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Nichtoffener Wettbewerb | 10/2008

Schul- und Leistungssportzentrum Fritz-Lesch-Stra├če

Ankauf

huber staudt architekten bda

Architektur

BERNARD UND SATTLER Landschaftsarchitekten

Landschaftsarchitektur

Erl├Ąuterungstext

Leitidee
Der langgestreckte Schulneubau, die neue Sporthalle und die bestehenden Schul- und Wohngeb├Ąude umfassen das neue Schul- und Leistungssportzentrum. Es entsteht ein Forum mit gro├čz├╝gigen Sport- und Erholungsfl├Ąchen im Fokus. Das erneuerte Mensageb├Ąude bildet den Eingang und gleichzeitig die Mitte des Forums. Von hier aus sind wie bei einem Klubhaus alle Bereiche der Anlage einsehbar und auf kurzem Weg erreichbar. Hier kann die Schule ihre erfolgreichen Sch├╝ler pr├Ąsentieren und feiern.
Die sch├╝tzende Geste der Bebauung bietet Sch├╝lern Halt und Orientierung. Warme Materialien, wie Holz und Backstein erg├Ąnzen die schneewei├čen Schul- und Wohngeb├Ąude der DDR-Gr├╝nderzeit zu einem zeitgem├Ą├čen Ensemble aus Schul- und Sportgeb├Ąuden, in dem nicht nur das Streben nach Spitzenleis-tungen, sondern auch Spiel- und Freizeitaktivit├Ąten Raum finden.
Vorgelagerte Terrassen inszenieren, wie bei einer Trib├╝ne den Blick auf die Sport- bzw. Schulhoffl├Ąchen der Schulanlage.

st├Ądtebauliche Einbindung
Unterschiedliche Nutzungen und Aktivit├Ąten, wie Wohnen, Lernen, Sporttreiben und gemeinsam Speisen werden r├Ąumlich voneinander getrennt, das ehemalige Verwaltungs- und zuk├╝nftige Wohngeb├Ąude, sowie die Mensa als Solit├Ąre freigestellt. Der offene Stadtgedanke, der dem Bestandsensemble zugrunde liegt, wird so konsequent weitergef├╝hrt. Allerdings erh├Ąlt die offene Bebauung mit den neuen erg├Ąnzenden Bauteilen architektonisch ein angemessenes Gegen├╝ber und st├Ądtebaulich eine klare Fassung. Es entsteht ein markanter, wiedererkennbarer Ort mit hoher Aufenthaltsqualit├Ąt, der sich in einer heterogen Bebauung mit unterschiedlichen Ma├čst├Ąben und Nutzungen behaupten kann.