Nichtoffener Wettbewerb | 05/2026
Umgestaltung Innenstadt von Burloer Straße bis Rathausplatz in Rhede
6
Mark, Bierchen, Kwatreij
©POLA
2. Preis
Preisgeld: 17.550 EUR
Landschaftsarchitektur
-
Verfasser:
-
Mitarbeitende:
Stefan S. Weber, Sara Perovic, Fabiha Fairooz, Théo Pietronave, Anton Skoruppa
Stadt Land Fluss, Büro für Städtebau und Stadtplanung BDA, SRL
Stadtplanung / Städtebau
Rendercircle - Christian Marrero
Visualisierung
Erläuterungstext
Die St.-Gudula-Kirche und der Rathausmarkt – hier treffen sich Einheimische und Besucher:innen, hier geht man abends etwas trinken, zum Wochenmarkt und hier man feiert gemeinsam mit dem Umland die Rheder Kirmis. Zwischen Kirche und Rathaus spannen wir das Stadtzentrum auf und verstehen die beiden Institutionen als zwei Pole, von denen aus Rhede seine Identität definiert und in die Quartiere sowie die Region hinein strahlt.
Komplementär dazu wird der Gildekamp Teil einer neuen Grünachse, die vom Bürgerpark quer durch das Zentrum zum Rheder Bach reicht und sich von der Sitztreppe aus weiter nach Norden zum Schloss erstreckt. Der Gildekamp wird zur baumüberstandenen Visitenkarte für Anreisende im PKW, zum Klimaraum und zur Multifunktionsfläche für alle Veranstaltungen mit größerem Platzbedarf.
Markt und Kirchplatz um die St.-Gudula-Kirche werden als ein großer Platz verstanden, auf dem die Kirche steht und dem sie eine klare Orientierung gibt. Dank durchgehender Materialisierung dehnt er sich an allen Seiten bis an die raumbildenden Fassaden aus; in ihrer Mitte steht die St. Gudula in einem grünen Kirchgarten, mit dem Haupttor zum Platz hin. Ein aus dem Bestand entwickelter Gleditschienhain zoniert den Raum und schafft ein angemessenes Gegenvolumen, ohne die Bewegungsströme einzuschränken. Befreit von vielfältigen Einbauten wirkt der Platz ruhiger und gesteht dem imposanten Gotikbau zu, Hauptakteur zu sein. Der Kirchgarten gliedert ihn in Funktionsbereiche: Im Süden schaffen Brunnen, Garten und Kirche einen Blickpunkt am Ende der Hohen Straße sowie ein ruhiges, kühles Plätzchen. Der westliche Stadtplatz übernimmt Zufahrtsfunktionen für Anlieferung und Anlieger, während der östliche, vor der Kirche gelegene Teil zum lebendigen Treffpunkt wird – beobachtbar von der Kirchentreppe oder bei einem Wein auf der Gastroterrasse.
93 Neupflanzungen ergänzen die Bestandsbäume, hinsichtlich Artenspektrum, Klimaanpassung und Klimaresilienz. Schmalkronige Arten wie Scanlon-Ahorn und Säulen-Ulme wechseln sich je nach Standort mit schirmförmigen Arten wie Gleditschie und Schattenspendern wie Hopfenbuchen ab. Apfel und Kirsche setzen im Wohnhof und Straßen Akzente.
Das Projektgebiet wird als Mischverkehrsfläche geplant, in der mit geringem Tempo Rücksicht aufeinander genommen wird. Dies gilt auch für die Burloer Straße, an der eine Aufweitung zu keiner nennenswerten Verbesserung führen würde, jedoch den Abbruch gut erhaltener Bausubstanz erforderte. Wir empfehlen daher den Erhalt von Baulinie und Gebäuden.
