Es gleicht der japanischen Kunst des Kintsugi, bei der zerbrochene Keramik mit Goldadern gefügt wird: Die Studierenden des Jahrgangs 2026 reparieren unsere fragmentierten Städte nicht nur, sie veredeln die Bruchstellen. Der 13. competitionline CAMPUS Award verdeutlicht, dass Architektur heute mehr leisten muss als das Gestalten schöner Hüllen – sie ist sozialer Kitt und ökologische Verpflichtung zugleich.

Dabei meidet die nächste Planergeneration die Wunden der Stadt nicht, sondern sucht gezielt die Reibung mit dem Existierenden. Aus Brachen und Bauschutt schöpft sie neue Werte, verwebt zerrissene Biotope und setzt der urbanen Isolation neue Orte der Gemeinschaft entgegen. Architekt Henning von Wedemeyer beschreibt dies im Rückblick auf die Jurysitzung als ein "Kaleidoskop an spannenden Ansätzen", in dem soziale Teilhabe und Bestandsumnutzung tonangebend waren.

 

Diese thematische Dichte trifft auf eine große Resonanz: Mit 184 Arbeiten von 63 Hochschulen aus sechs Ländern verzeichnet der Wettbewerb die zweithöchste Beteiligung seiner Geschichte. Nach einer Vorprüfung bewertete die Jury 70 verbliebene Arbeiten, aus denen vor allem eines spricht: Tatendrang. Anstatt vor der Komplexität der Gegenwart zu kapitulieren, begegnen die Studierenden den Krisen mit einem radikalen Optimismus.

Die Preisträger*innen auf einen Blick:

Studierenden- und Bachelorarbeiten:

Master- und Diplomarbeiten:

Fakultätsprojekte/-konzepte:

Zwei Preise und zwei Anerkennungen für Studierenden- und Bachelorarbeiten

Unter den 36 bewerteten Arbeiten der ersten Kategorie wählte das Preisgericht die besten Entwürfe aus. Insgesamt wurden hier zwei Preise sowie zwei Anerkennungen vergeben.

Preis: Temporäre Lernwelten aus Lehm und Stahl

Der Entwurf "Raum durch Fügung" interpretiert die Bauaufgabe eines Schulraumprovisoriums neu und bricht dabei mit der Wegwerfmentalität im Bauwesen. Das Konzept folgt konsequent dem Prinzip des Design for Disassembly: Anstelle einer kurzlebigen Containerlösung setzt das Projekt auf eine innovative Stahl-Lehm-Hybridstruktur, bei der massive Stampflehmelemente über formschlüssige Steckverbindungen in ein Stahlskelett eingesetzt werden. Diese Technik ermöglicht eine zerstörungsfreie Demontage und erhebt die konstruktive Logik zum ästhetischen Prinzip – die sichtbare Fügung prägt den architektonischen Ausdruck. So entsteht eine reversible Struktur, die raumklimatische Qualität mit hoher Flexibilität vereint.

Ausgangspunkt des Entwurfs war die Konzeption eines Schulprovisoriums mit sechs Klassenräumen und einer Einfeldsporthalle, das an unterschiedlichen Standorten wiederverwendet werden kann.

Ausgangspunkt des Entwurfs war die Konzeption eines Schulprovisoriums mit sechs Klassenräumen und einer Einfeldsporthalle, das an unterschiedlichen Standorten wiederverwendet werden kann.

Die sichtbaren Fügungen prägen das räumliche Erscheinungsbild und machen den Prozess des Bauens und Rückbauens ablesbar.

Die sichtbaren Fügungen prägen das räumliche Erscheinungsbild und machen den Prozess des Bauens und Rückbauens ablesbar.

Für diese realistische Antwort auf eine der drängendsten Aufgaben aktueller Stadtplanung zeichnet das Preisgericht die Arbeit mit einem Preis aus. Die Jury würdigt die "tiefe Durcharbeitung und architektonische Finesse" des Ansatzes. So gelinge es, trotz geringen Flächenverbrauchs eine hohe atmosphärische Qualität in Klassenräumen und Sporthalle zu erzeugen. Technisch ist das System laut Architekt Stephan Birk bis ins Detail so präzise gelöst, dass es "das Herz jedes Konstrukteurs höherschlagen lässt". Insgesamt sieht die Jury in dem Entwurf den Nachweis, dass temporäres Bauen nicht mit einem Verlust an Baukultur oder klimagerechten Materialien einhergehen muss.

Gestampfter Lehm soll in gerahmte Wand- und gewölbte Deckenelemente eingesetzt und mit einem eigens entwickelten Stahlskelettbau kombiniert werden. Sämtliche Verbindungen funktionieren durch Profilierungen und Steckmechanismen.

Gestampfter Lehm soll in gerahmte Wand- und gewölbte Deckenelemente eingesetzt und mit einem eigens entwickelten Stahlskelettbau kombiniert werden. Sämtliche Verbindungen funktionieren durch Profilierungen und Steckmechanismen.

