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Nichtoffener Wettbewerb | 10/2018

Wasserstadt Oberhavel - Quartier "Wohnen am Park" in Berlin

Lageplan

Lageplan

1. Preis

wiechers beck Gesellschaft von Architekten mbH

Architektur

LAVALAND Laura Vahl

Landschaftsarchitektur

TREIBHAUS Landschaftsarchitektur Berlin/Hamburg

Landschaftsarchitektur

Beurteilung durch das Preisgericht

Der Entwurf schl√§gt vor, die Bebauung entlang der Quartiersr√§nder zu b√ľndeln. Gleichzeitig wird auch f√ľr die innere, gr√ľne Parkseite eine bauliche Fassung vorgeschlagen. Sinnvoll verorten die Entwurfsautoren an den drei Baufeldseiten jeweils Eing√§nge in das Quartiersinnere. Quartiers√∂ffnung, Wegef√ľhrung und Baufluchten unterst√ľtzen sich dabei gegenseitig. Die dazu vorgeschlagenen Z√§suren liegen richtig. Die anschlie√üenden Wegeachsen verbinden jeweils zu gegen√ľberliegenden Nutzungsschwerpunkten. Damit gelingt ein spannungsvoller Dreiklang zwischen Mobilityhub, Kita-Standort und Gymnasium. Das Konzept formuliert sehr √ľberzeugend ein neues Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Bestandsquartieren. Das vorgeschlagene Raumger√ľst vermittelt und vernetzt zu den anschlie√üenden Stadtr√§umen. Zudem bietet es eine gute Orientierung. Dazu werden die bestehenden Freiraumstrukturen aufgenommen und weitergef√ľhrt. Die Freifl√§chen des neuen Schulstandorts werden sinnvoll im Hinterland erg√§nzt, so dass der Raumeindruck der Gr√ľnfl√§che insgesamt gro√üz√ľgig bleibt. Die vorgeschlagene Baumassenverteilung und die st√§dtebauliche K√∂rnung werden positiv aufgenommen. Dabei reagieren die Geb√§udek√∂rper im Detail auf die Nachbarbebauung. Mit ihrer Anordnung ist eine Adressbildung verbunden. Entlang der Stra√üen ist der notwendige Schallschutz durch H√∂he und Anordnung der Bauk√∂rper gew√§hrleistet. Der vorgeschlagenen Schulstandort ist realisierbar und bietet zudem eine Reihe von Lagevorteilen. Die dazugeh√∂rigen Spiel- und Sportfl√§chen sind immissionsfrei angeordnet. Besonders begr√ľ√üt wird die gestalterisch-r√§umliche Ausformulierung des Mobilityhubs. Wichtige Anregungen f√ľr weitere Bearbeitung der Aufgabe bieten die Ausbildung eines Platzraums zur Daumstra√üe, die Teilaufst√§nderung des Bauk√∂rpers sowie der vorgeschlagene Nutzungsmix aus Mobilit√§t, Dienstleistungsnutzungen sowie Wohnen. Dagegen kontrovers diskutiert wird die Anbindung an den s√ľdlich angrenzenden Wohnungsbau: Vorteile bestehen dabei hinsichtlich der Adressbildung; Nachteile hinsichtlich der inneren Organisation. Vorgeschlagen wird ein sehr robuster St√§dtebau, der sich in Phasen realisieren l√§sst. Das st√§dtebauliche Ger√ľst bietet dazu die notwendige Flexibilit√§t an, ohne dass die Kernanliegens des Konzepts verloren gehen. Dabei entspricht der Entwurf sehr weitgehend den Vorgaben der Auslobung. Nachgewiesen wird eine gute Fl√§chenbilanz, sowohl bei den Wohnfl√§chen, wie auch bei den Gr√ľnfl√§chen. Die Arbeit √ľberzeugt durch ihre st√§dtebauliche Klarheit. Sie ist unaufgeregt und ruhig - stellenweise fehlt ihr aber auch etwas Spannung. Die Jury ist √ľberzeugt, dass der Entwurf viel Potential besitzt und die konzeptionellen Vorgaben des Entwurfs und die deutliche √úbererf√ľllung der Dichtevorgaben den entsprechenden Spielraum f√ľr n√∂tige Anpassungen bieten.
Visualisierung Wohnhof

Visualisierung Wohnhof

Visualisierung Quartierspark

Visualisierung Quartierspark

Visualisierung Quartierspark

Visualisierung Quartierspark

Visualisierung Mobility-HUB

Visualisierung Mobility-HUB

Visualisierung Mobility-HUB / Entrée Quartierspark

Visualisierung Mobility-HUB / Entrée Quartierspark