ENTWICKLUNGSKONZEPT KLOSTERQUARTIER
Mit einer behutsamen Neuordnung des Innenstadtbereichs zwischen Burloer Straße und dem ehemaligen Kloster Gudula kann der Wohnstandort im Stadtzentrum gestärkt und das Freiraumangebot qualifiziert werden. Auf Grundlage des historischen Stadtgrundrisses wird die kleinteilige Parzellenstruktur aufgegriffen und der Gebäudebestand durch Erhalt, Umbau und Neubau zu einem Wohnquartier weiterentwickelt. Das Konzept greift den prägenden Gebäudemaßstab von zwei Vollgeschossen zzgl. ausgebautem Dachgeschoss auf. Die für Rhedes Innenstadt typische Dachlandschaft aus geneigten, giebelständigen Dächern – mit einzelnen Akzenten an städtebaulich markanten Situationen – wird aufgenommen, sodass sich neue Bauten behutsam einfügen und an ausgewählten Stellen Impulse setzen.
Im Sinne eines ressourcenschonenden Stadtumbaus wird der Bestand auf Qualitäten und Sanierungspotenziale geprüft. Ein Umbau durch Dachausbau, Innenausbau oder Anbauten kann das Potenzial einzelner Gebäude deutlich erhöhen. Auf der Brachfläche nördlich des Klosters entsteht durch Neubau ein zusammenhängender Wohnhof; entlang der Burloer Straße werden einzelne Neubauten ergänzt. Diese parzellenbasierte Entwicklung ermöglicht eine stufenweise Umsetzung entsprechend Bedarf und Grundstücksverfügbarkeit.
Das öffentliche Wegenetz wird um das Klostergebäude erweitert und bindet versetzt an die Burloer Straße an. Zwei interne Platzbereiche entlang der Wegeverbindung schaffen Raum für Begegnung und Aktivität; der prägende Baumbestand wird integriert.
Epilog
Das Klosterquartier bietet eine behutsame Weiterentwicklung des Wohnstandorts Innenstadt mit differenzierten Grünflächen. Rhede ist eine Stadt im Grünen mit starker baulicher und kultureller Identität. Der vorliegende Entwurf verlängert die grünen Freiraumachsen am Bürgerpark und entlang des Rheder Bachs mitten durch die Innenstadt und quer über die Hohe Straße hinweg. Die Hohe Straße selbst bleibt – geprägt durch Fassaden aus vielen Epochen Rheder Geschichte – das Rückgrat der Innenstadt, mit der St.-Gudula-Kirche im grünen Rahmen als markantem Schlusspunkt.
Komplementär dazu wird der Gildekamp Teil einer neuen Grünachse, die vom Bürgerpark quer durch das Zentrum zum Rheder Bach reicht und sich von der Sitztreppe aus weiter nach Norden zum Schloss erstreckt. Der Gildekamp wird zur baumüberstandenen Visitenkarte für Anreisende im PKW, zum Klimaraum und zur Multifunktionsfläche für alle Veranstaltungen mit größerem Platzbedarf.
Programm
Die Nord-Süd- und die Ost-West-Achse sind Player im selben Spiel: Sie ergänzen einander, was sich in Materialität, Vegetationsstrukturen und Formensprache zeigt.
Die Hohe Straße ist die Flaniermeile. Behutsam aufgewertet, wird sie zum klinker-roten Teppich für die ansässigen Läden, die Gastronomie, das Rheder Gewerbe und die historischen Bauten. Vereinzelte Baumstellungen mit Sitzbänken schaffen Orte zum Ausruhen oder für ein kurzes Kwatreij (Tratsch) mit dem Nachbarn. Die Straße bleibt übersichtlich und bildet das zentrale Rückgrat der Innenstadt. Das Rheder Klinkerpflaster mit leicht changierenden Rottönen ist hier – wie in allen Nebenstraßen – das verbindende Element.
Der Rathausplatz ist im Gegensatz zu Markt und Kirchplatz lokal und familiär verankert. Ein großes grünes Oval mit Spielplatz, Baumhain und resistenter Präriestaudenpflanzung schafft eine geschützte Atmosphäre, in der Kinder – unauffällig von den Eisbecher essenden Eltern beobachtet – spielen können. Das beliebte Sommerkino findet selbstverständlich weiterhin Platz und ergänzt das familienorientierte Freiraumprogramm.
