klar zugeordnet und erkennbar werden.

Gestalterisch wird eine moderne Formensprache gefunden, gleichwohl lassen sich die hinter der Fassade liegenden Nutzungsbereiche nur bedingt ablesen. Im Inneren ist ein höherwertiger QualitÀtsstandard beschrieben.

Die funktionalen Anforderungen der Auslobung wurden gut umgesetzt. Mit der glĂ€sernen HĂŒlle der Schwimmhalle stellt der Verfasser einen guten Sichtbezug zur Umgebung des Hallenbades her. Dieser Sichtbezug wird unterstĂŒtzt durch den hochliegenden Wasserspiegel. In der Schwimmhalle werden bedingt durch die quaderförmige Struktur erhebliche zusĂ€tzliche FlĂ€chen fĂŒr Aufenthaltsbereiche angeboten. Die Verlagerung des Saunabereiches in das Obergeschoss wird kritisch gesehen, da hier noch weitere, zusĂ€tzliche FlĂ€chen erzeugt werden. Insgesamt entsteht durch diesen Vorschlag ein ĂŒppiges FlĂ€chenangebot, gleichwohl sind einzelne RĂ€ume fĂŒr den vorgesehenen Nutzungszweck sehr ungĂŒnstig geschnitten.

Die Tragstruktur des Bestandes wird weitestgehend erhalten. Gleichzeitig wird die bisherige, zerklĂŒftete Fassadenstruktur aufgehoben. Dazu passend ist auch die geĂ€nderte Dachform zu sehen, die allerdings keinerlei Bezug auf den Bestand des Pultdaches nimmt.

Planungs- und baurechtlich werden alle Anforderungen eingehalten.

Im Vergleich zum BestandsgebĂ€ude erfolgt eine deutliche Erweiterung. Gleichzeitig lĂ€sst die kompakte BauwerkshĂŒlle gĂŒnstige Betriebskosten erwarten. Durch die Erweiterung des Baukörpers bewegen sich die erwarteten Baukosten im oberen Drittel aller EntwurfsbeitrĂ€ge.

Technische Konzeption
Ein konkretes, auf die Besonderheiten des Baukörpers eingehendes technisches Konzept, ist nicht erkennbar. Die AusfĂŒhrungen zu den technischen Anlagen sind allgemein formuliert und gehen nicht auf die Besonderheiten des GebĂ€udes ein.