Offener Wettbewerb | 06/2026
Städtebauliche Neuordnung Luisenblock Ost II in Berlin-Mitte
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Blick über den Platz an den Bögen
©Palais Mai
Anerkennung
PALAIS MAI Gesellschaft von Architekten und Stadtplanern mbH, BDA
Stadtplanung / Städtebau
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Verfasser:
grabner huber lipp landschaftsarchitekten und stadtplaner partnerschaft mbb
Landschaftsarchitektur
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Verfasser:
Erläuterungstext
Entwurfskonzept
Die Feststellung, dass das „Band des Bundes“, also jene große demokratisch- politische Geste, die in städtischen Raum übersetzt wird, mit dem von Kempe Thill gestalteten Gefüge an der Spree zu Ende geführt ist, ergibt für den vorliegenden Entwurf die Freiheit für die Frage nach der eigenen Bedeutung im Stadtraum.
Die Chance dieser Erkenntnis liegt in der Freiheit, die sich für die Setzung der besonderen Nutzung des Bauwerks, eines weiteren Ausschusssitzungssaals, also eines kleinen Plenums unserer Demokratie, eröffnet.
Der Entwurf beschreibt entlang der Spree ein Prospekt der Normalstadt Berlins. Die verbindliche ruhige Traufe, die Lesbarkeit der Hausparzellen des Wohnens. Zum neuen westlichen Repräsentationsbau hin mündet die Bebauung in den öffentlich bespielten Vorplatz des Kraftwerks und gibt den Blick auf diese besondere Situation am Fluss frei.
Die stadträumliche Besonderheit des Entwurfs liegt in der Setzung des öffentlich wirksamen Hauses, im Norden des Quartiers. Als Adresse vis-à-vis der geöffneten Bahnbögen, wird die Atmosphäre an diesem neuen Platz mitgestaltet. Ein Platz der Normalstadt und eine selbstverständliche Ergänzung zum spreezugewandten Platz am Kraftwerk.
So zeigt sich der Platz den Bahnreisenden und bildet gleichzeitig den Auftakt einer Passage, die südlich am Spreeufer mündet und mit einem neuen Steg zur Friedrichstadt hinüberführt.
Lageplan
©Palais Mai und grabner huber lipp
Wettbewerbsmodell
©Palais Mai, grabner huber lipp, Bild: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen