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  • DE-13125 Berlin Buch
  • Realisiertes Projekt

MRT-Forschungsgebäude


Projektbeschreibung:
Das kubische Forschungsgebäude beherbergt drei Hochfeld-Magnet-Resonanz-Tomographen (MRT): Herzstück ist der Human-7T-MRT (7-Tesla), ein Human-3,0T-MRT sowie ein 9,4T-MRT für Tieruntersuchungen vervollständigen die Einrichtung. Die übrigen Räume dienen der Auswertung der Messergebnisse, der Vorbereitung der Untersuchungen und dem translationalen wissenschaftlichen Austausch: als Kooperation von PTB (Physik) , Charité (Medizin) und MDC (Molekularbiologie) ist die disziplinübergreifende... +
Das kubische Forschungsgebäude beherbergt drei Hochfeld-Magnet-Resonanz-Tomographen (MRT): Herzstück ist der Human-7T-MRT (7-Tesla), ein Human-3,0T-MRT sowie ein 9,4T-MRT für Tieruntersuchungen vervollständigen die Einrichtung. Die übrigen Räume dienen der Auswertung der Messergebnisse, der Vorbereitung der Untersuchungen und dem translationalen wissenschaftlichen Austausch: als Kooperation von PTB (Physik) , Charité (Medizin) und MDC (Molekularbiologie) ist die disziplinübergreifende Forschung wesentlich für das neue Institut.

Die strukturelle Organisation des Gebäudes entwickelt sich aus der Logik der Inhalts: rund um den zentralen Großscanner legen sich in mehreren Schichten die Abschirmungen für Magnetfeld und Hochfrequenz, die Medienerschließung, die Bewegungszone, die Auswerteräume und die gestaltgebende Hülle.

Alle Arbeitsräume erhalten natürliche Belichtung und Belüftung über großzügige Öffnungen zum Außenraum. Die Hülle des Baukörpers besteht aus einer vorgestellten Haut aus Streckmetall, die den Sonnenschutz leistet und gleichzeitig dem Neubau seine besondere Erscheinung verleiht. Durch die feinen Perforierungen der Streckmetallfassade fällt gleichmäßig gefiltertes Licht in die Arbeitsräume; gleichzeitig wird ein geschützter Ausblick in die Umgebung ermöglicht, was die konzentrierte und freundliche Arbeitsatmosphäre unterstützt.

Die geschosshohen Falt-Schiebe-Elemente der Fassade wurden mit dem Ziel der größtmöglichen Einfachheit von Konstruktion und Funktion entwickelt: sie lassen sich durch die feine Abstimmung von Beschlägen und Geometrie trotz ihrer Größe leicht von Hand bewegen. Ein Sturmhaken sichert die offen stehenden Läden gegen den Wind, eine Treibstange fixiert die geschlossenen Anlagen. Alle Fugen, gleich ob feststehend, an der Ecksituation oder beweglich, sind gleichmäßig dimensioniert und unterstreichen dadurch die Abstraktion der Hülle.

Durch die feine Masche des weiß beschichteten Streckmetalls erhält die Außenhaut eine je nach Lichtsituation sehr unterschiedliche Anmutung: die Erscheinung variiert zwischen völlig opaker Metallverkleidung und weitgehend transparenter, textiler Bespannung. Zu dem weichen Bild trägt auch die aus der Verarbeitung rührende Welligkeit der feinmaschigen Streckbleche bei. -


  • Projektbeteiligte

    bewegen maximieren

  • Projektdaten

    maximieren

    Awards / Auszeichnungen Hans-Schaefers-Preis 2010 [Auszeichnung]
    DAM PREIS FÜR ARCHITEKTUR IN DEUTSCHLAND 2011 [Nominierung]
    Fertigstellung 2010
    Gebäudetyp Forschungs- und Laborgebäude (Neubau)
    Projektgröße
    Brutto-Rauminhalt (BRI) 8.200 m3
    Hauptnutzfläche (HNF) 790 m2
    Projektkosten
    Baukosten (gesamt) 3.800.000 EUR
    Projektadresse Robert-Rössle-Str. 10
    MDC Campus Berlin
    DE-13125 Berlin Buch
  • Gewährleistung

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