Preis: Lebensader statt Wasserstraße

Auf einer deutlich größeren Maßstabsebene widmet sich das Projekt "Reclaim the River – Neckar 2070" der Reparatur einer ganzen Landschaft. Die Verfasser entwickeln einen interdisziplinären Masterplan, der Lösungen für fünf zentrale Zielkonflikte der Region Stuttgart aufzeigt. Die Diagnose: Nach einem Jahrhundert der Industrialisierung ist das Ökosystem des Neckars kollabiert. Das Team will "den Fluss aus seinem Betonskelett befreien", indem es den Flusslauf in eine funktionale Wasserstraße und einen renaturierten, dynamischen Arm aufspaltet. In Stuttgart ist beispielsweise die Schaffung einer Flussinsel vorgesehen. Die Eingriffe sollen den Neckar von der reinen Infrastruktur zu einer "multicodierten Raumachse" weiterentwickeln und ein neues Gleichgewicht zwischen industrieller Nutzung, Hochwasserschutz und Lebensqualität herstellen.

Unter dem Dach der Landschaftsarchitektur bündelt das Konzept Ansätze aus Verkehrs- und Umweltplanung, Städtebau, Flussökologie und Hochwasserschutz, um den Flussraum Neckar als integralen Bestandteil der Metropolregion Stuttgart zu reaktivieren.

Unter dem Dach der Landschaftsarchitektur bündelt das Konzept Ansätze aus Verkehrs- und Umweltplanung, Städtebau, Flussökologie und Hochwasserschutz, um den Flussraum Neckar als integralen Bestandteil der Metropolregion Stuttgart zu reaktivieren.

Das Projekt sticht im Teilnehmerfeld heraus, weil es die Diskussion um eine zukunftsfähige Baupraxis um eine entscheidende Dimension erweitert: Es beschäftigt sich mit der Frage, wie bestehende städtische Strukturen klimaresilient transformiert werden können. Eine besondere Qualität erkennt das Gremium dabei im Maßstabssprung und in der Transferleistung des Preisträgerentwurfs: "Den Verfassern gelingt es, einen eigentlich regionalplanerischen Ansatz präzise auf die konkrete stadträumliche Ebene herunterzubrechen", betont Udo Gleim, Professor für Baugeschichte und Entwerfen an der Hochschule Darmstadt. Dabei bewege sich die Arbeit sicher zwischen visionärem Anspruch und technischem Realismus. Statt in Utopien zu verharren, liefert das Team laut Landschaftsarchitekt Martin Schmitz "nachvollziehbare Maßnahmen", die den Fluss als Infrastruktur respektieren, ihn aber zugleich als neuen öffentlichen Raum zurückgewinnen.

Die Verfasser fordern einen Paradigmenwechsel im Umgang mit dem Fluss: Neue Wegeverbindungen sollen zum Radpendeln und Flanieren einladen, Industrieareale und historische Bauten werden neu inszeniert, Kultur zieht in den Hafen, urbane Wohnformen rücken ans Wasser.

Die Verfasser fordern einen Paradigmenwechsel im Umgang mit dem Fluss: Neue Wegeverbindungen sollen zum Radpendeln und Flanieren einladen, Industrieareale und historische Bauten werden neu inszeniert, Kultur zieht in den Hafen, urbane Wohnformen rücken ans Wasser.

Anerkennung: Verknüpfung des städtischen Biotopverbunds

Einen Ausweg aus dem Dilemma zwischen dringend benötigtem Wohnraum und dem ökologischen Zielbild einer Schwammstadt sucht das Projekt "Das Haus als Organismus". Das Team verfolgt den Ansatz, Reparaturarbeit auf stadtökologischer Ebene zu leisten: Auf Grundlage einer detaillierten Biotopkartierung identifizieren die Verfasser*innen fehlende Verbindungsstücke im städtischen Grünzug. In diese Lücken setzen sie aufgeständerte Baukörper, deren Struktur thermischen und physikalischen Logiken folgt. So wandeln sich die Gebäude vom statischen Objekt zur selbstregulierenden Komponente eines übergeordneten urbanen Ökosystems, das den Boden für Flora und Fauna freigibt.

Das Verfasserteam arbeitet mit einer Gleichwertigkeit von Maßstäben und der These, dass sich im Kleinen ebenso viel entscheidet wie im Großen: Jeder Kreislauf wird in Zusammenhang mit dem ökologischen Gesamtsystem gesetzt, jeder Eingriff ist Teil einer Bilanz auf Stadtebene.

Das Verfasserteam arbeitet mit einer Gleichwertigkeit von Maßstäben und der These, dass sich im Kleinen ebenso viel entscheidet wie im Großen: Jeder Kreislauf wird in Zusammenhang mit dem ökologischen Gesamtsystem gesetzt, jeder Eingriff ist Teil einer Bilanz auf Stadtebene.

