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Nichtoffener Wettbewerb | 08/2022

Siedlungsentwicklung Schönefeld-Nord

Auf dem Marktplatz

Auf dem Marktplatz

Anerkennung

Preisgeld: 12.500 EUR

ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS GmbH

Stadtplanung / StÀdtebau

KOKOMO Landschaft und Stadtraum

Landschaftsarchitektur

ARGUS Stadt und Verkehr

Verkehrsplanung

ErlÀuterungstext

GLOCAL CITY SCHÖNEFELD

Ein definierter Zukunftsort. Standorte im Umfeld internationaler Drehkreuze mĂŒssen, gerade weil sie – wie der Flughafen BER in den Außenbezirken der StĂ€dte liegen - zukĂŒnftig eine wichtige Rolle in den MetropolrĂ€umen ĂŒbernehmen. Durch ihre hervorragende Erreichbarkeit mit Bahn, Bus, Auto und selbstverstĂ€ndlich Flugzeug zeigen sie ein Potenzial, das bis Anfang des letzten Jahrhunderts einzig den Bahnhöfen innewohnte: Sie sind die Einfallstore in die Stadt, an denen sich das urbane Leben manifestiert und wo Dichte und QualitĂ€t eine Einheit bilden mĂŒssen. An diesem Ort kommen Menschen aus aller Welt zusammen, treffen sich und tauschen sich aus. Eigentlich ist dies bereits das Bild einer Stadt in der Stadt.

Aus diesem Kontext heraus kann sich Schönefeld einer spannenden Herausforderung gewiss sein: Sie muss die InternationalitÀt des Flughafens mit dem lokalen Kontext einer sich von der Kleinstadt zur Mittelstadt entwickelnden Kommune in unmittelbarer Nachbarschaft zur Bundeshauptstadt zu einem attraktiven Ort entwickeln.

Viele Teile, aber noch kein Ganzes. Das Stadtgebiet Schönefelds ist sĂŒdlich der Bahntrasse stark geprĂ€gt durch die große flĂ€chenintensive Infrastruktur und die InternationalitĂ€t des Flughafens und in dem Zusammenhang ausgewiesene weitere Entwicklungsbereiche. Gleichzeitig ist die Gemarkung geprĂ€gt durch dörfliche kleine Siedlungsflecken und sehr unterschiedliche Cluster und RĂ€ume, wie beispielweise dem KlĂ€rwerk, dem Golfplatz, oder dem linearen Band des ehemaligen Mauerstreifens. Die nördlich angrenzenden Stadtteile Berlins entwickeln sich mit ihren wohngebietsgeprĂ€gten SiedlungsrĂ€ndern ĂŒber die Schnittstelle Landschaftspark und SĂŒdpark in Richtung Plangebiet, sie strecken quasi ihre Finger aus.

Schönefeld muss sich zu dem eigenstÀndigen, selbstbewussten zentralen und gleichzeitig attraktiven Ort entwickeln, der in diesem Umfeld heute noch fehlt.

Besterschlossen. Durch Flughafen, Bahnhof, geplante U-Bahn und Autobahn ist Schönefeld extrem gut international bis in die Region angebunden. Die sehr gute Anbindung durch den öffentlichen Verkehr ist eine Verpflichtung, dies in einer Weiterentwicklung aktiv einzusetzen und verantwortungsvoll und auch kreativ mit den bereits geplanten groß dimensionierten VerkehrsrĂ€umen umzugehen.

Eine der wesentlichen Voraussetzungen fĂŒr eine erfolgreiche nachhaltige Entwicklung ist die gute Anbindung und ein darauf aufsetzendes zukunftsfĂ€higes multimodales MobilitĂ€tskonzept.

Eingebettet in die Landschaft. Gleichzeitig ist die Ortslage zu rund 2/3 von Landschaft und Landwirtschaft umgeben – es gibt schon aus dem heutigen Bestand heraus immer direkte Anbindungen in die FreirĂ€ume.

Dies gilt es konsequent weiterzuentwickeln: Die Landschaft wird ĂŒber Freiraumtypen blaue Saiten und Orte und das biodiverse Layout der Quartiere in den Ortsteil eingebettet und zugleich wird stets der kĂŒrzeste Weg in die großen, grĂŒnen ErholungsrĂ€ume gesucht.

Ausbaubasis. Die in den vergangenen Jahren entstandenen, sich aus der historischen Ortslage radialförmig entwickelnden Strukturen definieren auf der einen Seite eine klare Idee, verbleiben jedoch bislang in einem eher schematischen GefĂŒge und erzeugen zusammen mit den enorm groß dimensionierten StraßenrĂ€umen als Siedlung noch zu wenig spezifische Orte und Charakter und formulieren noch keine Idee fĂŒr den Übergang in die Landschaft. 

