Nichtoffener Wettbewerb | 02/2026
Umgestaltung und Aufwertung Burgberg und Umfeld Burg Klopp in Bingen
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©DLA / GDLA
Anerkennung
Landschaftsarchitektur
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Verfasser:
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Mitarbeitende:
Dung Pham, Florian Eisenlohr, Lisa-Terese Hupperich, Katja Beerhalter
GDLA I GORNIK DENKEL landschaftsarchitektur partg mbb
Landschaftsarchitektur
Beurteilung durch das Preisgericht
Die Wettbewerbsarbeit strukturiert den Freiraum in ein Drei-Ringe-System, das höhengeschichtet die Burg mit Stadt und Landschaft verknüpft. Am Hang wird mit dem vorhandenen Landschaftsraum mit seiner Gliederung in Weinberg, Wiese und Burggraben behutsam umgegangen. Dabei werden vorhandene Wege genutzt und mit neuen Verbindungen ergänzt für Barrierearmut und Erlebniswert für alle. Über einen großzügigen Serpentienweg durch den Weinberg ist die barrierearme Erschließung mit einer großen Geste bis auf den Burgberg gegeben.
Eine neue barrierereduzierte Wegeverbindung am Unterhang auf der Stadtseite erschließt gleichzeitig neue Spielbereiche. Diese Spielangebote erfüllen in ihrer geringen Größe und linearen Aneinanderreihung leider nicht die Aufgabe für den gewünschten überörtlichen Anziehungspunkt. Die Treppenanlage vom Bürgermeister-Neff-Platz wird erhalten, wird aber optisch lockerer, indem die seitlichen Terrassen in Sitzstufen aufgelöst werden.
Das geforderte Programm wird in den einzelnen Bereichen erfüllt. Positiv ist für den Burghof die großzügige Freifläche auch für größere Veranstaltungen. Die Strukturierung ist noch verbesserungsfähig, wie auch die Ausstattungselemente am Torwärterhaus. Der Burgvorhof von der Maria-Hilf-Straße als großzügiger Eingangsbereich mit Staudenbeeten wirkt in Zusammenhang überdimensioniert. Die geforderten Parkplätze in dem Bereich werden vorgehalten. Der Friedrich-Ebert-Platz führt den grünen Burggraben als begrünter Stadtplatz fort. Eine Aufwertung für den Freiraum, aber leider werden keine Stellplätze angeboten.
Mit dem Vegetationsbestand wird vorsichtig umgegangen und die denkmalpflegerischen berücksichtigt. Einzig neue zusätzliche Aufenthaltsflächen im Burggraben und ein zusätzlicher Weg. werden kritisch gesehen.
Insgesamt eine in sich schlüssige und gut durchdachte Entwurfsarbeit, die mit dem vorgeschlagenen 1. Bauabschnitt die neue Infrastruktur der wichtigsten Bereiche fasst.
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