Burloer Straße, Bahnhofstraße und die Gasse an den Stadthöfen fügen sich in die durchgehende Materialisierung ein – vereinzelte Kirschbäume mit darunter stehender Rundbank markieren kleine Aufweitungen im System aus Plätzen und Plätzchen. Die zurückhaltende Gestaltung bietet gewerblichen wie Wohnnutzungen einen gleichermaßen angemessenen Rahmen und fördert durch den Verzicht auf klassische Straßengeometrie eine Kultur der gegenseitigen Rücksichtnahme zwischen allen Verkehrsmodi.
Der Gildekamp führt an den Platzrändern die etablierte Klinkerpflasterung fort. Ein geschlossener Baumhain prägt den Platz, löst, als Alleinstellungsmerkmal, die unklare Hierarchie zwischen den drei Stadtplätzen und arrondiert die Straßenfluchten. Die Grünprägung bindet an den westlich angrenzenden Bürgerpark an; die Sitztreppe am Rheder Bach wird zum würdigen Schlusspunkt der gestärkten Grünverbindung. In der Platzmitte öffnet sich der Gildekamp zu einem hell gepflasterten Multifunktionsbereich, der als Parkplatz wie als Kirmis-Platz funktioniert. Natursteinpflaster schafft eine subtile, materielle Verbindung zum Platz an der Rheder Bachtreppe und markiert den Parkplatzbereich. Helle Farben, hoher Grünanteil, Wiederverwendbarkeit der Materialien und ein vielteiliges Regenwassermanagement (Rigolen, Versickerung, Albedo, Verdunstung) machen ihn zu unserem Klimahelden der Rheder Innenstadt.
Ausstattung und Materialität
Identität entsteht wesentlich aus der Materialität eines Ortes – aus Farben und Haptik der Oberflächen und Pflanzen. Die starke Prägung Rhedes durch hochwertigen Pflasterklinker und Sandsteinblöcke wird nicht negiert, sondern zelebriert: Rhede braucht keine neue Identität, sondern die Stärkung der vorhandenen. Klinkerpflaster bleibt daher das vorherrschende Material, wird jedoch stärker von Grünflächen durchbrochen und durch verdunstungsaktive Wegedecken zoniert. Runde, organische Formen verbinden Sitzbänke, Radbügel und alle weiteren Ausstattungselemente; sie stärken durch den formalen Kontrast die Wirkung des geometrisch verlegten Pflasterklinkers. Einbauten aus möglichst unbehandeltem Holz und mattiertem Edelstahl ergänzen die natürliche Haptik. An den Plätzen setzen hohe Mastleuchten mit Spots auch die markanten Gebäude in Szene; in den Straßen schaffen modernisierte historische Leuchten einen traditionsgeprägten Gegenpol.
93 Neupflanzungen ergänzen die Bestandsbäume, hinsichtlich Artenspektrum, Klimaanpassung und Klimaresilienz. Schmalkronige Arten wie Scanlon-Ahorn und Säulen-Ulme wechseln sich je nach Standort mit schirmförmigen Arten wie Gleditschie und Schattenspendern wie Hopfenbuchen ab. Apfel und Kirsche setzen im Wohnhof und Straßen Akzente.
Mobilität
Am Gildekamp wird eine hohe Anzahl an Stellplätzen erhalten. Das Parken an der Hohen Straße und am Markt bleibt in der kalten Jahreszeit möglich; ganzjährig freigehaltene Stellplätze sichern Anlieferung und Pflegedienste. Parkmöglichkeiten im Norden werden an den bestehenden Parkplatz hinter dem alten Kloster angegliedert und durch eine Tiefgarage ergänzt. Dezentrale Radbügel ermöglichen das direkte Anfahren einzelner Läden.
Das Projektgebiet wird als Mischverkehrsfläche geplant, in der mit geringem Tempo Rücksicht aufeinander genommen wird. Dies gilt auch für die Burloer Straße, an der eine Aufweitung zu keiner nennenswerten Verbesserung führen würde, jedoch den Abbruch gut erhaltener Bausubstanz erforderte. Wir empfehlen daher den Erhalt von Baulinie und Gebäuden.