Der Entwurf formuliert laut der Jury eine schlüssige Strategie für das Zusammenwachsen der Stadt und dient als mögliche "Blaupause für die Versöhnung von Nachverdichtung und Entsiegelung". Besonders die innere Logik überzeugt: Gebäude und Natur werden nicht als Gegensätze, sondern als wechselseitig wirkendes System begriffen. Auf der gestalterischen Ebene punktet das Projekt mit einer "kohärenten Ästhetik" und architektonischen Feinheit, die sich bis in die konstruktiven Details fortsetzt. Kritisch diskutiert wurde hingegen, ob der hohe konstruktive Aufwand dem darunterliegenden Stadtraum tatsächlich die erhoffte Qualität verleihen kann. Für den ambitionierten Beitrag mit starkem Ausdruck vergibt das Preisgericht eine Anerkennung.

Ziel der Auseinandersetzung ist ein System, in dem Gebäude und Natur anpassungsfähig interagieren. Es sollen Strukturen entstehen, die mit ihrer Umgebung in Wechselwirkung stehen, sich selbst regulieren und urbane Ökosysteme stärken.

Ziel der Auseinandersetzung ist ein System, in dem Gebäude und Natur anpassungsfähig interagieren. Es sollen Strukturen entstehen, die mit ihrer Umgebung in Wechselwirkung stehen, sich selbst regulieren und urbane Ökosysteme stärken.

Anerkennung: Gemeinsam bauen im nepalesischen Bergdorf

Eine zweite Anerkennung erhält das Design-Build-Projekt "Shree Shila Devi Kindergarten". Ein Team der TU Berlin reiste für zehn Monate nach Nepal, um in enger Kooperation mit der Dorfgemeinschaft einen Masterplan für einen Kindergarten in Dhoksan zu entwickeln. Der ganzheitliche Prozess der Projektentwicklung reichte vom Kennenlernen der kulturellen Gegebenheiten über die Finanzierung mittels Crowdfunding bis zur eigenhändigen Umsetzung. Der Entwurf gliedert sich in vier autarke Baukörper, was eine gestaffelte Finanzierung und schrittweise Inbetriebnahme ermöglicht. 

Topografie und Klima bestimmen die Form: Der Entwurf des ersten Kindergartengebäudes reagiert auf die 18-Grad-Hanglage sowie lokale Nutzungsgewohnheiten und dient als Prototyp für drei weitere Einraum-Klassenzimmer.

Topografie und Klima bestimmen die Form: Der Entwurf des ersten Kindergartengebäudes reagiert auf die 18-Grad-Hanglage sowie lokale Nutzungsgewohnheiten und dient als Prototyp für drei weitere Einraum-Klassenzimmer.

Um die Identifikation der lokalen Gemeinschaft zu stärken, wurden die Kinder der angrenzenden Schule über das eigens eingeführte Fach "We Build Our House" in den Planungsprozess einbezogen. Auch die Realisierung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Dorfbewohner*innen.

Um die Identifikation der lokalen Gemeinschaft zu stärken, wurden die Kinder der angrenzenden Schule über das eigens eingeführte Fach "We Build Our House" in den Planungsprozess einbezogen. Auch die Realisierung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Dorfbewohner*innen.

Das Preisgericht honoriert eine Herangehensweise, die sich wohltuend von üblichen Design-Build-Projekten abhebt: Statt vorgefertigte Lösungen zu übertragen, haben die Verfasser die Architektur aus dem lokalen Kontext heraus im engen Austausch mit der Dorfgemeinschaft entwickelt. "Es ist gar nicht hoch genug zu bewerten, wenn sich Studierende so tief auf die Abhängigkeiten vor Ort – von der Materialverfügbarkeit bis zu den Besitzverhältnissen – einlassen", lobt Architektin Petra Vondenhof-Anderhalten. Dass ein derart vielschichtiger und umfangreicher Prozess von der Finanzierung bis zur baulichen Umsetzung im Rahmen einer Bachelorarbeit realisiert wurde, bezeichnete das Preisgericht als "bemerkenswert". Der durchgehend partizipative Ansatz sichere die nachhaltige Aneignung vor Ort.

Beim Pilotgebäude setzt das Team auf Low-Tech-Lösungen. Die Fassaden sind mittels der traditionell japanischen Yaki-Sugi-Technik wetterfest verkohlt, eine eigens entwickelte Holzschnitzeldämmung sorgt für klimatische Stabilität.

Beim Pilotgebäude setzt das Team auf Low-Tech-Lösungen. Die Fassaden sind mittels der traditionell japanischen Yaki-Sugi-Technik wetterfest verkohlt, eine eigens entwickelte Holzschnitzeldämmung sorgt für klimatische Stabilität.

Insgesamt qualifizierten sich in der ersten Kategorie sechs Arbeiten für die engere Wahl. Neben den Preisträger*innen gehören dazu auch die beiden Projekte

Engere Wahl: Green Transit Hub - Transformation Berlin Südkreuz. Das Konzept erhält die bestehende Tragstruktur und ergänzt sie durch modulare Plug-ins für Urban Farming, Energieerzeugung und Kultur. So wird der Bahnhof zum Prototyp für die Transformation von Infrastruktur in lebendige Stadtbausteine.

Engere Wahl: Green Transit Hub - Transformation Berlin Südkreuz. Das Konzept erhält die bestehende Tragstruktur und ergänzt sie durch modulare Plug-ins für Urban Farming, Energieerzeugung und Kultur. So wird der Bahnhof zum Prototyp für die Transformation von Infrastruktur in lebendige Stadtbausteine.

