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Nichtoffener Wettbewerb | 05/2013

Schulzentrum Schongau

Anerkennung

neutardschneider architekten

Architektur

Thomas Egger Modellbau | FrÀsservice

Modellbau

ErlÀuterungstext

StÀdtebau

Als stĂ€dtebauliches Konzept wird ein WĂŒrfel, als wiederkehrender Baustein fĂŒr alle 4 Schulen, eingefĂŒhrt, der den Campus ordnet und neu strukturiert.

Die Idee des CampusgelĂ€ndes – freistehende Baukörper, die in eine GrĂŒnzone eingebettet sind und von dieser zusammengehalten werden - soll wieder verstĂ€rkt und sichtbar gemacht werden. Dazu werden die vorhandenen, raumgreifenden Strukturen zurĂŒckgebaut und durch kompakte WĂŒrfel ergĂ€nzt/ersetzt, die durch Ihre Positionierung klare FreirĂ€ume definieren.
Die Schulen werden wieder als einzelne Baukörper definiert und klar ablesbar, eingebettet in FreirĂ€umen, die zwischen befestigten PausenflĂ€chen und freien GrĂŒnzĂŒgen wechseln.


Architektonisches Konzept

Neben der gleichen kompakten Grundform sind alle Körper ringförmig um ein zentrales Oberlicht organisiert. Funktional befinden sich die gemeinschaftlichen, allgemeinen Bereiche im Erdgeschoss, die Klassenzimmer und Haupt-Unterrichtsbereiche im Obergeschoss.

Je nach Schultyp erfahren die WĂŒrfel eine Individualisierung in Maßstab, Erschließung und Gestaltung.

In der Grundschule sind die WĂŒrfel maximal 2-stöckig und cluster-artig um den bestehenden, niedrigen Y– Bau gruppiert, um fĂŒr die jĂŒngsten SchĂŒler einen altersgerechten Maßstab und eine gute Orientierungsmöglichkeit durch kleinere Einheiten zu gewĂ€hrleisten.

In der Mittelschule ist die ErgÀnzung direkt an den vorhandenen Baukörper angeschlossen, teilweise in die Topografie eingesenkt und greift die bestehende Staffelung der Höhen des BestandsgebÀudes auf.

Die Realschule setzt die vorhandene stĂ€dtebauliche Achse fort und ist dreigeschossig, ebenso wie der Bestand und wird ĂŒber ein BrĂŒckengebĂ€ude im 1.OG angeschlossen.

Das Gymnasium wird im EG um einen eingeschossigen Pavillon mit Pausenhalle und Verwaltung und dem daran anschließenden Kollegstufenturm erweitert. Neben dem bestehenden Riegel des Gymnasiums, momentan das höchste GebĂ€ude, wird fĂŒr die Kollegstufe ein neuer Hochpunkt auf dem Campus und damit eine Landmarke fĂŒr das gesamte Schulzentrum geschaffen.

Die Freibereiche unterscheiden sich in Pausenhöfe, die rĂ€umlich klar der jeweiligen Schule zugeteilt sind und gemeinschaftlichen GrĂŒnflĂ€chen, die als Puffer zwischen den Schulen liegen und den Campuscharakter verstĂ€rken.


Grundschule - DIE KLASSENHÄUSER

Drei WĂŒrfel umklammern cluster-artig den bestehenden Y-Bau und definieren unterschiedliche Freibereiche. Die Erschließung und Anlieferung der Grundschule erfolgt von der BĂŒrgermeister Lechenbauer Straße, ĂŒber einen großen Vorplatz, der von der Sporthalle und dem nördlichsten Klassenhaus gerahmt wird.

Die Sporthalle, in den Boden eingesenkt, bildet als niedriger WĂŒrfel den Abschluss des Campus nach Norden. Sie kann sowohl extern genutzt werden, als auch intern ĂŒber das direkt an die Grundschule angebundene Untergeschoss. Die große Überdachung des Eingangsbereiches der Sporthalle zum Pausenhof ermöglicht auch eine Nutzung des Pausenhofes bei schlechtem Wetter.