Die neue Gesamtperspektive muss sowohl den logischen und unmittelbaren Anschluss an das bestehende suchen, als auch das neue Bild, das frische Gesicht Schönefelds zeichnen. Dazu gehört das aktive GegenĂŒber zu den Berliner Stadtteilen und den Anschluss an den Flughafen und seine Infrastrukturen.
 
Die „Glocal City Schönefeld“ ist
     

global= weltoffen im Kontext des Flughafens im Einzugsbereich einer Metropole

local = Arbeiten mit dem und Anbinden an das was wir vorfinden, Funktionen fĂŒr das Umfeld ĂŒbernehmen

City = fĂŒr Ihre GrĂ¶ĂŸe von spĂ€ter bis zu 30.000 Einwohner ein sehr lebendiger und vielfĂ€ltiger Ort.

Schönefeld wird keine Siedlung oder weitere Schlafstadt im Umfeld Berlins, sondern eine selbstbewusste Stadt mit Zentrumsfunktion fĂŒr das Umfeld, ist lebendig und maßstĂ€blich, mit eigenem „glokalen“ Profil zwischen Tradition und InternationalitĂ€t. Sie bietet Wohn- und Lebensraum in unterschiedlichsten Typologien fĂŒr alle Gesellschaftsgruppen und animiert diese, miteinander zu leben. HierfĂŒr entstehen unterschiedlichste FreirĂ€ume, dabei sind auch ErschließungsrĂ€ume Aufenthaltsorte.

Schönefeld ist extrem gut angebunden zwischen internationaler Drehscheibe Flughafen und dem nĂ€chsten Dorf, und erkennt das Potenzial, etwas Eigenes daraus zu entwickeln (internationale Schulen, Bildungseinrichtungen, mehrsprachige Kitas). In 10 Minuten Distanz vom Flughafen sind die schöneren Hotels im stĂ€dtischen Kontext und der „Strip“ bietet interessante Angebote fĂŒr Bewohner wie Besucher. Schönefeld wird ein Modellquartier auch im Sinne einer Zero Emission Strategie und setzt konsequent auf die Kreislaufwirtschaft und BiodiversitĂ€t.

Der Entwurf entwickelt sich strukturell selbstverstĂ€ndlich aus dem heutigen Bestand heraus weiter. Die bestehenden und geplanten Trassen und Freiraumachsen werden auf- bzw. ĂŒbernommen. Dabei werden auch Ideen fĂŒr den lĂ€ngerfristigen Umgang mit den großen Straßen Radschnellweg, Logistikspur, Infrastrukturtrasse) gegeben.

Typologisch gemischte Quartiere mit unterschiedlichen ZentralitĂ€ten und Lebendigkeiten entstehen. Ruhigere Quartiere mit Wohnschwerpunkt orientieren sich zu den großen FreirĂ€umen nach Norden, ein lebendiges Zentrum mit Lust auf Miteinander zentral Richtung Bahnhof.

Die Landschaft zieht sich ĂŒber ein System aus unterschiedlichen Freiraumtypen durch die Stadt hindurch. Bestehende und neue Quartiere werden dadurch vernetzt und öffentliche Einrichtungen verbunden. Diese Typen nennen wir Saiten - Saiten die Zusammen ein Netz ergeben, aber diverse Eigenschaften mit sich bringen.

Der großzĂŒgige Parksaum im Norden fasst die Quartiere und gibt ihnen eine zusammenhĂ€ngende Gestalt. Von ihm aus spannen sich durch die Quartiere hindurch die blauen Saiten, die als blau-grĂŒne Quartiersanger verstanden werden, und schaffen fußlĂ€ufige GrĂŒnverbindungen. Die Hauptverkehrsachsen ziehen sich als grĂŒne Saiten von Ost nach West und nehmen eine Funktion als grĂŒner Korridor ein. Die orangenen Saiten schließlich weben das Leben in die Stadt und schaffen abwechslungsreiche urbane Begegnungszonen, die in eine kreative Meile als lebendige Mitte und Treffpunkt und eine produktive Meile mit WerkstĂ€ttencharakter unterteilt sind.

ZentralitÀt auf mehreren Ebenen.

Schönefeld hat das Potenzial, zu einem zentralen Ort auch fĂŒr die umliegenden, wohngeprĂ€gten Stadtteile zu werden. Entsprechend können Bedarfe aus einem grĂ¶ĂŸeren Einzugsbereich in Angebote konzentriert werden, die in ihrem Zusammenspiel eine Marke ausbilden. Erst ab einer gewissen kritischen Masse und im Miteinander etablieren sich auch kulturelle und soziale Angebote. Das wird Schönefeld von den umgebenden Siedlungsteppichen und Sondergebieten der FlughĂ€fen abheben. Das Konzept formuliert daraus fĂŒr Einheimische und Besucher vom Ankunftsort Pestalozziplatz am Bahnhof (Hotel, Gastro, MobiltyHub, Einzelhandel etc.) ausgehend einen zentralen Bereich Richtung Norden mit gemeinschaftlichen Nutzungen (VHS, Stadtteilbibliothek, Kulturzentrum, glĂ€sernes Rathaus, Einzelhandel und Gastronomie) rund um den Marktplatz. Nach Osten wĂ€chst der „Strip“ entlang der Pestalozzistraße, eine ‚Produktive Meile‘ auf der vom tĂ€glichen Bedarf ĂŒber Beherbergung, Ausstellung, Veranstaltung, (Kneipen-)Kultur bis zur Kreativwirtschaft mit urbaner Produktion und Bildungseinrichtungen ein lebendiger vielfĂ€ltiger Raum, der ĂŒber den Bahnhof hinweg nach SĂŒden zu den dort angedachten gewerblichen Nutzungen wirkt. Aber auch Einrichtungen wie das Freibad, die Schulen oder der Friedhof sollen gut erreichbar sein und sind daher nicht in die typischen Randlagen gerutscht, sondern aktiver Bestandteil im Inneren.  

Entspannung zum Park.

Auf der Landschaftsseite im Norden entsteht durch das Herausschieben von durchgrĂŒnten Quartieren mit dem Schwerpunkt Wohnen eine springende Siedlungskante, die jeweils an den „Engstellen“ der FreirĂ€ume den Kontakt in die nördlichen Quartiere Berlins sucht und so sichere und sozial kontrollierte ÜbergĂ€nge schafft. Andersherum entwickeln sich grĂŒne Taschen aus dem großen GrĂŒnzug heraus in den StĂ€dtkörper und bieten unterschiedlichste Erlebnisse: von Bildungs-, Spiel- und Sportanlagen ĂŒber Nutzfelder mit ErnteertrĂ€gen oder Pferdekoppeln und Stadtteilbauernhof bis hin zu infrastrukturellen Einrichtungen eines Energie- und Wasserhauses kombiniert mit Rieselfeldern und Biomasseverwertung. NatĂŒrlich alles verknĂŒpft ĂŒber einen Radschnellweg und mit vielen Schnittstellen in die angrenzenden Quartiere.

Blau-grĂŒn-graues Netzwerk.

Durch blaue Saiten, die sich aus den Taschen nach SĂŒden durchstecken, den orangen Saiten bzw „Fugen“ der U-Bahntrasse und der Planstraße E2 sowie der Ost-West verlaufenden Pestalozzistraße, und den grĂŒnen Saiten der Hans-Grade-Alle und mittleren inneren GrĂŒnzug ergibt sich ein Netzwerk, das die Logik aus dem Bestand heraus aufnimmt. Alle RĂ€ume und Verbindungslinien haben neben der Erschließungsfunktion immer AufenthaltsqualitĂ€t, sind Teil des Regenwassermanagements und LinienfĂŒhrung im Zuge der Energieversorgung.  Zudem generieren sie sehr unterschiedliche LagequalitĂ€ten und damit unterschiedliche Flanken der jeweils angrenzenden Quartiere.

Mehr Dichte erfordert mehr QualitĂ€t. 

Die Quartiere selbst entwickeln durch die Bank angemessene und notwendige stĂ€dtische Dichten. Konsequenterweise rund um die Bahn und die potenziellen U-Bahn-Halte eine stĂ€rkere Verdichtung als in den Randlagen. Höhere Dichten erlauben keine undefinierten „RestflĂ€chen“, die QualitĂ€t, baulich wie freirĂ€umlich ist von Beginn an ein Thema. Bereits die ersten Maßnahmen mĂŒssen die Ambition leben und abbilden, sie setzen die weiteren Standards. Mehr QualitĂ€t bedeutet nicht nur gute funktionale, gestalterische und nachhaltige Lösungen, sondern auch Mut zur Mischung. Dies gilt fĂŒr die Nutzungen gleichermaßen wie fĂŒr Typologien und architektonische AusprĂ€gung. Gut organisierte Vielfalt, kurze und spannende Wege, soziale Einrichtungen in Schlagdistanz, RĂ€ume mit sozialer Kontrolle und schnelle Wege in die Landschaft mĂŒssen Hand in Hand gehen.

Freiraum fĂŒr heute schaffen und Raum fĂŒr die Zukunft lassen.

Der Ansatz, die Vorgaben zu den stĂ€dtebaulichen Kennwerten in einem kompakten und dichten Quartier zu realisieren, erzeugt im Freiraum zwei Kernkonsequenzen: Zum einen verbleiben enorme FlĂ€chen bis auf Weiteres unversiegelt und frei fĂŒr potentielle spĂ€tere Entwicklungsschritte, zum anderen ergibt sich die Chance einen hochpotenten Freiraum mit hoher Strahlkraft und Anbindung an die angrenzenden Landschafts- und FreirĂ€ume zu schaffen. Das Freiraumkonzept folgt dabei dem Grundsatz, mit den neuen FreirĂ€umen bestehende Strukturen aufzunehmen und diese in die entstehenden Quartiere zu ĂŒberfĂŒhren und Schönefeld so nahtlos in seine Umgebung einzubetten und mit ihr zu verknĂŒpfen.