Engere Wahl: Wohn (+) Markt - Kritische Auseinandersetzung mit dem JOANES-Preis. Basierend auf einer Analyse von 139 Berliner Standorten zeigt der Entwurf, wie durch die systematische Überbauung von Discountern fast 3000 genossenschaftliche Wohnungen in flexibler Modulbauweise entstehen könnten.

Engere Wahl: Wohn (+) Markt - Kritische Auseinandersetzung mit dem JOANES-Preis. Basierend auf einer Analyse von 139 Berliner Standorten zeigt der Entwurf, wie durch die systematische Überbauung von Discountern fast 3000 genossenschaftliche Wohnungen in flexibler Modulbauweise entstehen könnten.

Mitglieder des Preisgerichts

Zwei Preise und eine Anerkennung in der Kategorie Master- und Diplomarbeiten

Auch im Feld der 24 zu bewertenden Master- und Diplomarbeiten suchte die Jury nach visionären Impulsen für das Bauen von morgen. Nach angeregten Diskussionen zeichnete das Preisgericht zwei Arbeiten mit einem Preis aus und vergab zusätzlich eine Anerkennung.

Preis: Vom Landeslabor zum Lebenslabor

Mit ihrem Entwurf "Lebenslabor. Weiterbauen am ULAP-Quartier" formuliert die Verfasserin eine Gegenposition zur geplanten Tabula rasa am Berliner Hauptbahnhof. Anstatt das Areal für einen 97 Meter hohen Neubau zu räumen, skizziert die Arbeit den Erhalt des ehemaligen Landeslabors von Peter Brinkert. Die Vision der Verfasserin: Die robuste Struktur aus den 1970er Jahren wird als Ressource für neue Wohn- und Arbeitsformen neu programmiert. Durch vertikale Erweiterungen und gezielte Lückenschlüsse soll die Dichte erhöht werden. Ein genossenschaftliches Erbbaurechtsmodell könnte dauerhaft bezahlbaren Wohnraum sichern. Gleichzeitig zeigt das Szenario, dass durch den Erhalt im Vergleich zum Neubau über 8700 Tonnen CO₂ eingespart werden könnten.

Gegenthese zum geplanten Abriss und Neubau: Die Verfasserin schlägt eine Weiterentwicklung des ULAP-Quartiers vor. Am Beispiel des ehemaligen Landeslabors demonstriert sie, wie die Architektur der 1970er-Jahre an heutige soziale, ökologische und räumliche Bedürfnisse angepasst werden könnte.

Gegenthese zum geplanten Abriss und Neubau: Die Verfasserin schlägt eine Weiterentwicklung des ULAP-Quartiers vor. Am Beispiel des ehemaligen Landeslabors demonstriert sie, wie die Architektur der 1970er-Jahre an heutige soziale, ökologische und räumliche Bedürfnisse angepasst werden könnte.

Das Landeslabor soll sich zum "Lebenslabor" wandeln: Das Erdgeschoss öffnet sich zur Nachbarschaft, während die Obergeschosse drei verschiedene Wohnszenarien beherbergen.

Das Landeslabor soll sich zum "Lebenslabor" wandeln: Das Erdgeschoss öffnet sich zur Nachbarschaft, während die Obergeschosse drei verschiedene Wohnszenarien beherbergen.

Das Preisgericht unterstreicht den nachhaltigen und weitsichtigen Ansatz, durch den das "profane und oft vernachlässigte Erbe" der Westberliner Moderne bewahrt wird. Dabei mache es sich die Verfasserin nicht leicht: Mit "großer Ernsthaftigkeit" durchdringe sie alle Maßstabsebenen, um den komplexen Zweckbau in ein lebendiges Stück Stadt zu verwandeln, betont Jurymitglied Udo Gleim. Besonders der Mut, sich der widerständigen Typologie zu stellen, besticht: Wo die enormen Gebäudetiefen und geschlossenen Kerne eines Laborbaus einer Wohnnutzung eigentlich "unversöhnlich entgegenstehen", wird die sperrige Struktur hier zum Ausgangspunkt einer "spannenden Transformation". Auf gestalterischer Ebene lobt die Jury besonders den Umgang mit dem Hochhausteil des Ensembles.

Mittels einer kooperativen Entwicklung und einem genossenschaftlichen Erbbaurechtsmodell sollen die Grundlagen für dauerhaft bezahlbaren Wohnraum geschaffen werden.

Mittels einer kooperativen Entwicklung und einem genossenschaftlichen Erbbaurechtsmodell sollen die Grundlagen für dauerhaft bezahlbaren Wohnraum geschaffen werden.