In der Grundschule verbindet ein breiter, erdgeschossiger Wandelgang als Aufenthalts- und Pausenbereich, die einzelnen GebĂ€udeteile – Klassenhaus I, Klassenhaus II (Y-Bau), Klassenhaus III – miteinander. Als Auftakt weitet sich der Gang zu einer großen Pausenhalle mit Ausgang zum Pausenhof. Seinen Abschluss findet er in einer kleinen Pausenhalle im Klassenhaus III. Drei Treppen begleiten dieses Raumkontinuum und fĂŒhren in die obergeschossig liegenden KlassenhĂ€user. Die Treppen werden jeweils ĂŒber ein zentrales Oberlicht belichtet und sind mit einer Galerie rĂ€umlich an das Obergeschoss angebunden.

Erdgeschoss
Um ein klares, funktionales Konzept fĂŒr die Grundschule zu erhalten, wurde der Y-Bau umorganisiert.
Im Erdgeschoss der Grundschule befinden sich alle gemeinschaftlichen und verwaltende Bereiche je nach Thema in den einzelnen HĂ€usern untergebracht:
- Klassenhaus I: große Pausenhalle und Ganztagesbetreuung mit NebenrĂ€umen
- Klassenhaus II (Y-Bau): Hort und, auf der anderen Seite des Ganges, der Lehrerbereich
- Klassenhaus III: FachrÀume

Obergeschoss
Die Obergeschosse sind in allen HÀusern mit Klassenzimmern besetzt und so orientiert, dass ein konzentriertes, störungsfreies Lernen ermöglicht wird.
Bei den neuen Baukörpern gruppieren sich die Klassenzimmer ringförmig um die mittige Erschließung. Die aufgeweiteten Gangbereiche können als ErweiterungsflĂ€chen der GruppenrĂ€ume genutzt werden. Die Kleinteiligkeit des GebĂ€udes sowie die Ausschließlichkeit der LernhĂ€user im oberen Geschoss, vereinfacht den SchĂŒlern eine Identifikation mit ihrer Schule und dem „eigenen" Klassenhaus.
Die Orientierung innerhalb des SchulgebÀudes ist durch die klare Strukturierung - EG gemeinschaftliche RÀume und OG individuelle KlassenrÀume - stark vereinfacht.

Erweiterung
Die ErweiterungsflĂ€chen der Grundschule werden als Aufstockung des sĂŒdlichsten Klassenhauses angeboten.


Mittelschule - DIE EINGEBETTETE

Die Erweiterung der Mittelschule wird 1-stöckig, wieder mit einem zentralem Oberlicht, direkt an den Bestandsbau angebunden. Damit wird sie eher als zusÀtzlicher Teil des bestehenden GebÀudes, als als ErgÀnzung wahrgenommen.

Der Pausenhof erfĂ€hrt eine klare rĂ€umliche Begrenzung. Der neue Mehrzweck- und Gymnastikraum ist in die Erde eingesenkt und kann in einen ĂŒberdachten Freiraum erweitert werden. Breite Stufen verbinden ihn mit dem internen Erschließungsgang und nehmen das Motiv der Sitzstufen in der Pausenhalle des BestandsgebĂ€udes auf. Der Charakter des vorhandenen GebĂ€udes wird trotz der Erweiterung verstĂ€rkt.


Realschule - DIE BRÜCKE

Der 3-geschossige Anbau der Realschule wird im 1.Obergeschoss ĂŒber eine breite „BrĂŒcke“ an den Bestand angeschlossen.
Durch die Anordnung der FachrĂ€ume im 1. und 2. Obergeschoss sowohl im Bestands- als auch im Erweiterungsbau, wird funktional eine enge rĂ€umliche Verbindung zwischen allen FachrĂ€umen gewĂ€hrleistet. Als Orientierung dient das große Oberlicht, welches die neue Erschließungstreppe hervorhebt und auch vom Bestand aus sichtbar ist.