Konkret bedeutet das, dass der nördlich der Planstraße E angrenzende Landschaftspark im Norden mit einem Parksaum bis an den Kolonnenweg und damit an den SĂŒdpark, im Osten ĂŒber die Thiekesiedlung an den Landschaftspark Rudow-Altglienicke und im Westen an den Dörferblick und den Park am Dörferblick anschließt und diese TeilrĂ€ume zu einem Raumsystem verwebt. An der Gartenstadt fortfĂŒhrende Wege nach SĂŒden werden aufgenommen und bis zur Planstraße E fortgesetzt, selbstverstĂ€ndlich in Abstimmung mit der Denkmalbehörde und möglicherweise in sehr reduzierter Form. Genauso werden aus dem gewachsenen Schönefeld Freiraumstrukturen wie die Bertold-Brecht-Alle oder die Theodor-Fontane -Allee in die neu entstehenden Strukturen verlĂ€ngert und in StadtrĂ€ume ĂŒberfĂŒhrt, die in der Folge eine enge Verwebung mit dem Bestand schaffen.

Der entstehende Landschaftspark, der sich im Norden ab der Planstraße E ĂŒber die ganze Ost-West-Ausdehnung des Bearbeitungsraumes legt, wird als „Parksaum“ mit unterschiedlichen Feldern konzipiert. Entlang der bestehenden Flure kann so etappenweise parallel zur Entwicklung der Baufelder der Landschaftsraum qualifiziert werden. Auch hier gilt das Leitbild der Fortschreibung vorgefundener Strukturen: Die RetentionsflĂ€che soll dementsprechend als dienende Landschaftseinheit zu einer Art Rieselfeld 2.0 ergĂ€nzt werden, die Reiterhöfe können an benachbarter Stelle zum Quartiers- und Kinderbauernhof mit BewohnerĂ€ckern erweitert werden, vis-a-vis und in Blickbezug zu den Sportanlagen der Rose-Öhmchen-Grundschule können weitere Sportfelder entstehen, genauso wie Spiel- und Bewegungsfelder in der weiteren Abfolge.

Als Pendant zum Dörferblick und möglicherweise als Kommunikationsort und BĂŒrgerwerkstatt zu den Entwicklungen im Schönefelder Norden (mit wechselnden Ausstellungen und Veranstaltungen) wird der „Energieberg“ am autobahnseitigen Zwickel an der Thiekesiedlung als Aushubshalde vorgeschlagen. Von diesem erhöhten Punkt aus wird die faszinierende Vielschichtigkeit des Entwicklungsgebietes manifest und vor, wĂ€hrend und auch nach der Realisierung der Maßnahmen ablesbar.

Ökologisch nachhaltig und co-produktiv.

Der neu geschaffene grĂŒne Korridor verbindet nicht nur bestehende Landschaftsparks - als „Schönefelder Seenkette“ nimmt er auch eine wichtige Funktion als ökologischer Korridor im Biotopverbund ein. Neben den aktiv bespielten Feldern sind sogenannte „Stille Felder“ vorgesehen, die als RĂŒckzugs- und Lebensraum fĂŒr Arten der KleingewĂ€sser dienen und eine Ruhezone neben dem Mauerweg schaffen. Diese Biotope sind als ErgĂ€nzung zu den bestehenden Biotopen auf dem Areal und in der Umgebung konzipiert. RetentionsflĂ€chen mit ihrer Eigenschaft als wechselfeuchte Standorte schaffen Korridore zwischen den Biotopen, so dass es den Arten möglich ist, von einem Biotop zum anderen zu wandern. Dieses Prinzip der ökologischen Vernetzung zieht sich bis in die Quartiere hinein, die durch die blauen Saiten mit dem gewĂ€sserökologischen System der Umgebung verbunden sind.

HierfĂŒr werden jeweils Zielarten identifiziert, die als Co-Produzenten der Landschaft verstanden werden: sie gestalten, prĂ€gen und erhalten die LandschaftsrĂ€ume in ihrer charakteristischen IdentitĂ€t. Dabei werden unterschiedliche Grade der Co-Habitation mit Menschen berĂŒcksichtigt: von Kulturfolgern ĂŒber Nutztiere bis hin zu Zielarten des Biotopverbunds werden verschiedene Formen der Landschafts-Co-Produktion angestrebt.

Der Schritt in eine klimaneutrale Zukunft.

Die Strategie fĂŒr eine klimaneutrale Weiterentwicklung Schönefelds sieht, gerade im Hinblick auf die Herausforderungen der nahen Zukunft, die VerknĂŒpfung von regenerativer Energieversorgung, intelligentem Regenwassermanagement und Ressourceneffizienz vor, indem alle drei Komponenten zu einem integrierten Konzept zusammengefĂŒhrt werden. Es wird die Errichtung einer Modellsiedlung vorgeschlagen, welche einen wichtigen Baustein zur Erreichung der kommunalen und europĂ€ischen Klimaziele darstellt. Das Ziel sollte es somit sein, die CO2-Emissionen fĂŒr Wohnen und MobilitĂ€t pro Einwohner im Jahr auf unter 1 Tonne zu reduzieren.