Preis: Transformation einer Lagerung

Welche Chancen im Weiterbauen liegen, beweist auch das zweite Preisträgerprojekt dieser Kategorie am Beispiel des Rostocker Stadthafens. Anstelle des geplanten Museumsneubaus setzt der Entwurf auf die Reaktivierung zweier denkmalgeschützter Getreidespeicher. Unter dem Leitmotiv "Transformation einer Lagerung" werden die massiven Industriebauten für das Archäologische Landesmuseum adaptiert. Ein neu eingefügtes Foyergebäude verbindet die beiden Riegel und vermittelt zwischen der Hauptstraße und der Flaniermeile am Wasser. Im Inneren verwandeln minimalinvasive Einbauten die Verteilerräume und Silokammern in neue Ausstellungsgeschosse, ohne die historische Hülle zu verletzen. So entsteht ein reizvoller Dialog zwischen dem rohen Charakter der Silos und den feinen Exponaten. Die ehemalige Lagerstätte für Schüttgut wird logisch zur neuen Lagerstätte für Geschichte umgedeutet.

Die Ausstellung des Archäologischen Landesmuseums soll in die beiden ehemaligen Getreidespeicher am Rostocker Stadthafen einziehen. Im Zwischenraum des Industriedenkmals schafft ein neues Foyergebäude eine Eingangsgeste.

Die Ausstellung des Archäologischen Landesmuseums soll in die beiden ehemaligen Getreidespeicher am Rostocker Stadthafen einziehen. Im Zwischenraum des Industriedenkmals schafft ein neues Foyergebäude eine Eingangsgeste.

Statt die Nutzung dem Gebäude anzupassen, integriert der Entwurf ein vorab definiertes Raumprogramm in die historische Struktur. Dieser Ansatz demonstriert das Potenzial "objektfremder" Umnutzungen und liefert einen neuen Impuls für den Umgang mit Denkmalen.

Statt die Nutzung dem Gebäude anzupassen, integriert der Entwurf ein vorab definiertes Raumprogramm in die historische Struktur. Dieser Ansatz demonstriert das Potenzial "objektfremder" Umnutzungen und liefert einen neuen Impuls für den Umgang mit Denkmalen.

Die Jury hebt die Haltung hervor, die Aufgabenstellung kritisch zu hinterfragen und das Potenzial des Bestands als Ausgangspunkt zu nutzen. Die Transformation zum "Geschichtsspeicher" überzeugt als inhaltlich und funktional schlüssig: Sie führt dem Denkmal eine zeitgemäße Nutzung zu und vermeidet so das problematische Nebeneinander von Neubau und leer stehender Bestandshülle. Darin erkennt das Gremium eine besondere politische und baukulturelle Qualität. Architektonisch besticht die Arbeit durch die "subtile Intervention", die das Industriedenkmal respektiert. Positiv bewertet sie zudem die ästhetische Darstellungsweise dieser fein ausgearbeiteten Konversion.

Das Projekt zeigt laut der Jury beispielhaft, wie denkmalgeschützter Bestand mit einem tragfähigen Nutzungskonzept aktiviert statt nur konservierend erhalten wird.

Das Projekt zeigt laut der Jury beispielhaft, wie denkmalgeschützter Bestand mit einem tragfähigen Nutzungskonzept aktiviert statt nur konservierend erhalten wird.

Anerkennung: Bauschuttrezyklat in Stampflehm

Konsequente Kreislaufwirtschaft endet nicht beim Erhalt der Form, sie muss auch die Substanz neu denken. Hier setzt die Arbeit "Schutt oder Chance" an, die sich als experimentelle Materialstudie versteht. Sie lotet das Potenzial der Stadt als urbane Mine aus und untersucht, ob mineralischer Bauschutt in Kombination mit Aushublehm als tragender Schutt-Stampf-Baustoff funktionieren könnte. Ziel ist es, den Bauabfall nicht im Straßenbau zu verstecken, sondern als hochwertige Ressource in den Hochbau zurückzuführen. Der Nachweis im Labor ist vielversprechend: In den Testreihen erreichten die Mischungen die statisch relevante Druckfestigkeit von 2 N/mm² – eine fundierte Grundlage für die weitere Entwicklung zirkulärer Tragstrukturen.

Die experimentelle Materialstudie liefert den rechnerischen Nachweis, dass Bauschutt in Form von grobkörniger rezyklierter Gesteinskörnung in Kombination mit Lehm aus Baustellenaushub als tragfähiger Schutt-Stampf-Baustoff im Hochbau wiederverwertet werden könnte.

Die experimentelle Materialstudie liefert den rechnerischen Nachweis, dass Bauschutt in Form von grobkörniger rezyklierter Gesteinskörnung in Kombination mit Lehm aus Baustellenaushub als tragfähiger Schutt-Stampf-Baustoff im Hochbau wiederverwertet werden könnte.

Für diesen mutigen Schritt in die Grundlagenforschung spricht das Preisgericht eine Anerkennung aus. Die Jury würdigt die Entscheidung der Verfasserinnen, den klassischen architektonischen Rahmen zu verlassen und disziplinübergreifend Materialentwicklung zu betreiben. Die Arbeit belege durch ihre "sehr fundierte Vorarbeit" und den klaren wissenschaftlichen Anspruch, dass Rezyklat-Mischungen im Lehmbau prinzipiell tragfähig sein können. "Ein solches Verständnis für Stoffkreisläufe, Materialeigenschaften und deren Grenzen wird für eine zukunftsfähige Baupraxis unverzichtbar", so Dirk Bonnkirch-Reineau. Die Jury sieht in den Ergebnissen großes Potenzial, das nun in die Entwicklung prototypischer Bauteile überführt werden sollte.