Durch die angehobene BrĂŒcken-Anbindung wird außerdem sichergestellt, dass die wichtige Wegbeziehung auf dem Campus von der BĂŒrgermeister Lechenbauer Straße zum Haupteingang der Mittelschule erhalten bleibt.

Der Mehrzweckraum im Erdgeschoss öffnet sich zum neuen Pausenhof und kann diesen, bei Bedarf, mitnutzen.

Erweiterung
Die mögliche Erweiterung der Realschule begrenzt als weiterer, eingeschossiger WĂŒrfel den neuen Pausenhof nach Nord-Osten. Die darin geplante Mensa orientiert sich in Richtung der FreiflĂ€che und kann diesen im Sommer mit einer Außenmöblierung besetzen.


Gymnasium - DER KOLLEGSTUFENTURM

Der 7-stöckige „Kollegstufenturm" stellt, als neuer Hoch – und Orientierungspunkt, den sĂŒdlichen Abschluss des Campus und Übergang zu den SportflĂ€chen dar.
Auch der Turm hat ein großes Oberlicht ĂŒber der mittigen Erschließung – einer
X- förmigen Erschliessung, die aus zwei gegenlĂ€ufigen Treppen mit einem gemeinsamen, großen Podest besteht und zum einen als Aufenthalts - und Kommunikationsraum zwischen den Ebenen dient und zum anderen die geforderten Fluchwegtreppenbreiten fĂŒr 750 SchĂŒler erfĂŒllt.

In EG und 1.OG befinden sich FachrĂ€ume. Im 2. – 6.OG die Klassenzimmer.
Der Kollegstufenturm ist ĂŒber einen eingeschossigen Pavillon an den Bestandsriegel des Gymnasiums angebunden. Der Pavillon erweitert die bestehende Pausenhalle, belichtet diese zusĂ€tzlich ĂŒber ein zentrales Oberlicht und verfĂŒgt ĂŒber RĂ€ume fĂŒr die Verwaltung, die rĂ€umlich nah an der bestehenden Verwaltung liegen.

Erweiterung
Die ErweiterungsflĂ€chen des Gymnasiums sind bereits in der Kubatur erfasst und nach funktionalen ZusammenhĂ€ngen im Turm verteilt. (ErweiterungsflĂ€chen der Verwaltung bei der Verwaltung im EG / die ErweiterungsflĂ€chen der Klassenzimmer in den Klassenzimmer – Ebenen)
Sie bieten im „unausgebauten“ Zustand eine Erweiterung der gemeinschaftlichen Bereiche, können allgemein, als Aufenthalts- und AustauschrĂ€ume oder spezifisch, als Erweiterung angrenzender Klassenzimmer genutzt werden und somit auf unterschiedliche Arten des Unterrichts reagieren.
Durch dieses Konzept wird ermöglicht, dass die bald notwendige Erweiterung durch die kontinuierlich ansteigende Zahl der Gymnasiasten, schritt-/ raumweise erfolgen kann.


Konstruktion und Material

Auch nach außen wird das Konzept des großen einheitlichen Lösungsansatzes fĂŒr alle Schulen in Kombination mit einer individuellen Identifikation fortgesetzt.

In der Konstruktion und MaterialitĂ€t wird ein einheitliches Konzept fĂŒr alle WĂŒrfel vorgeschlagen:
Eine Betonkonstruktion mit einem inneren, tragenden Ring aus InnenwÀnden und einem FachwerktrÀger aus Beton in der Fassadenebene.
Der FachwerktrĂ€ger, ist je nach Anforderung aus dem Grundriss und Himmelsrichtung unterschiedlich „gefĂŒllt“ und er ergeben sich 4 verschiedene Fassadenvarianten:

Fassade 1: FachwerktrĂ€ger – festes Lochblech als Sonnen/Sichtschutz – Fenster
Fassade 2: FachwerktrĂ€ger – textiler Sonnenschutz – Fenster
Fassade 3: FachwerktrĂ€ger – festes Lochblech - geschlossenes Fassadenpaneel
Fassade 4: FachwerktrĂ€ger und FĂŒllung als kerngedĂ€mmte Sichtbetonwand

In den Klassenzimmern der Grund- Mittel- und Realschule ist ein Holzboden angedacht, fĂŒr die Erschließungs- und Pausenbereiche ein geschliffener Estrich.
Im Gymnasium wird der geschliffene Estrich auch in den KlassenrĂ€umen des Kollegstufenturms vorgeschlagen, um den fließenden Übergang in funktionaler Sicht zwischen Erschließung, Erweiterung und Klassenzimmer zu betonen.