Klimaanpassung
Die großen Pflanzbereiche dienen als Retentions-, Sicker- und vor allem Verdunstungsflächen. Markt und Gildekamp werden über belastbare Schotter-Rigolen (angelehnt an das Stockholmer Modell) zur unterirdischen Versickerung genutzt. In den Straßenräumen ergänzen neben Baumrigolen auch Hohlraumkörper das System – Ziel ist die lokale Versickerung auch von Starkregenereignissen. Baumpflanzungen beschatten das Klinkerpflaster; am Gildekamp reduziert helles Pflaster zusätzlich die Materialerhitzung. Ein Brunnen am Rathausmarkt ergänzt die aktiv kühlende Infrastruktur.
ENTWICKLUNGSKONZEPT KLOSTERQUARTIER
Mit einer behutsamen Neuordnung des Innenstadtbereichs zwischen Burloer Straße und dem ehemaligen Kloster Gudula kann der Wohnstandort im Stadtzentrum gestärkt und das Freiraumangebot qualifiziert werden. Auf Grundlage des historischen Stadtgrundrisses wird die kleinteilige Parzellenstruktur aufgegriffen und der Gebäudebestand durch Erhalt, Umbau und Neubau zu einem Wohnquartier weiterentwickelt. Das Konzept greift den prägenden Gebäudemaßstab von zwei Vollgeschossen zzgl. ausgebautem Dachgeschoss auf. Die für Rhedes Innenstadt typische Dachlandschaft aus geneigten, giebelständigen Dächern – mit einzelnen Akzenten an städtebaulich markanten Situationen – wird aufgenommen, sodass sich neue Bauten behutsam einfügen und an ausgewählten Stellen Impulse setzen.
Im Sinne eines ressourcenschonenden Stadtumbaus wird der Bestand auf Qualitäten und Sanierungspotenziale geprüft. Ein Umbau durch Dachausbau, Innenausbau oder Anbauten kann das Potenzial einzelner Gebäude deutlich erhöhen. Auf der Brachfläche nördlich des Klosters entsteht durch Neubau ein zusammenhängender Wohnhof; entlang der Burloer Straße werden einzelne Neubauten ergänzt. Diese parzellenbasierte Entwicklung ermöglicht eine stufenweise Umsetzung entsprechend Bedarf und Grundstücksverfügbarkeit.
Das öffentliche Wegenetz wird um das Klostergebäude erweitert und bindet versetzt an die Burloer Straße an. Zwei interne Platzbereiche entlang der Wegeverbindung schaffen Raum für Begegnung und Aktivität; der prägende Baumbestand wird integriert.
Phasenkonzept
Die Entwicklung beginnt mit Phase 1a (Neubauquartier auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei), gefolgt von Phase 1b (Grundstücke an der Burloer Straße). Phase 2 stellt eine Option für die Neubebauung von Burloer Str. 20 und Gartenstraße 2 dar – nach vorheriger Prüfung von Erhalt und Umbau der Bestandsgebäude.
Nutzung
Das Klosterquartier dient überwiegend dem Wohnen und bietet vielfältige Typologien: Einzelgebäude mit Grundstück und Garten, Townhouses mit Garten und Dachterrasse sowie Wohnungen und besondere Wohnformen wie ein Mehrgenerationenhaus. Die Neubaumaßnahmen umfassen ca. 60 Wohneinheiten, davon 4 Townhouse-Einheiten. Im platzartigen Versatz an der Burloer Straße entstehen im Erdgeschoss drei Gewerbeeinheiten.
Mobilität
Die Haupterschließung des neuen Quartiers erfolgt über die bestehende Zufahrt von der Gartenstraße. Eine zentrale Tiefgarage deckt den Stellplatzbedarf der neuen Wohnnutzung (ca. 60 Plätze) sowie die Verlagerung der Stellplätze aus der Burloer Straße (ca. 11), der Caritas-Sozialstation im Kloster (ca. 17) und der Akademie Klausenhof (ca. 10) ab. Die neuen Wegeverbindungen schaffen eine attraktive Verknüpfung mit dem bestehenden Freiraumsystem und unterstützen umweltverträgliche Mobilität.