Eine kreislauforientierte Strategie: Abbruchmaterialien werden lokal gesammelt und aufbereitet. Recyclinghöfe bilden die Schnittstelle zwischen Rückbau, Materialaufbereitung und Vertrieb. Digitale Prozessketten und Vorfertigungstechniken erhöhen die Effizienz.

Eine kreislauforientierte Strategie: Abbruchmaterialien werden lokal gesammelt und aufbereitet. Recyclinghöfe bilden die Schnittstelle zwischen Rückbau, Materialaufbereitung und Vertrieb. Digitale Prozessketten und Vorfertigungstechniken erhöhen die Effizienz.

In der engeren Wahl verblieben neben den Preisträger*innen auch die drei Arbeiten

  • "Home*Office" von Niklas Amft (RWTH Aachen): ein Nachweis für die Tragfähigkeit und den Mehrwert der Konversion von Büroflächen zu Wohnraum am Beispiel des Düsseldorfer Quartiers Hansaallee-Seestern,
  • "Re-Use Harbour" von Marvin Simons (Technische Universität Dortmund): Umnutzung des Raiffeisenturms am Dortmunder Hafen zu einem Re-Use-Hub für Forschung, Lehre und Praxis,
  • "PLA-Strohstein" von Janni Schaffner (Bauhaus Universität Weimar): Entwicklung eines biobasierten Baustoffs sowie dessen Anwendung im architektonischen Entwurf zur Reaktivierung eines stillgelegten Kraftwerks zu einer Thermenlandschaft.
Engere Wahl: Home*Office. Das Projekt liefert am Beispiel des Düsseldorfer Quartiers Hansaallee-Seestern den Nachweis, dass sich die Umnutzung von Büro- zu Wohnraum rechnet. Es zeigt auf, warum Adaptive Reuse ökologisch und ökonomisch dem Neubau vorzuziehen ist.

Engere Wahl: Home*Office. Das Projekt liefert am Beispiel des Düsseldorfer Quartiers Hansaallee-Seestern den Nachweis, dass sich die Umnutzung von Büro- zu Wohnraum rechnet. Es zeigt auf, warum Adaptive Reuse ökologisch und ökonomisch dem Neubau vorzuziehen ist.

Engere Wahl: Re-Use Harbour. Der Verfasser schlägt die Umnutzung eines Siloturms am Dortmunder Hafen zu einem Re-Use-Hub für Forschung, Lehre und Praxis vor. Die Transformation der Bestandstruktur erfolgt durch das Sammeln, Zerlegen und Neuanordnen von vor Ort vorgefundenen Materialien.

Engere Wahl: Re-Use Harbour. Der Verfasser schlägt die Umnutzung eines Siloturms am Dortmunder Hafen zu einem Re-Use-Hub für Forschung, Lehre und Praxis vor. Die Transformation der Bestandstruktur erfolgt durch das Sammeln, Zerlegen und Neuanordnen von vor Ort vorgefundenen Materialien.

Engere Wahl: PLA-Strohstein. Mechanische und ästhetische Tests zur Entwicklung eines nachhaltigen PLA-Strohsteins bestimmen Einsatzort, Konstruktionslogik und Sichtbarkeit des Materials beim Entwurf einer Thermenlandschaft in einem stillgelegten Kraftwerk.

Engere Wahl: PLA-Strohstein. Mechanische und ästhetische Tests zur Entwicklung eines nachhaltigen PLA-Strohsteins bestimmen Einsatzort, Konstruktionslogik und Sichtbarkeit des Materials beim Entwurf einer Thermenlandschaft in einem stillgelegten Kraftwerk.

Siegerin bei den Fakultätsprojekten: Flight into shadow

Auch die zehn eingereichten Fakultätsprojekte decken thematisch ein breites Spektrum ab. Es reicht von materialtechnologischer Grundlagenforschung und robotischen Prozessen über das praxisnahe Lernen im Design-Build bis hin zur Auseinandersetzung mit politischer Verantwortung.

Preis: Myzelwolke gegen Hitzestress

Als Preisträger dieser Kategorie setzt sich das Projekt "Flight into shadow" durch. Die interdisziplinäre Installation entstand parallel zur Architekturbiennale im Rahmen der Ausstellung "Keep cool! – Workshop for cool cities" im venezianischen Salone Verde. In einem kollektiven Prozess entwickelten rund 80 Studierende der Universität Stuttgart, HFT Stuttgart und TH Deggendorf eine schwebende Skulptur aus Pilzmyzel, die eine ebenso poetische wie funktionale Antwort auf die urbane Überhitzung liefert. Dabei gelang dem Team ein verfahrenstechnischer Schritt nach vorn: Durch die Beschichtung von Textilien mit flüssiger Myzelpaste lösten sie den Werkstoff von seiner üblichen Plattenform. So wuchs ein filigranes, lichtreflektierendes Sonnensegel heran – ein lebendiges Manifest für die Verbindung von Natur und Hightech.