FĂŒr eine verbesserte Akustik werden Holzwolleplatten in den Decken eingelegt.


Farbkonzept + Leitsystem

Die Individualisierung der WĂŒrfel nach außen erfolgt zum einen ĂŒber die Farbgebung des Sonnenschutzes/bzw. des innenliegenden Vorhangs und zum anderen den unterschiedlichen Stanzungen im Lochblech. Die Farbigkeit der textilen BehĂ€nge sind von den Bestandsschulen abgeleitet. Mit Hilfe der Farbigkeit und der unterschiedlichen Höhenstaffelung des WĂŒrfels wird trotz der einheitlichen GebĂ€udekubatur ein ĂŒbergeordnetes Leitsystem auf dem Campus hergestellt.
Energiekonzept + Wirtschaftlichkeit

Durch die Wiederholung in Fassade und Grundriss können im hohen Mass vorfabrizierte Elemente verwendet werden.

Die GebĂ€udehĂŒlle wird durch hohe DĂ€mmquerschnitte und hochwertige Verglasung optimiert. Durch die unterschiedlichen Fassadenvarianten lassen sich, je nach Anforderung aus dem Grundriss, Fassadenbereiche öffnen oder schließen, ohne die Gesamtgestaltung der Fassade zu gefĂ€hrden. So können auch Bereiche fĂŒr den winterlichen Sonneneintrag nach SĂŒden optimiert werden.
Über die LochblechfĂŒllungen und den variablen, textilen Screen wird ein ausreichender Sonnenschutz und trotzdem ein individuell steuerbarer Tageslichteintrag gewĂ€hrleistet.

Das Anlagenkonzept basiert auf dem Anschluss an die FernwÀrme.
Die WĂ€rmeabgabe erfolgt ĂŒber eine FlĂ€chenheizung (Fußboden). Sie erzeugt eine gleichmĂ€ĂŸige WĂ€rmeabgabe und sorgt daher fĂŒr eine hohe Behaglichkeit in den RĂ€umen.

Die FlachdĂ€cher werden extensiv begrĂŒnt, als zusĂ€tzlicher Hitzeschutz, und mit aufgestĂ€nderten Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung versehen.

Beurteilung durch das Preisgericht

Der Entwurf schlĂ€gt eine stĂ€dtebauliche Neuinterpretation des SchulgelĂ€ndes als großzĂŒgig durchgrĂŒnten Campus vor, in dem die Erweiterungsprogramme als kompakte WĂŒrfel prĂ€zise gesetzt werden und qualtiĂ€tvolle FreirĂ€ume definieren. Das gewĂ€hlte Baumassenkonzept entlastet das GelĂ€nde in der Dichte. Die GebĂ€ude können folgend in ihrer Setzung und gestĂŒtzt durch krĂ€ftige plastische Durcharbeitung dem Ort eine neue, optimistische PrĂ€gung geben. Der Erweiterungsbau des Gymnasiums definiert und dominiert dabei als siebengeschossiger Hochpunkt die Gesamtadresse zeichenhaft.
Alle GebĂ€ude sind aus einem Baukastenprinzip mit Regelgrundriss entwickelt und individuell an die unterschiedlichen Bestandssituationen angeschlossen. In prĂ€ziser ErgĂ€nzung werden die einzelnen Schulen in ihrer Adressbildung gestĂ€rkt und zugeordnete AußenrĂ€ume gut durchgebildet:
Insbesondere bei Grundschule und Gymnasium erscheinen Zugangssituation und Raumfolgen dabei ansprechend gelöst. Im Bereich von Real- und Mittelschule dagegen entsteht ein Erschließungskonflikt, der sich im 2.BA eher verschĂ€rfen wird. Die vorgeschlagene Höhenstaffelung der Neubauten in Zuordnung zum baulichen Bestand wird in ihrer QualitĂ€t als Gesamtkomposition positiv bewertet, die Analogie zwischen Altersklassen und Höhenentwicklung anerkannt.
Die grundsĂ€tzliche Entscheidung fĂŒr einen Turmbau an diesem Ort - der topografischen Situation der Talsenkewird in ihrer Angemessenheit aber auch kontrovers diskutiert.