Einen wichtigen Beitrag hierzu liefert im Konzept der so genannte „Energieberg“. Dieser wĂ€chst nach und nach aus dem Aushub, der wĂ€hrend der Errichtung der einzelnen Teilquartiere anfĂ€llt. Besucher können sich nach erklimmen des Energiebergs im EnergyLab ĂŒber die zugrundeliegende Idee, aktuelle VerbrĂ€uche und produzierte Energie vor Ort informieren. Er bildet den LĂ€rmschutz in Richtung der Autobahn 113 aus, als auch ein weithin sichtbares Zeichen dafĂŒr, dass Schönefeld innovativ in eine klimaneutrale Zukunft voranschreitet. Am und auf dem Berg selbst wird vor Ort regenerative Energie aus Sonne und Wind gewonnen. Zusammen mit den hierfĂŒr nutzbaren Dach- und FassadenflĂ€chen im Quartier wird so das Maximum an vor Ort verfĂŒgbaren solaren Gewinnen erzielt. Die Kopplung der vier Sektoren Strom, WĂ€rme, KĂ€lte und MobilitĂ€t ist der zentrale Baustein des Versorgungskonzeptes. Per Elektrolyse wird im Wasserstoffkraftwerk am sĂŒdlichen Ende des Energiebergs der ĂŒberschĂŒssige erneuerbare Strom aus der lokalen Erzeugung in „grĂŒnen“ Wasserstoff umgewandelt und die darin enthaltene Energie dadurch speicherfĂ€hig gemacht. Wird zu einem spĂ€teren Zeitpunkt wieder Strom im Stadtquartier benötigt, lĂ€sst sich der Wasserstoff klimaneutral in Blockheizkraftwerken wieder schnell und einfach rĂŒckverstromen. Zur saisonalen Langzeitspeicherung und Dekarbonisierung des Gassektors könnte der produzierte Wasserstoff perspektivisch zusĂ€tzlich auch in das stadtweite Gasnetz eingespeist werden. DarĂŒber hinaus soll der lokal erzeugte Wasserstoff fĂŒr die Nutzung in Industrie und MobilitĂ€t innerhalb des Quartiers bereitgestellt werden. Hierzu dient beispielsweise ein Energiespeicher an der produktiven Meile (Pestalozzistraße). An der Wasserstofftankstelle am nördlichen Ende des Energiebergs wird der lokal erzeugte Photovoltaik-Strom klimaneutral fĂŒr das Beladen von Elektrofahrzeugen im privaten Bereich und fĂŒr Carsharing-Fahrzeuge eingesetzt. Das innovative Versorgungskonzept fĂŒr Schönefeld zielt auf eine ganzheitliche Lösung im urbanen Kontext ab. Neben dem Ziel einer hohen erneuerbaren Eigenversorgung soll es die Gesamteffizienz des Energiesystems steigern. Hierzu wird deshalb auch die beim Elektrolyseprozess anfallende AbwĂ€rme in ein NahwĂ€rmenetz eingespeist. Das neue Schönefelder NahwĂ€rmenetz wird aber maßgeblich von dem geplanten neuen Rechenzentrum am Energieberg versorgt, denn die von Rechenzentren erzeugte WĂ€rme stellt bisher ein riesiges ungenutztes Potenzial fĂŒr die Energiegewinnung dar und gleichzeitig ermöglicht die, von Beginn an mitgeplante digitale Infrastruktur, die Steuerung eines solchen Smart City Projekts. Rechenzentrum und Wasserstoffkraftwerk decken somit perspektivisch den Bedarf fĂŒr Heizung und Warmwasser der Quartiere und ermöglichen es zudem ĂŒber die Einbindung von AdsorptionskĂ€lte-Anlagen, KĂŒhlenergie im Sommer bereitzustellen.

Rieselfelder 2.0: aktives Wassermanagement

Der Umgang mit dem in den Quartieren anfallenden (Regen-)Wasser wird ganzheitlich gedacht und aktiv gemanagt. Dazu gehört nicht nur die Nutzung und Versickerung des Regenwassers, sondern gegebenenfalls auch das Verwerten der Kohlenstoffe aus dem Schwarzwasser durch Biogasgewinnung, das Nutzen der NĂ€hrstoffe des Grauwassers durch die gezielte Produktion von erntefĂ€higer Biomasse in den „aktiven Feldern“ des Parksaums sowie das Heranziehen des Wasserhaushalts zur KĂŒhlung im Sommer. In der Kombination der verschiedenen Verfahren kann fĂŒr die neuen Quartiere in Schönefeld eine positive Energiebilanz erreicht werden. Durch die geschickte Konzeption des großzĂŒgigen Parksaums im Norden steht eine ausreichend große FlĂ€che fĂŒr ein aktives Wassermanagement zur VerfĂŒgung, ohne die bestehenden Biotope zu belasten.