In wenigen Monaten übersetzten 80 Studierende ihre Erkenntnisse aus der Forschung mit Myzel in eine real gewachsene Schattenskulptur. Diese organische Struktur adressiert urbane Hitze durch eine Raumkomposition, die technische Innovation mit sinnlicher Erfahrung verknüpft.

In wenigen Monaten übersetzten 80 Studierende ihre Erkenntnisse aus der Forschung mit Myzel in eine real gewachsene Schattenskulptur. Diese organische Struktur adressiert urbane Hitze durch eine Raumkomposition, die technische Innovation mit sinnlicher Erfahrung verknüpft.

Making of: Die immersive Installation entstand als hochschulübergreifendes Realisierungsprojekt und vereint Perspektiven aus Architektur, Design, Materialforschung, Lichttechnik und Kunst.

Making of: Die immersive Installation entstand als hochschulübergreifendes Realisierungsprojekt und vereint Perspektiven aus Architektur, Design, Materialforschung, Lichttechnik und Kunst.

Die Jury bezeichnet die Arbeit als "echte Innovation". Statt im theoretischen Modell zu verharren, beweise das Projekt im Maßstab 1:1, wie biobasierte Werkstoffe den städtischen Raum nicht nur kühlen, sondern auch atmosphärisch bereichern. Besonders honorieren die Preisrichter*innen, dass die Installation trotz ihres experimentellen Charakters nicht wie ein technischer Prototyp wirkt, sondern eine hohe ästhetische Kraft entfaltet. Architektin Ramona Schwertfeger fasst diese Qualitäten zusammen: "Eine architektonisch ungemein spannende Arbeit, die auf allen Ebenen überzeugt: räumlich, methodisch und technologisch". Damit setzt das Projekt ein starkes Statement für forschende Neugier und kollektive Verantwortung.

Die Struktur entsteht durch die Kombination von Textilien mit einer dünnflüssigen Myzelpaste und wächst in einer speziellen Laborumgebung heran. Myzelbasierte Baustoffe besitzen eine geringe Wärmeleitfähigkeit und Wärmespeicherkapazität und reflektieren dank ihrer hellen Oberfläche Sonnenlicht.

Die Struktur entsteht durch die Kombination von Textilien mit einer dünnflüssigen Myzelpaste und wächst in einer speziellen Laborumgebung heran. Myzelbasierte Baustoffe besitzen eine geringe Wärmeleitfähigkeit und Wärmespeicherkapazität und reflektieren dank ihrer hellen Oberfläche Sonnenlicht.

Anerkennung: Re-Use im Reallabor

Der internationale Workshop "Stuttgart 210 – Reallabor Ingersheim" beweist, dass Re-Use weit mehr bedeuten kann als kosmetische Wiederverwertung. Studierende aus Deutschland, der Türkei und Indien widmeten sich der Aufgabe, gekrümmte Schalungselemente der Stuttgart-21-Baustelle vor der Entsorgung zu retten und technisch neu zu bewerten. Was als Hilfskonstruktion für Betonguss diente, transformierte das Team durch Vorfertigung, Oberflächenbearbeitung und Montage in eine dauerhafte, tragende Primärstruktur für einen Jugendtreff. Entscheidend war dabei das "Lernen mit Kopf, Herz und Hand", wie es die Initiator*innen nennen: Die praxisnahe Auseinandersetzung mit dem Re-Use-Material unter realen Bedingungen schärft den Blick für ökologische Zusammenhänge. Die Studierenden nehmen aus Ingersheim nicht nur handwerkliches Wissen mit, sondern eine fundierte Haltung für einen ressourcenschonenden Umgang mit unserer Welt.

Die Studierenden wirkten im Rahmen des internationalen Design-Build-Workshops am ersten Reallabor des Forschungsprojekts "Stuttgart 210" mit. Dabei wurden Schalungselemente des Stuttgarter Hauptbahnhofs (oben links) aufbereitet und von der reinen Hilfskonstruktion zu einer Primärkonstruktion für einen Jugendtreff am Neckar aufgewertet.

Die Studierenden wirkten im Rahmen des internationalen Design-Build-Workshops am ersten Reallabor des Forschungsprojekts "Stuttgart 210" mit. Dabei wurden Schalungselemente des Stuttgarter Hauptbahnhofs (oben links) aufbereitet und von der reinen Hilfskonstruktion zu einer Primärkonstruktion für einen Jugendtreff am Neckar aufgewertet.

Für diese Leistung spricht die Jury dem Team der HFT Stuttgart eine Anerkennung aus. Sie würdigt explizit den Versuch, aus einem Wegwerfprodukt der Bauwirtschaft einen dauerhaften konstruktiven Mehrwert zu generieren – gerade angesichts des aufwendigen Herstellungsverfahrens der Schalungselemente. Dieser Transformationsprozess zeuge von hohem handwerklichem, konzeptionellem und didaktischem Engagement. Besonders positiv bewertet das Gremium den interdisziplinären Geist und die gelungene internationale Zusammenarbeit. Entwicklungspotenzial sah Preisrichterin Petra Vondenhof-Anderhalten in der Fügung von Fassade und Innenraum; hier wäre ein "stärkeres Zusammenspiel" wünschenswert gewesen.

