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Einladungswettbewerb | 05/2006

Wohnen am BurgmĂŒhlengraben

Lageplan

Lageplan

1. Preis

WELP von KLITZING | Architekten & Stadtplaner

Architektur

ErlÀuterungstext


StÀdtebau

Öffentlicher Raum zwischen Stadt und Park
Der Entwurf thematisiert die Spannung Innenstadt und dem Park der Wallanlage.
Die Gliederung des neuen Quartiers erfolgt durch ein Netz öffentlicher Wege und RÀume, welches sich zwischen Stadt und Park aufspannt. Der Hinterhof wird zu einem neuen Quartier uminterpretiert und mit der Stadt vernetzt. Die vorgefundenen Elemente - Wasser, Park und Stadt - werden herausgearbeitet und bestimmen die Stimmungen der neuen RÀume.
FĂŒr das lebendige Stadtquartier schlagen wir verschiedene GebĂ€udetypologien und Wohnformen vor, die auf unterschiedliche AnsprĂŒche reagieren können und dem Quartier eine soziale Robustheit sichern - solitĂ€re Stadtvillen am Inselwall, Geschosswohnungen in den Blockschließungen, StadthĂ€user wegbegleitend im Inneren und ein Wohn- und GeschĂ€ftshaus am Werder.

Hochbau

Alle wohnen am Park!
Die Bebauung des 1. Bauabschnittes erhĂ€lt als Mitte einen öffentlichen Platz, der sich zum Inselwall orientiert. Durch den Platz wird eine Öffnung des Baufeldes erreicht, so dass alle Wohnungen auch die an der Wendenstrasse am Park liegen. Die \"Adresse\" aller neuen Wohnungen ist der Inselwall. Durch die Einbeziehung des Platzes in das Wegesystem der Stadt wird die Hinterhofsituation aufgehoben. Die nördliche Fassung des Platzes erfolgt durch drei StadthĂ€user. Diese niedrige und durchlĂ€ssige Bebauung vermeidet eine schroffe Ausgrenzung der Bebauung an der Schubertstrasse.
Die GebĂ€ude sind als Parkrandbebauung konzipiert. Hieraus wird auch die Gestaltung der Fassaden mit der verspielten Anordnung der Balkone und ihrer großzĂŒgigen Öffnung abgeleitet. Die Fassade zur Wendenstrasse ist stĂ€dtischer und regelmĂ€ĂŸiger aufgebaut. Sie enthĂ€lt ein großzĂŒgiges Tor zum Park.
Die Erdgeschosse der WohnhĂ€user werden 1,50 m ĂŒber dem öffentlichen Raum angeordnet, um trotz des öffentlichen Charakters der FreirĂ€ume die Privatheit zu sichern. Unter den GebĂ€uden befindet sich eine gemeinsame Tiefgarage die aufgrund ihrer Höhenlage natĂŒrlich belĂŒftet werden kann. Dieser Höhensprung schließt an die bestehende Bebauung der Schubertstraße niveaugleich an.

Die Wohnungen

Die Geschoßwohnungen sind nach Westen und SĂŒden orientiert. Entsprechend ihrer Lage werden diese Wohnungen als \"Galerie\" - Wohnungen ausgebildet. Die Wohnbereiche sind als offene Halle ausgebildet und ĂŒber eine raumhohe Verglasung zum Park hin orientiert. Die intimeren Bereiche sind als eine separate Raumfolge aus SchlafrĂ€umen und BĂ€dern konzipiert.
Die drei \"StadthĂ€user\" sind nach SĂŒden auf den Platz orientiert. Das Erdgeschoss der StadthĂ€user ist als Raumkontinuum aus Terrasse, Essraum, KĂŒche, Hof und Wohnraum ausgebildet. Je nach Wohnform und Tageszeit können hier unterschiedliche Mitten gefunden werden. Der private RĂŒckzugsraum befindet sich traditionell in den beiden Obergeschossen.
Erdgeschoss

Erdgeschoss

Obergeschoss

Obergeschoss

Tor zum Park

Tor zum Park

Parkfront

Parkfront

Loftwohnung

Loftwohnung