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Nichtoffener Wettbewerb | 12/2008

UniversitÀt Kassel - Campus Nord

1. Preis

raumzeit - LĂ€ufer, Tausch, Tuczek

Architektur

k1 Landschaftsarchitekten - Kuhn Klapka GmbH

Landschaftsarchitektur

ErlÀuterungstext

MITARBEIT:
Catherine Kuhn, Peter Young

ERLÄUTERUNGSTEXT:
Raumkontinuum
Der neue Campus wird als stĂ€dtebauliches Ensemble mit klaren Raumkanten, insbesondere zum neuen Ahna-Park, entwickelt. Dabei entsteht ein Raumkontinuum das alle GebĂ€ude erschließt und mit einzelnen herausgearbeiteten FlĂ€chen besondere Orte der Kommunikation bildet. Es entsteht ein neuer Stadtgrundriss, der sich, aus dem Campus SĂŒd entwickelnd, mit der angrenzenden Stadt und dem Ahna-Park verlinkt. (FĂŒr die stĂ€dtebaulich entrechteten Kasseler könnte man auch einen Bezug zu historischen Innenstadtgrundrissen herstellen...) Analog zu der konzeptionellen Haltung der Hochschule bleiben die GebĂ€ude richtungsfrei und reprĂ€sentieren den freien Zugang zu den Fachdisziplinen bzw. Studienangeboten. Die FlĂ€chen werden teppichartig mit einfachen Natursteinplatten und –pflaster belegt. Die wichtigsten BestandsbĂ€ume sowie der Hain an der Moritzstraße werden integriert.

Ahna-Terrassen
Auf der ca. 3m hohen Terrasse vor dem xy Institut erhĂ€lt man einen Blick ĂŒber das Ahnatal. Die StĂŒtzwand wird gĂ€rtnerisch bespielt und erhĂ€lt einen Wasserriesel. Moose und Farne wachsen aus dem offenporigen Wandmaterial und ergĂ€nzen den Experimentiergarten.

Ahna-Park
Der Ahna-Park wird in VerlĂ€ngerung des Nordstadtparks fortgesetzt und rĂ€umlich zwischen der Bebauungskante und den Baumstrukturen entlang des Flusslaufes definiert. Die Campus-Promenade erschließt das UniverstitĂ€tsgelĂ€nde von der Parkseite und bildet den Übergang vom Campus in den Park. Der Uferweg ist landschaftlich geprĂ€gt und thematisiert mit verschiedenen Stationen am Wasser den Flußlauf. Die Rasenplateaus werden teilweise ĂŒberhöht und bilden eien Kante zur Campuspromenade aus. Das geplante GewĂ€chshaus wird an die ohnehin mit Zaunanlagen versehenen SportflĂ€chen angelagert.

Experimentiergarten (oder Gartenlabor?)
Der Eperimentiergarten bietet den Instituten, insbesondere der Landschaftsplanung, einen Rahmen fĂŒr Freilandversuche, Installationen und architektonische Experimente. Gleichzeitig bildet der einseitig abgesenkte Garten den zentralen RĂŒckzugsort zum Lesen und pausieren.

Die „Rampe“
Das Kunstwerk stellt sich am Eingangsbereich des Ahna-Parks in einem neuen Kontext dar. In VerlĂ€ngerung der Moritzstraße, mit abstrahierten SchienenstrĂ€ngen, erhĂ€lt das Thema der Deportation einen wĂŒrdigen Rahmen.
Campus Nord und neuen Park entlang der Ahna

Campus Nord und neuen Park entlang der Ahna

Blick nach Norden entlang der Erschließungsachse

Blick nach Norden entlang der Erschließungsachse

Blick auf das Hörsaalzentrum und Platz

Blick auf das Hörsaalzentrum und Platz

Hofbereich

Hofbereich

Hörsaalzentrum

Hörsaalzentrum

Abgabemodell

Abgabemodell