Der Innenraum entfaltet durch die massiven, gebogenen Elemente eine unerwartete skulpturale Präsenz, während sich der Baukörper nach außen hin zurücknimmt.

Der Innenraum entfaltet durch die massiven, gebogenen Elemente eine unerwartete skulpturale Präsenz, während sich der Baukörper nach außen hin zurücknimmt.

In dieser Kategorie zogen nach dem zweiten Rundgang drei Projekte in die engere Wahl ein. Dazu zählte neben den vorigen Arbeiten auch das Seminar "Woodjoints Reloaded" (Hochschule für Technik Stuttgart).

Engere Wahl: Woodjoints Reloaded. Das Team der HFT Stuttgart analysiert zimmermannsmäßige Verbindungen, um sie für die digitale Fertigung nutzbar zu machen. Dabei wird historisches Handwerkswissen in den Kontext des modernen Bauens übertragen, um zukunftsweisende Holz-Holz-Knotenpunkte zu entwickeln.

Engere Wahl: Woodjoints Reloaded. Das Team der HFT Stuttgart analysiert zimmermannsmäßige Verbindungen, um sie für die digitale Fertigung nutzbar zu machen. Dabei wird historisches Handwerkswissen in den Kontext des modernen Bauens übertragen, um zukunftsweisende Holz-Holz-Knotenpunkte zu entwickeln.

Die Ästhetik des Notwendigen

Oft wird befürchtet, dass eine nachhaltige Bauwende zu einer Architektur des Verzichts führen könnte. Die Arbeiten aus diesem Jahrgang zeichnen ein anderes Bild: Aus der Reduktion erwächst hier eine ganz eigene, kraftvolle Ästhetik und Schönheit. Nach einem inspirierenden Tag voller spannender Projekte und Diskussionen zeigte sich Leon Radeljic von ZRS Architekten Ingenieure beeindruckt von der "Reife und der hohen Qualität" der Wettbewerbsbeiträge.

Der competitionline CAMPUS Award öffnet den Vorhang für diese Ideen. Er gibt dem, was in den Ateliers der Hochschulen oft im Verborgenen reift, eine Bühne. Und er verdeutlicht, dass die Lehre heute das Labor für die Baukultur von morgen ist. Die hier versammelten Arbeiten sind Vorboten einer Architektur, die heilt statt zu verbrauchen – und sie stimmen hoffnungsvoll, dass unsere gebaute Umwelt in guten Händen liegt.

Im Namen des Preisgerichts und der Sponsoren gratuliert competitionline den Preisträger*innen. Wir danken ...

Alle prämierten Einreichungen, ihre Macher*innen und Möglichmacher – sprich die Fakultäten – stellen wir im Laufe der nächsten Monate auf competitionline.com vor.

Hier geht es zum Wettbewerbsergebnis.

Der competitionline CAMPUS Award

Jedes Jahr kürt competitionline im Rahmen seines Studierendenwettbewerbs innovative und einzigartige Projekte aus Architektur- sowie Ingenieurfakultäten und präsentiert die Preisträger*innen auf competitionline.com.
 
Prämiert werden herausragende Projekte aus

  • Architektur,
  • Innenarchitektur,
  • Stadt- und Landschaftsplanung,
  • Ingenieurwesen.

Die Projekte können

  • fachspezifisch oder disziplinübergreifend sein,
  • Arbeiten aus branchenrelevanten Randgebieten wie der Materialforschung oder Informatik sowie Konzepte aus Lehre, Ausbildung und Architekturvermittlung umfassen,
  • Kooperationen mit Unternehmen, Planungsbüros oder anderen Fakultäten im In- oder Ausland einschließen.

Kategorien:

  • I. Studierenden- und Bachelorarbeiten (Entwurfsprojekte aus dem Bachelor- oder Masterstudium sowie Bachelorarbeiten)
  • II. Master- und Diplomarbeiten (auch Promotionsarbeiten sowie anschließende Forschungsprojekte)
  • III. Fakultätsprojekte/-konzepte (Studiengänge, besondere Lehrveranstaltungen etc.)

Innovationspreis: Zusätzlich kürt das Preisgericht eine der eingereichten Arbeiten aus den Kategorien I–III mit dem Innovationspreis, sofern sie Neuland betritt oder bestehendes Wissen in neuen Zusammenhängen erforscht.

Was gibt es zu gewinnen?

  • Preise im Wert von ca. 6000 Euro
  • einen Artikel zur Darstellung des Projekts und der Fakultät auf competitionline.com
  • eine Jahresmitgliedschaft bei competitionline für alle Projektbeteiligten
  • Ein Preisträger/eine Preisträgerin wird zur kommenden Jurysitzung von competitionline CAMPUS nach Berlin eingeladen.