Die Grundschule wird in RaumqualitĂ€t der Eingangssituation, VerknĂŒpfung mit Sporthalle und Zuordnung von Pausenhalle und Außenbereichen positiv beurteilt. Auch das Gymnasium ordnet Hallenraum und anschließende Pausenhöfe großzĂŒgig zu. Die Anordnung der Verwaltung funktioniert gut, fehlende VerknĂŒpfungen der Fachklassen zum Bestand werden bemĂ€ngelt. Die Erweiterung der Mittelschule ist grundsĂ€tzlich richtig angeordnet, die interne Erschließung weist MĂ€ngel auf.
Im Bereich der Realschule dagegen wird die Anbindung der Erweiterung als ungenĂŒgend bewertet, notwendige ProgrammverknĂŒpfungen wurden nicht hergestellt.
Die offenen Hallentreppen und vorgeschlagenen AufzĂŒge sind nicht geeignet, die bei grĂ¶ĂŸerer Bauhöhe anfallenden Nutzerströme zu bewĂ€ltigen. Der grundsĂ€tzlich fehlende 2. bauliche Rettungsweg kann ohne BeeintrĂ€chtigung des Raumkonzeptes innen bzw. weitere BeeintrĂ€chtigung der Belichtung auch außen nicht nachgerĂŒstet werden.
Der Typus wird auch in seinem grundsĂ€tzlichen Potential geschossweise gestapelter offener „Lerneinheiten“ diskutiert: In der Umsetzung wurde diese Chance aber nicht konsequent ergriffen.

Die vorgeschlagene, selbsttragende Fassade wird in ihrem Anspruch an Bauplastik und Ausbau als interessant bewertet. Im Abgleich mit dem als System gesetzten Grundriss wird sie aber in ihrem Potential fĂŒr freie Grundrissorganisation und Geschossverglasung nicht umgesetzt. Die zusĂ€tzliche Absicht einer dreidimensionalen Bauplastik fĂŒhrt schließlich zu einem Widerspruch mit der inneren Organisation und starken EinschrĂ€nkungen der Belichtung. Das vorgeschlagene Konzept muss daher abschließend in seiner Angemessenheit eher hinterfragt werden.

Der Vorschlag eines Baukastens kompakter GebĂ€udewĂŒrfel hat potentiell hohe Wirtschaftlichkeit, kann jedoch aufgrund der gegebenen Fassaden und Erschließungsanteile nicht eingelöst werden. Die Abgrabungen im Bereich Turnhalle Grundschule fĂŒhren zu erhöhten Aufwendungen fĂŒr GrĂŒndung.

Die kompakte Bauweise, insbesondere der Turm, lĂ€sst niedrigen Heizenergiebedarf erwarten. Die vorgeschlagene Lösung, die Decken vollstĂ€ndig mit Akustikplatten zu bekleiden, entkoppelt die GebĂ€udemasse thermisch von den Klassenzimmern und fĂŒhrt gegebenenfalls zur sommerlichen Überhitzung. Gleichzeitig ergibt die Fassadengestaltung zu einem erhöhten Kunstlichtbedarf und weiterem WĂ€rmeeintrag. Extensive DachbegrĂŒnung und Photovoltaik im Bereich der DachflĂ€chen werden begrĂŒĂŸt.