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© Brigida González
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  • DE-70174 Stuttgart
  • Realisiertes Projekt

Neubau IHK Region Stuttgart


Projektbeschreibung:
Das Grundstück befindet sich im Zentrum der Stadt Stuttgart, in der Nähe zum Hauptbahnhof und am Fuße eines als Naturdenkmal geschützten Weinbergs.

Der Weinberg stellt eine Besonderheit im Stadtzentrum Stuttgarts dar. Das Verhältnis von urbanem Anspruch einer Landeshauptstadt und dem Weinberg ist jedoch gegenwärtig städtebaulich nicht geklärt. Der Entwurf soll diese notwendige Klärung initiieren.

Die IHK als Institution soll an der Jägerstraße, aber auch aus der Ferne Präsenz zeigen. Der... +
Das Grundstück befindet sich im Zentrum der Stadt Stuttgart, in der Nähe zum Hauptbahnhof und am Fuße eines als Naturdenkmal geschützten Weinbergs.

Der Weinberg stellt eine Besonderheit im Stadtzentrum Stuttgarts dar. Das Verhältnis von urbanem Anspruch einer Landeshauptstadt und dem Weinberg ist jedoch gegenwärtig städtebaulich nicht geklärt. Der Entwurf soll diese notwendige Klärung initiieren.

Die IHK als Institution soll an der Jägerstraße, aber auch aus der Ferne Präsenz zeigen. Der Neubau liegt an der Nahtstelle zwischen Weinberg und Jägerstraße.
Eine Fassung des Straßenraumes sowie eine angemessene bauliche Dichte erschienen hierfür notwendig. Die gegenwärtige Situation mit einerseits giebelständigen Riegeln die weit in den Hang eingreifen und an der Straße fast zu Hochhäusern werden und andererseits terrassenartigen Bebauungen, die den Hang (vor allem aus der Ferne gesehen) extrem verbauen, erscheint nicht weiter verfolgungswert.

Unser Konzept möchte durch eindeutige Baukörpersetzung die hier notwendige Spannung zwischen Urbanität und Weinberg inszenieren. Wichtig ist uns, dass der Weinberg als Gesamtheit wahrnehmbar bleibt und der Hangfuß an der Jägerstraße städtebaulich klarer gefasst wird. Der Hangfuß wird mit einer über die gesamte Grundstücksbreite der IHK spannenden geschosshohen Weinbergmauer aufgefangen. Diese weicht deutlich von der Straße zurück und bildet einen urbanen Vorplatz.

Zwischen dem Neubau und dem erhaltenen denkmalgeschützten Volkartbau, der ebenfalls im Besitz der IHK ist, wird eine breite Sichtachse hinauf zum historischen Weinberghäuschen freigehalten, das den Weinberg bekrönt. Auf der Talseite soll diese Achse zukünftig auch als grüne Wegeverbindung bis zum Bahnhofsvorplatz durchgeführt werden.

Im Erdgeschoss sowie im 1. und 2. Obergeschoss befinden sich die Veranstaltungsbereiche. Es werden pro Jahr ca. 100.000 Veranstaltungsbesucher zu rund 4.000 Veranstaltungen erwartet.
Im 3. bis 5. Obergeschoss sind Büroflächen für rund 300 Arbeitsplätze angeordnet. Das 5.Obergeschoss wird als Staffelgeschoss ausgebildet, die entstehenden Dachterrassen sind für die Mitarbeiter zugänglich. In zwei Tiefgaragengeschossen werden ca. 140 Stellplätze realisiert.
Der Hauptzugang befindet sich in der Jägerstraße. Vom 1. Obergeschoss aus sind großzügige Ausgänge zu einer Freifläche am Fuß des Weinbergs geplant.

Der Baukörperaufbau zeigt die horizontale Schichtung der Funktionsbereiche:
über zwei transparenten, zurückspringenden Sockelgeschossen mit den publikumsintensiven Nutzungen liegt ein kompakter U-förmiger Bürobaukörper, der einen zentralen Innenhof umschließt und sich zum Weinberg öffnet. Die Fassade erhält einen Brise Soleil aus schlanken Muschelkalk-Lisenen. -


  • Projektbeteiligte

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    Awards / Auszeichnungen Hugo-Häring-Auszeichnung 2017 BDA Kreisgruppe Stuttgart - Mittlerer Neckar [Auszeichnung]
    Baubeginn 02/2012
    Fertigstellung 03/2014
    Gebäudetyp Büro-, Verwaltungsbauten (Neubau)
    Projektgröße
    Brutto-Grundfläche (BGF) in m² 16.670 m2
    Brutto-Rauminhalt (BRI) 64.600 m3
    Hauptnutzfläche (HNF) 7.800 m2
    Projektkosten
    Baukosten (gesamt) 38.500.000 EUR
    Projektadresse DE-70174 Stuttgart
  • Produkte

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    • Zwei große Ziele hat sich das Stuttgarter Planungsbüro wulf architekten beim Bau der neuen Zentrale der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart gesetzt: ein möglichst großes emotionales Wohlbefinden und ein niedriger Energieverbrauch. Weil Licht und Akustik dabei eine wichtige Rolle spielen, kommen in dem 7800 Quadratmeter großen Neubau über 800 Nimbus LED-Leuchten und mehr als 100 Rossoacoustic Paneele der Nimbus Group zum Einsatz.Die Rossoacoustic TP30 Knit Paneele schirmen aber nicht nur gegenüber liegende Arbeitsplätze voneinander ab oder zonieren Besprechungsinseln. Sie bringen auch Farbe ins Arbeitsleben: Die Textilpaneele mit ihrem integrierten Akustikvlies sind in 17 verschiedenen Farben erhältlich und lassen daher kaum einen Wunsch offen. In den vergangenen Jahren hat die Nimbus Group Rossoacoustic zu einem flexiblen Baukastensystem erweitert. Neuartige Beschläge aus der Team-Serie ermöglichen es, die farbigen Rossoacoustic TP30 Knit Paneele und die lichtdurchlässigen Rossoacoustic CP30 Paneele miteinander zu kombinieren. Genau das ist bei den zonierten Besprechungsinseln in den Großraumbüros der IHK Region Stuttgart der Fall. Bei Bedarf lassen sie sich jederzeit umgestalten und den geänderten Bedürfnissen anpassen. Denn die Paneele sind federleicht und lassen sich dank der Beschläge völlig ohne Werkzeug in jeder denkbaren Konstellation neu zusammenstellen.

      Nimbus Group GmbH

      © Brigida González


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INFO-BOX

veröffentlicht am 29.11.2012
Zuletzt aktualisiert 29.11.2017
Projekt-ID 5-49595
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