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Offener Wettbewerb | 08/2005

Scuola Professionale Alberghiera "Savoy"

1. Preis

Stifter Bachmann Architekten

Architektur

Erl├Ąuterungstext

Die Bauaufgabe umfasst eine 5-geschossige Erweiterung des um 1895 als Hotel erbauten und denkmalgesch├╝tzten Schulgeb├Ąudes in einem von Jugendstilvillen, Parkanlagen und Alleen gepr├Ągten st├Ądtischen Umfeld. Der neue Bauk├Âper lehnt sich vom bestehenden Savoy weg und wird ├╝berirdisch nur mit einem leichten, transparenten Steg im 2.Obergescho├č mit dem Altbau verbunden. Die schr├Ągen Fassadenfl├Ąchen interpretieren die umliegenden Mansardend├Ącher neu und l├Âsen die durch die urbanistischen Rahmenbedingungen vorgegebene Blockhaftigkeit auf. Das neue Geb├Ąude verj├╝ngt sich mit zunehmender Geb├Ąudeh├Âhe, l├Ąsst dadurch das gebaute Volumen kleiner erscheinen, es gelangt mehr Tageslicht in das bestehende und neue Geb├Ąude und weitet die relativ schmalen Zwischenr├Ąume zu den angrenzenden Bebauungen auf. Auch das denkmalgesch├╝tzte Geb├Ąude bleibt dadurch zum Stra├čenraum hin besser sichtbar. Nach unten hin erm├Âglichen die dort ├╝berh├Ąngenden Fassaden die Schaffung einer zur├╝ckhaltend positionierten Tiefgarageneinfahrt, sowie das Vergr├Â├čern des Platzraumes im Bereich des Haupteinganges. Das gesamte Areal wird autofrei gestaltet und der heute f├╝r PKW-Stellpl├Ątze genutzte Hofraum wird dem Stadtensemble als Parkanlage zur├╝ckgegeben. Das Geb├Ąude wird nach au├čen hin mit einer monolithischen Ortbetonfassade realisiert. In den einzelnen Geschossen mit Klassenr├Ąumen, Lehrk├╝chen und Speiser├Ąumen sind gestalterisch bestimmende Luftr├Ąume und Lichtsch├Ąchte als geschoss├╝bergreifende Sichtverbindungen angeordnet. Die Dachfl├Ąche wird in ihrer Gestaltung und Materialisierung als f├╝nfte Fassade interpretiert. Eine gro├če Herausforderung stellte das Umsetzen der komplexen Anforderungen aus urbanistischen Rahmenbedingungen, Haustechnik, Brandschutz usw. dar, welche weit ├╝ber den eines ├╝blichen Schulgeb├Ąudes hinausgingen und welche ohne Qualit├Ątsverlust der Architektur zu erf├╝llen war. Der Baubeginn ist mit 2010 vorgesehen