Der zu den Quartieren gerichtete Teil des Saums wird als Schwammpark verstanden und hĂ€lt durch topografische Modellierung FlĂ€chen zur Retention bereit, die wie selbstverstĂ€ndlich in die Landschaft eingebettet erscheinen. Diese technischen EntwĂ€sserungslösungen stehen in Kontrast zu den natĂŒrlichen KleingewĂ€ssern auf den „Stillen Feldern“, die ebenfalls Wasser rĂŒckhalten und zu einem angenehmen Mikroklima beitragen. Neben diesen als „Rieselfelder 2.0“ verstandenen FlĂ€chen wird dezentrale EntwĂ€sserung in den Quartieren umgesetzt.

Bewegung im und durchs Quartier.

Schönefeld verfolgt den Ansatz einer kompakten und autoarmen Erschließung. Direkte Verbindungen fĂŒr den Fuß- und Radverkehr bilden die Grundlage einer nicht-motorisierten, alltĂ€glichen MobilitĂ€t. Zentrale Verbindungsachsen in Nord-SĂŒd- sowie Ost-West-Richtung ermöglichen zudem das schnelle Durchqueren des Stadtteils mit dem Fahrrad und binden diesen geschickt an das bestehende Umfeld an.

GroßzĂŒgig dimensionierte PlatzrĂ€ume durchlockern dabei immer wieder den Stadtraum und laden zum Pausieren der alltĂ€glichen Wegeketten ein. Die Besonderheit besteht darin, dass in maximal 220 Metern Entfernung fußlĂ€ufig von einem Platz aus direkt der nĂ€chste urbane oder grĂŒne Platz erreichbar ist und so unterhaltsame StadtrĂ€ume entstehen. So gestalten sich die Wege als besonders interessant und abwechslungsreich und bieten darĂŒber hinaus einen hohen Grad an Orientierung.

Das ÖPNV-Angebot durch S- und U-Bahn bildet in Schönefeld das RĂŒckgrat der neuen Quartiere und ist darĂŒber hinaus Ausgangspunkt fĂŒr eine stĂ€dtebauliche Verdichtung. Als zentrale MobilitĂ€tsdrehscheibe fungiert dabei der Bahnhof Schönefeld, der den Stadtteil auch ĂŒber seine Grenzen hinweg regional vernetzt. Durch die Ausgestaltung eines Bahnhofvorplatzes mit einem Busbahnhof, einem P+R Parkhaus sowie einem großzĂŒgigen Fahrradparkhaus wird auch mobilitĂ€tsseitig ein neues Entree in den Stadtteil geschaffen. Auch zur StĂ€rkung der zentralen Nord-SĂŒd-Platzfolge kommt dem Bahnhof eine wichtige Rolle zu. Durch eine neue Fuß- und RadwegebrĂŒcke ĂŒber die Bahntrasse wird zukĂŒnftig die Verbindung zu den Quartieren sĂŒdlich der Gleise gestĂ€rkt – denn auch dieser Bereich gehört zu Schönefeld.
 
Dezentrale Konzentration.

Innerhalb des Stadtteils sollen als weiteres, zentrales Merkmal, Mobility Hubs an den ÖPNV-Haltepunkten mittels nutzerorientierter MobilitĂ€tsangebote eine inter- und multimodale Fortbewegung fördern. Neben den Hubs kommen des Weiteren auch dezentral in den Erdgeschossen der GebĂ€ude platzierte MobilitĂ€tsfoyers dieser Funktion nach.

Die Mobility Hubs hingegen entfalten die Wirkung, den motorisierten Verkehr frĂŒhzeitig zu bĂŒndeln und Verkehre innerhalb der einzelnen Quartiere in Grenzen zu halten. Dadurch können StraßenrĂ€ume AufenthaltsrĂ€ume werden.  Die fußlĂ€ufige Erreichbarkeit der Hubs ist gleichwertig zu den Haltepunkten des ÖPNV gestaltet, sodass ĂŒberall in etwa 300 Metern Entfernung ein Hub fußlĂ€ufig erreichbar ist. Insgesamt werden so 3.500 Pkw-StellplĂ€tze untergebracht. 1.500 davon entfallen auf die Wohnnutzungen inklusive BesucherstellplĂ€tze, weitere 1.900 StellplĂ€tze fĂŒr BĂŒro- und Gewerbenutzungen und der restliche Anteil dient dem Bedarf der Kitas sowie der schulischen Einrichtungen. Grundlage fĂŒr die Ermittlung der Bedarfe stellt dabei eine Kombination eines reduzierten StellplatzschlĂŒssel von 0,35 StellplĂ€tze je Wohneinheit und einem Stellplatz je 160 mÂČ BĂŒro- und GewerbeflĂ€che (abgeminderte Werte) sowie der Stellplatzrichtzahlen der Gemeinde Schönefeld dar. Eine schlaufenartige Erschließung durch Wohnwege und Quartiersstraßen reduziert zusĂ€tzlich die notwendigen VerkehrsflĂ€chen in den Quartieren auf ein Minimum, sodass ein ĂŒberwiegend autofreies Stadtbild entsteht. FĂŒr den Radverkehr wird eine wohnungs- und arbeitsplatznahe Unterbringung der FahrrĂ€der vorgesehen. Ausgehend von drei StellplĂ€tzen je Wohneinheit und einem je 25 mÂČ BĂŒroflĂ€che ergibt sich ein Bedarf von rund 25.000 FahrradabstellplĂ€tzen.

