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Offener Wettbewerb | 10/2014

Sozialzentrum

Anerkennung

Petzi+Petzi Architekten

Architektur

Henningsen Landschaftsarchitekten PartG mbB

Landschaftsarchitektur

svenundjens architekten

Architektur

Erl├Ąuterungstext

Das neue Sozialzentrum Wattens besetzt das Grundst├╝ck n├Ârdlich des Marienplatzes. Durch die Ausformung der Bauk├Ârper entstehen 3 differenzierte Au├čenr├Ąume. In der n├Ârdlichen Verl├Ąngerung des Marienplatzes entsteht ein neuer Vorplatz. Dieser bildet die neue Hauptadresse des Sozialzentrums. Der Marienplatz findet hier seinen Abschluss. Durch die Orientierung der Cafeteria und der Kapelle zum Platz wird dieser zum neuen Treffpunkt f├╝r Bewohner des Hauses und Anwohner der Gemeinde. Der Abgang zur ├Âffentlichen Tiefgarage befindet sich hier.
Der Platz, im westlichen Teil des Grundst├╝cks bildet die gr├╝ne Mitte f├╝r das Pflegeheim, die Tagesbetreuung und das betreute Wohnen. Der private Garten bietet einen Ort zum R├╝ckzug und zur Entspannung. Im n├Ârdlichen Teil des Grundst├╝cks wird ein Vorplatz f├╝r den Bau des betreuten Wohnens ausgebildet. Der Wohnbau bekommt seine eigene Adresse. Der Gesundheitssprengel hat ebenfalls einen eigenen Zugang vom Platz.
Der Neubau des Sozialzentrums ist in ÔÇ×3 H├ĄuserÔÇť gegliedert. Der Z-f├Ârmige Bauk├Ârper beherbergt das Pflegeheim, die Tagesbetreuung und den Sozialsprengel. Im Norden befindet sich das Gartenhaus mit den 8 Wohnungen f├╝r das betreute Wohnen. Die Eigenst├Ąndigkeit des Bauk├Ârpers innerhalb des Gef├╝ges des Sozialzentrums unterstreicht den Willen seiner Bewohner zur Eigenst├Ąndigkeit. Das Wohnen im Gr├╝nen in der unmittelbaren Umgebung des Sozialzentrums mit seinen ├Âffentlichen Funktionen und Pflegedienstleistungen bietet einen qualit├Ątsvollen Rahmen f├╝r selbstst├Ąndiges, altersgerechtes Wohnen.
Im Erdgeschoss des Pflegehauses befinden sich alle ├Âffentlichen Funktionen. Zwischen dem Vorplatz und dem Garten spannt sich eine offene Zone auf. Hier befinden sich die Cafeteria, die Kapelle, der Mehrzweckraum des Pflegeheims, sowie der Aufenthaltsraum der Tagesbetreuung. Durch die starken Bez├╝ge der Aufenthaltsfl├Ąchen und der Cafeteria zu den Au├čenfl├Ąchen, lassen sich diese mittels Schiebet├╝ren in den Gr├╝nraum erweitern. B├╝ros und Nebenr├Ąume orientieren sich zum Martinsangerweg und zur westlichen Grundgrenze.
In den Obergeschossen befinden sich die 4 Wohngruppen. Besonderes Augenmerk bei der Planung liegt auf dem integrativen Ansatz f├╝r Demenzkranke. Die 2 Wohngruppen pro Etage sind ├╝ber eine Fuge miteinander verbunden. Hier befindet sich der Aunkunftsbereich zur Station, sowie der St├╝tzpunkt. Der Knoten bietet einen Orientierungs- und Kontrollpunkt. Die Aufenthaltsfl├Ąchen und Loggien befinden sich jeweils an den Enden der ÔÇ×WegeÔÇť. Der ÔÇ×WanderndeÔÇť wird hier zum Verweilen angehalten und kann die Ausblick in den Stadtraum genie├čen. Das einfache Erschlie├čungssystem kommt g├Ąnzlich ohne Sackgassen aus. Die Treppenh├Ąuser befinden sich versteckt in den Kernen. Dem Bewohner wird ein endloser Rundgang mit zahlreichen Verweilm├Âglichkeiten und Ausblicken geboten. Das Stationsbad, die WC-Anlage und das Kleiderdepot sind zentral zwischen den Wohngruppen gelegen. Die Lagefl├Ąchen sind den Wohngruppen zugeordnet.
Die Eing├Ąnge zu den Zimmern befinden sich in Nieschen. Diese k├Ânnen mit individuellen Gestaltungen versehen werden um den Wiedererkennungswert zu erh├Âhen.
Die Zimmer sind einfach und funktional gegliedert. Im Eingangsbereich befindet sich der Kleiderschrank. Die Badt├╝r ist zum Wohnraum und zum Bett orientiert. Dies bietet dem Demenzkranken einen visuellen Anreiz f├╝r f├╝r die Benutzung des WC┬┤s. Die satinierte Glast├╝r sorgt f├╝r eine ausreichende nat├╝rliche Belichtung des Badezimmers. In die Fassade integrierte Gr├╝nb├Ąnke bieten die M├Âglichkeit der Individualisierung der Zimmer und bilden gleichzeitig eine Sitzecke aus.
Die Wohnungen des betreuten Wohnens werden durch die Badbox in Schlaf- und Wohnraum gegliedert. Der ├╝ber Eck gelegene Wohnraum mit seiner K├╝chenzeile wird ganzt├Ągig mit nat├╝rlichem Licht durchflutet. Die Loggia ist von allen Zimmern der Wohnung aus begehbar.
Die Tiefgarage spannt sich unter den Geb├Ąuden auf und bildet deren Basis. Das Zimmerraster von 4m harmoniert mit dem der Tiefgarage. Die Einfahrt befindet sich im Martinsangerweg, n├Ârdlich auf dem Grundst├╝ck.
Lageplan

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