ORCA AVA mit IFC 4 Standard

Das digitale Gebäudemodell dient beim Building Information Modeling als Grundlage aller Entscheidungen über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerkes. Die Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung stellt einen kleinen, aber wichtigen Teil in diesem Prozess dar: Aus den 3D-CAD-Daten müssen Informationen in die AVA-Anwendung übergeben werden. Diese Transformation geschieht über die ORCA IFC Datenübernahme, die die Struktur des IFC-Formats entsprechend interpretiert. Dabei unterstützt ORCA AVA 23 den neuen Standard IFC 4.
IFC-Mengen können in den Programmbereichen Projektstammdaten/Mengen, Kostenschätzung/-berechnung, Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung eingefügt werden. In der ORCA IFC Datenübernahme wird das Projekt als grafisches dreidimensionales Konstruktionsmodell dargestellt, das die Betrachtung aus allen Perspektiven erlaubt. Für die Datenübernahme werden die IFC-Daten übersichtlich nach ausschreibungsrelevanten Kriterien sortiert tabellarisch dargestellt.

Der „digitale Dreikant“ Raumgeometrie ist eine räumlich-geschoss-orientierte Darstellung und zeigt sämtliche Raummaße, z.B. Wandlängen und Bodenflächen. In der Tabelle Fenster und Türen sind alle spezifischen Informationen wie räumliche Zuordnung, Maße und andere ausschreibungsrelevante Attribute gelistet.
Aus der Sicht Bauteile - Anzahl werden die Stückzahlen in ORCA AVA übernommen, z.B. der TGA Endgeräte. Aus der Tabelle Bauteile – CAD-Maße wählt der Anwender aus allen zugeordneten Maßen individuell das benötigte aus, z.B. Breite, Volumen oder Gewicht. In ORCA AVA 23 deckt eine neue Geometrie-Sicht Teile des Rohbaus ab, neue Filter für die Auflistung der Bauteil-Eigenschaften schaffen mehr Transparenz und zahlreiche Übernahmefunktionen erhöhen die Nachvollziehbarkeit. Die IFC-Diagnose hilft dabei, Fehler oder Unstimmigkeiten in der IFC-Datei aufzuspüren.

Entdecken Sie die Möglichkeiten von AVA und BIM