GroßzĂŒgigkeit als Chance.

Als zentrale Achsen fĂŒr den motorisierten Individualverkehr fungieren die Planstraße E sowie die Hans-Grade-Allee. Durch die großzĂŒgig angelegten StraßenrĂ€ume bietet sich reichlich Platz und die Chance fĂŒr eine Umwidmung dieser. Durch EinrĂ€umung von mehr FlĂ€chen fĂŒr den Fußverkehr und der Implementierung von qualitativ hochwertigen Radwegen, beispielsweise in Form von Radschnellwegen, wird das stadtteilprĂ€gende Bild einer nachhaltigen Fortbewegung bestĂ€rkt.

Verantwortungsvoll auf vielen Ebenen.

Nur das Zusammenwirken vieler großer und kleiner Maßnahmen kann im Sinne einer verantwortungsvollen Entwicklung erfolgreich sein. Dazu gehören neben den selbstverstĂ€ndlichen ökologischen Zielsetzungen gleichermaßen auch soziale Gerechtigkeit und wirtschaftlich realisierbare Vorgaben und Schritte. Die Vor-Ort Behandlung und Verwendung des Regenwassers und auch der AbwĂ€sser sind ebenso wichtig, wie Verschattung von BewegungsrĂ€umen, Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen oder eine möglichst lokale und regenerative Energieversorgung oder einem Aushub- und Rohstoffmanagement wĂ€hrend der Entwicklungsphase. Dem Freiraum wird im Entwurf eine besondere Bedeutung beigemessen, indem er neben notwendigen NutzungsqualitĂ€ten auch deren spezifische energetische und stoffliche KapazitĂ€ten einbezieht und natĂŒrlich auch Treffpunkt und Kommunikationsort ist. Eine Kombination aus energetisch-freirĂ€umlicher KapazitĂ€t und baulicher Versorgungsstruktur fĂŒhrt zu einem neuen modellhaften Charakter der Glocal City. Die Energieversorgung des Areals sieht eine VerknĂŒpfung von Energieversorgung, Wassermanagement und Ressourceneffizienz vor, indem es alle drei Komponenten zu einem integrierten Konzept zusammenfĂŒhrt. Es wird die Errichtung einer Modellsiedlung vorgeschlagen, welche neben einer hocheffizienten und regenerativen Energieversorgung auch ein nachhaltiges Wassermanagement vorsieht. Eine dezentrale Wasseraufbereitung bei gleichzeitiger Biomasseverwertung (aus Abwasser, BiomĂŒll und Garten- und Landschaftspflege) wird sich als „bauliche Skulptur“ in der grĂŒnen Klammer zeigen, die AbwĂ€rme digitaler Infrastruktur wird genauso wie die solaren Potenziale ausgeschöpft.

Die Quartiere als Entwicklungseinheiten sind in Ihrer Zusammensetzung so konzipiert, dass keine „Vorratshaltung“ und kein Nachziehen einzelner Nutzungen notwendig ist. Es wachsen handhabbare und in der Zusammensetzung komplette und sozial durchmischte Quartiere. Die FreirĂ€ume, die Erschließungsinfrastruktur und die öffentlichen Nutzungen (Schulen, Sport, Kultur usw.) wachsen bedarfsgerecht mit.  


Verfasser/Urheber
ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS GmbH, Köln, Sebastian Hermann, Dipl.-Ing. Stadtplaner AKNW
ARGE Lavaland & Treibhaus Landschaftsarchitektur, Berlin, Denis Dizici, Dipl.-Ing. Landschaftarchitekt BDLA
ARGUS studio, Hamburg, Konrad Rothfuchs, Dipl.-Ing. Stadtplanung, Dipl.-Ing. Bauingenieurwesen
weitere Mitarbeitende
Madlen Fink, M. Sc. Fachbereich Stadt- und Regionalplanung
Timo Eisele, Dipl.-Ing. Architekt AKNW
Nils Stoya, M. Sc. Fachbereich Stadt- und Regionalplanung
Lena Piepmeyer, M. Sc. RWTH Fachbereich Architektur und Stadtplanung
Björn Lotter, B. A. Fachbereich Architektur, M. Sc. Fachbereich Urban Design
Sebastian Clausen und Benedikt DĂŒlme, ARGUS studio

