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Nichtoffener Wettbewerb | 10/2014

Wohnquartier Gasselstiege

Anerkennung

KRESINGS

Architektur

RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten

Landschaftsarchitektur

ErlÀuterungstext

Das neu zu bebauende Areal an der Gasselstiege zeichnet sich zunĂ€chst aus durch die Klarheit der FlĂ€che und ihrer Erschließung. Am Eckpunkt klassischer Blockstrukturen wird eine neue Art der Gestaltung prĂ€feriert, welche die notwendige FunktionalitĂ€t in Hinblick auf Verkehr und entsprechender Emission berĂŒcksichtigt und möglichst effektiv bricht, dabei gleichzeitig abweicht von herkömmlicher Ordnung und Struktur. PrĂ€gnant im Vordergrund steht dabei gleichzeitig das Gebiet inhaltlich als geschlossenes Wohnquartier mit entsprechender Identifikation und atmosphĂ€rischer QualitĂ€t zu realisieren. Die Anordnung der korrespondierenden Baustrukturen ist so gebildet, dass ein rĂ€umlich bewegtes wie sozial lebendiges Bezugssystem eines neuen Stadtviertels entsteht. In der heterogen gewachsenen Stadtrandumgebung mit Blockbebauung und Einzelbaukörpern verschiedener Geschoßhöhen bis hin zum Hochhaus wird eine Konzeptlösung vorgeschlagen, die urbane dichte in neuer Formation und QualitĂ€t garantiert.
Der Entwurf nutzt die Topographie der FlĂ€che zur Absetzung gegen den Straßenraum der Hauptverkehrsachsen und schafft an der Spitze des GrundstĂŒcks ĂŒber ein erhöhtes Wohnniveau eine urbane aber ruhige Wohnsituation besonderer QualitĂ€t. Entgegen der konventionellen Platzierung und Bebauung werden neue Winkelstrukturen so positioniert, dass minimale VerkehrsberĂŒhrung und maximale WohnqualitĂ€t und Anschluss an Parkstrukturen gewĂ€hrleistet ist. Die einzelnen WinkelgebĂ€ude ergĂ€nzen sich mit der Bebauung am 
 Rand zu einem Quartier.
FĂŒr den PKW-Verkehr wird das Viertel erschlossen ĂŒber die Hauptverkehrsachsen mit Zufahrten zu den Tiefgaragen und fĂŒr den FußgĂ€ngerverkehr ĂŒber Treppen und barrierefreie Möglichkeiten in den inneren Bereich des Quartiers. Gestalterisch entsteht eine Einheit und eine neue Adresse als Stadtviertel in der einheitlichen Geschosshöhe, in der durchgĂ€ngigen inneren Farbgestaltung im Ziegel des Bodenbelages und der Fassaden. Die ErgĂ€nzung mit den Ă€ußeren Fassaden in heller Gestaltung und Korrespondenz zu den GrĂŒnflĂ€chen, sowie die Durchblicke in den inneren Bereich schafft ein lebendiges Bild einer eigenen neuen Adresse