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Nichtoffener Wettbewerb | 11/2014

StadtrÀumliche Entwicklung Altstadt

3. Preis, © w+p Landschaften

3. Preis, © w+p Landschaften

3. Preis

Preisgeld: 8.000 EUR

w+p Landschaften

Landschaftsarchitektur

Lieb + Lieb Architekten BDA

Architektur

ErlÀuterungstext

Oberkirch ist geprĂ€gt durch die Lage im Tal der Rench mit Obstplantagen und umgebenden HĂ€ngen mit den Weinbauterrassen. Die historische Altstadt ist gekennzeichnet durch den kreisförmigen mittelalterlichen Grundriss, den „Rundling“. Die stĂ€dtebauliche Struktur der Altstadt befindet sich spĂŒrbar in dem vielerorts stattfindenden Prozess der Neuorientierung, nachdem die Handwerksbetriebe den Ortskern nicht mehr prĂ€gen und die Vielfalt der EinzelhandelsgeschĂ€fte sich reduziert hat.

Durch die Inbetriebnahme der Umgehungsstraße entsteht eine gĂ€nzlich neue Perspektive. Der Durchgangsverkehr in der Hauptstraße entfĂ€llt als GerĂ€uschkulisse und ZĂ€sur fĂŒr die Altstadt in zwei Bereiche. Daraus ergibt sich in der Konsequenz die formulierte Anforderung nach neuer Belegung der Ortsmitte, ausgerichtet fĂŒr die BedĂŒrfnisse nach stĂ€dtischem Leitbild und zugleich mit dem Ausblick nach lĂ€ndlicher Idylle und Geborgenheit.

„BLÜHENDE PERLE UMGEBEN VON WEINTERRASSEN AM FUSSE DES SCHWARZWALDES“

Es gibt sie noch, die guten Dinge – so oder so Ă€hnlich ist der Eindruck beim Langgehen in der Altstadt von Oberkirch. SpĂ€testens dann - entlang dem MĂŒhlbach - verspĂŒrt der Gast das Bewusstsein der BĂŒrger dieser Region fĂŒr LebensqualitĂ€t und den Blick fĂŒr die Idylle und Schönheit. Der Entwurf greift dieses LebensgefĂŒhl auf und versucht mit wenigen zeitgemĂ€ĂŸen Elementen der historischen Altstadt in ihrer Gesamtheit einen stimmigen Impuls zu geben. Hierbei erhĂ€lt die blĂŒhende Pflanze mit dem Aspekt der Jahreszeiten das besondere Augenmerk. Der Glanz der Zeitlosigkeit durch die Erfahrbarkeit der Zeit ist das Ziel unserer Arbeit.

BÄUME SCHAFFEN RÄUME

EinzelbĂ€ume wandern als grĂŒne Schirme aus dem Landschaftsraum in den Stadtraum und kennzeichnen als herausragende SolitĂ€rbĂ€ume besondere Adressen. Sie markieren durch Einzelstellungen historisch belegte Merkmale. PlĂ€tze ermöglichen den öffentlichen Auftritt und das Zusammenkommen. Baumreihen begleiten die Verkehrswege, sie bilden ein Orientierungsprinzip im Stadtgrundriss, ausgehend vom Bahnhof in die Stadtmitte und von dort ĂŒber den Kirchplatz wegweisend wie ein zusammenhĂ€ngendes Netzwerk durch die Kulturlandschaft. BlĂŒhende Pflanzen in mobilen GefĂ€ĂŸen illustrieren einerseits die Bewegung in den FußgĂ€ngerbereichen, sie ermöglichen aber auch zugleich eine StandortverĂ€nderung zu unterschiedlichen AnlĂ€ssen im öffentlichen Raum. Bei genauer Betrachtung fĂ€llt auf, dass schirmförmige Amelanchier EingĂ€nge und DurchgĂ€nge kennzeichnen, mediterran anmutende, weißblĂŒhende Agapanthus vorzugsweise Außenterrassen der Gastronomie akzentuieren.
3. Preis, © w+p Landschaften

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