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  • DE-55252 Wiesbaden
  • Realisiertes Projekt

Justiz- und Verwaltungszentrum Wiesbaden


Projektbeschreibung:
Das Ensemble an der Mainzer Straße ist ein wichtiger Baustein für die Neuordnung des heterogenen städtebaulichen Umfeldes im Südosten des Wiesbadener Bahnhofs. Es besteht aus zwei parallel zueinander stehenden Baukörpern: dem Verwaltungs- und dem Justizzentrum. Die zwei Hauptgebäude gliedern sich in jeweils einen etwa 180 Meter langen, fünf- und sechsgeschossigen Längsriegel entlang der Verkehrsachsen und hofseitig in jeweils fünf Querriegel. Sie orientieren sich zu einem verkehrsberuhigten... +
Das Ensemble an der Mainzer Straße ist ein wichtiger Baustein für die Neuordnung des heterogenen städtebaulichen Umfeldes im Südosten des Wiesbadener Bahnhofs. Es besteht aus zwei parallel zueinander stehenden Baukörpern: dem Verwaltungs- und dem Justizzentrum. Die zwei Hauptgebäude gliedern sich in jeweils einen etwa 180 Meter langen, fünf- und sechsgeschossigen Längsriegel entlang der Verkehrsachsen und hofseitig in jeweils fünf Querriegel. Sie orientieren sich zu einem verkehrsberuhigten Grünkorridor, der als öffentlicher Raum das neue Ensemble in Nord-Südrichtung zwischen Hohenstaufen- und Weidenbornstraße durchzieht.

Im Justizgebäude werden alle in Wiesbaden ansässigen Gerichte und die Staatsanwaltschaft mit rund 550 Bediensteten einziehen. Im Verwaltungsgebäude werden rund 600 Arbeitsplätze an einem Ort zusammengeführt, die bislang an verschiedenen Standorten in der Stadt untergebracht waren.

Der Neubau des Justiz- und Verwaltungszentrums an der Mainzer Straße ist ein wichtiger Baustein für die Neuordnung des heterogenen städtebaulichen Umfeldes im Südosten des Wiesbadener Bahnhofs. Im Auftrag der Projektgesellschaft HeWiPPP GmbH & Co. KG wurde das Gebäudeensemble vom Frankfurter Büro KSP Jürgen Engel Architekten entworfen und geplant. Als größtes Public Private Partnership (PPP) Hochbauprojekt des Landes Hessen trägt das Justiz- und Verwaltungszentrum mit rund 65.400 m² Bruttogeschossfläche (BGF) maßgeblich zur Entwicklung des Standortes Mainzer Straße bei. Als neue Arbeitsstätte für rund 1150 Bedienstete wurde es mit dem „Innovationspreis PPP 2008“ ausgezeichnet. Für die termingerechte Bauausführung und das Qualitätscontrolling zeichnet die Bilfinger Berger Hochbau GmbH als Generalübernehmer verantwortlich.

Das Ensemble besteht aus zwei parallel zueinander stehenden Baukörpern: dem Verwaltungs- und dem Justizzentrum. Die zwei Hauptgebäude gliedern sich in jeweils einen etwa 180 Meter langen, fünf- und sechsgeschossigen Längsriegel entlang der Verkehrsachsen und hofseitig in jeweils fünf Querriegel. Sie orientieren sich zu einem verkehrsberuhigten Grünkorridor, der als öffentlicher Raum das neue Ensemble in Nord-Südrichtung zwischen Hohenstaufen- und Weidenbornstraße durchzieht. Vor den Hauptzugängen weitet sich der Grünkorridor auf und bildet eine hochwertige Platzsituation. Von hier und von der Straßenseite sind das Justiz- und Verwaltungszentrum öffentlich zugänglich. L-förmige Kopfbauten, die aus dieser kammartigen Gebäudestruktur hervorstehen, bilden eine Raumkante zum Quartiersplatz, der sogenannten Plaza, und akzentuieren die hofseitige Zugangssituation.

Im Justizgebäude werden alle in Wiesbaden ansässigen Gerichte und die Staatsanwaltschaft mit rund 550 Bediensteten einziehen. Im Verwaltungsgebäude werden rund 600 Arbeitsplätze an einem Ort zusammengeführt, die bislang an verschiedenen Standorten in der Stadt untergebracht waren. Alle Nutzungen mit Publikumsverkehr wie z.B. viele der insgesamt 48 Gerichtssäle befinden sich im Erdgeschoss oder ersten Obergeschoss und sind wie die Bibliothek oder die Unterrichtsräume für Referendare von den zweigeschossigen Eingangshallen leicht zu erreichen. Die Cafeteria im Erdgeschoss belebt als kommunikativer Ort mit zahlreichen Außensitzplätzen den Quartiersplatz. Alle Geschosse sind zudem über Aufzüge barrierefrei zugänglich.

Die Gebäude von Justiz- und Verwaltungszentrum folgen einem einheitlichen Gliederungssystem, die Fassaden hingegen sind im Detail unterschiedlich gestaltet. Zäsuren, Rücksprünge und Durchgänge gliedern die Längsfassaden mit ihrem zweigeschossigen Sockelbereich. Die weiß verputzten Obergeschosse mit ihren hofseitig verschieden farbigen Fensterelementen kontrastieren mit den anthrazitfarben Putz- und Natursteinfassaden der drei- und fünfgeschossigen Querriegel. Auf diese Weise erzeugen sie ein homogenes Quartiersbild und schaffen in Verbindung mit dem öffentlichen Grünkorridor ein besucherund nutzerfreundliches Ensemble. Ergänzt wird das Justiz- und Verwaltungszentrum durch ein angegliedertes Parkhaus mit rund 500 Stellplätzen, davon 220 für Besucher, auf einem benachbarten Grundstück. -



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