Beurteilung durch das Preisgericht

Der Entwurf der Glocal City Schönefeld versteht sich als strukturell selbstverstĂ€ndlich aus dem heutigen Bestand heraus entwickelnde eigenstĂ€ndige Stadt zwischen „Tradition“ und „InternationalitĂ€t“ mit Zentrumsfunktion fĂŒr das Umfeld. „Glocal City“ ist global weltoffen im Kontext des Flughafens, lokal anbindend an die vorzufindenden Strukturen, perspektivisch sich entwickelnder lebendiger und vielfĂ€ltiger Ort, die City.

Das System der im Bestand vorhandenen Radialen wird weiterentwickelt: im Übergang zu Alt Schönefeld Richtung Norden als „GrĂŒne Saite“ mit vielfĂ€ltigen GrĂŒn- und Freiraumnutzungen, in VerlĂ€ngerung des zukĂŒnftigen nördlichen Bahnhofsvorplatzes im Bereich der zukĂŒnftigen U7 als urban ausgebildete „Orange Saite“ mit Begegnungszonen, Ausbildung eines Marktplatzes, eines GlĂ€sernen Rathauses, Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie „Blauen Saiten“ innerhalb der Quartiere, die die fußlĂ€ufigen Quartiersanbindungen darstellen.

Besonders hervorzuheben ist die Ausbildung einer zentralen, in Nord-SĂŒd-Richtung verlaufenden Achse zwischen dem S-Bf. Schönefeld und der großzĂŒgigen Parklandschaft im Verlauf des ehemaligen Grenzstreifens. Entlang dieser „Orangen Saite“ wird sich verstĂ€rkt auf die Ausbildung attraktiver öffentlicher, urbaner FreirĂ€ume in Kombination mit sich hieran anschließenden öffentlichen Nutzungen fokussiert.

Aus dem Entwurf lÀsst sich allerdings, im Vergleich zu anderen Arbeiten, nicht ableiten, ob kleinere, der Nahversorgung dienende Einrichtungen im Gebiet, in kleineren Quartierseinheiten, vorgesehen sind. Hier trifft auch der 1.000er-Lageplan keine Aussage.
Positiv bewertet wird der abwechslungsreiche Wechsel zwischen Bebauungs- und Freiraumstrukturen nördlich der Planstraße E. In die Freiraumstrukturen stĂ€dtebaulich gut integriert sind die dringend benötigten Sport- und SpielflĂ€chen.

Des Weiteren ĂŒberzeugt die Ausbildung der „GrĂŒnen Saite“ östlich des historischen Ortskerns, welche vielfĂ€ltige öffentliche Funktionen in sich vereint, so z. B. den Friedhof sichtbar in die Ortsmitte rĂŒckt und das Hallenbad um ein Freibad erweitert.
Kritisch angemerkt werden muss die Verortung der vorgesehenen Grundschulstandorte unmittelbar an der Rudower Chaussee und der hoch belasteten Waltersdorfer Chaussee. Hier wĂ€re die Ausweisung von Schulstandorten in „2. Reihe“ begrĂŒĂŸenswert gewesen.
AusdrĂŒcklich gewĂŒrdigt wird die Auseinandersetzung mit der Thematik Klima und Energie. Die Verfasser*innen schlagen im östlichen Abschnitt des Plangebiets die Anlage eines Energiebergs vor, welcher mit dem Aushub aus den umliegenden Baufeldern stetig wĂ€chst, den LĂ€rm zur Autobahn abschirmen soll und der Gewinnung erneuerbarer Energien aus Sonne und Wind dient. Baulich abgerundet wird das Areal durch den Bau eines Rechenzentrums, dessen AbwĂ€rme ebenfalls zur Energiegewinnung genutzt werden soll sowie einem Kraftwerk, das der Erzeugung von Wasserstoff dient.

Die rĂ€umliche Lage des Energiebergs gegenĂŒber des vorgeschlagenen 2. Grundschulstandorts und in rĂ€umlicher NĂ€he zu Wohnstandorten wird allerdings kritisch gesehen. Möglicherweise wĂ€re ein solcher Standort im Bereich des Umspannwerks in rĂ€umlicher NĂ€he zum Kompostierwerk westlich des Gebiets gebietsvertrĂ€glicher.
Vom Landschaftsraum in die blau-grĂŒnen Höfe

Vom Landschaftsraum in die blau-grĂŒnen Höfe

PrÀsentationsplan 1/2

PrÀsentationsplan 1/2

PrÀsentationsplan 3

PrÀsentationsplan 3

PrÀsentationsplan 4

PrÀsentationsplan 4

PrÀsentationsplan 5

PrÀsentationsplan 5

PrÀsentationsplan 6

PrÀsentationsplan 6