Nachhaltigkeit
Erhaltenswerter Baumbestand wird integriert, grüne Wohnhöfe schaffen klimatisch positive Effekte. Das Regenwasser wird über Retentionsdächer, Mulden- und Mulden-Rigolensysteme sowie Zisternen zur Bewässerung bewirtschaftet.
Das Klosterquartier bietet eine behutsame Weiterentwicklung des Wohnstandorts Innenstadt mit differenzierten Grünflächen. Rhede ist eine Stadt im Grünen mit starker baulicher und kultureller Identität. Der vorliegende Entwurf verlängert die grünen Freiraumachsen am Bürgerpark und entlang des Rheder Bachs mitten durch die Innenstadt und quer über die Hohe Straße hinweg. Die Hohe Straße selbst bleibt – geprägt durch Fassaden aus vielen Epochen Rheder Geschichte – das Rückgrat der Innenstadt, mit der St.-Gudula-Kirche im grünen Rahmen als markantem Schlusspunkt.
Beurteilung durch das Preisgericht
Freiraum
Der Entwurf interpretiert die Innenstadt von Rhede in klarer und eingängiger Weise: Die Hohe Straße ist das »Rückgrat« zwischen
den institutionellen »Polen« Rathaus und der Kirche St. Gudula. »Komplementär« dazu verläuft die »Grünachse« von Gildekamp
und Stadthöfen zwischen den Grünräumen Pastors Busch und Rheder Bach. Die Plätze dieser beiden Pole - Rathausmarkt und
Markt bzw. Kirchplatz - werden teilweise entsiegelt und stärker mit Schatten spendenden Bäume bepflanzt. Die entstehenden
grünen Inseln mit Retentionsfunktion schaffen einen neuen, freundlichen Charakter. Kritisch wir die vollständige Einbindung
von St. Gudula in eine weitere grüne Insel gesehen. Der monumentale Bau mit qualitätvollem Sockel widerspricht einer solchen
Fassung und sollte weiterhin auf dem Platz stehen.
Der Vorschlag, den Gildekamp in einen eher geometrischen Baumhain einzubinden wird positiv bewertet. Hier entsteht eine
effektives Verbindungsglied zwischen den am Stadtrand gelegenen Grünräumen. Der Gedanke, dass hiermit das Entrée vieler
Menschen in die Stadt wesentlich aufgewertet wird, wird besonders gewürdigt. Bei der Setzung und Anzahl der Bäume wurde
auf die Zugänglichkeit für die Feuerwehr über den Platz und auf eine gute Sichtbarkeit bis zu den Stadthöfen und dem Rheder
Bach nicht ausreichend geachtet.
Städtebau
Die städtebauliche Struktur des »Wohnhofs« wird als robust mit Entwicklungspotential bewertet. Die räumliche Ausprägung zum
Kloster ist noch unentschieden: Die Freiräume des »Nachbarschafts-Treffs« und des Spielplatzes schaffen Abstand zum historischen Gebäude, während ein Baukörper sehr dicht gerade an die Apsis der Klosterkapelle sehr nah heranrückt. Die Ausformulierung der einzelnen Baukörper, teilweise mit Flachdach, teilweise mit Satteldach, bereichsweise mit kleinen Zwischenbauten,
erscheint willkürlich. Eine phasenweise Realisierbarkeit erscheint gut machbar.
Der ortstypische Charakter mit Klinkerpflaster wird ergänzt und weiterentwickelt. Fast 100 Bäume werden neu vorgeschlagen. Die
Arbeitet bietet mit dem Konzept von »Rückgrat« und »Grünachse« eine klare Orientierung bei der zukünftigen Freiraumentwicklung der Rheder Innenstadt und ist somit ein guter Beitrag zur Lösung der Aufgabe.
Städtebaulich-Freiräumliches Konzept
©POLA
Lageplan 1:500 - Die Hohe Straße als Rückgrat
©POLA
Grünkonzept, Grün-Blaue Instrastruktur & Erschließung
©POLA
LageplanM 1:200 - Marktplatz um St. Gudula
©POLA
Neuer Quartier Burloer Straße 1:200
©POLA, SLF