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ZOH von Osten ZOH von Osten, © Christian Kirchberger
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  • DE-93053 Regensburg
  • Realisiertes Projekt

ZOH am Campus der Universität Regensburg


Projektbeschreibung:
Ausgangssituation
Auf Grund der städtebaulich diffusen Situation des Eingangsbereichs der Universität Regensburg und der dezentralen Anordnung der Bushaltestellen am Campus lobte die Hochschule in Zusammenarbeit mit den Regensburger Verkehrsbetrieben ein freiraumplanerisches und hochbauliches Planungsgutachten aus. Aus den 10 abgegebenen Arbeiten ging der Entwurf von Andreas Kicherer, München und Christian Kirchberger, Regensburg als 1. Preisträger hervor.

Städtebauliches Konzept
Mit der... +
Ausgangssituation
Auf Grund der städtebaulich diffusen Situation des Eingangsbereichs der Universität Regensburg und der dezentralen Anordnung der Bushaltestellen am Campus lobte die Hochschule in Zusammenarbeit mit den Regensburger Verkehrsbetrieben ein freiraumplanerisches und hochbauliches Planungsgutachten aus. Aus den 10 abgegebenen Arbeiten ging der Entwurf von Andreas Kicherer, München und Christian Kirchberger, Regensburg als 1. Preisträger hervor.

Städtebauliches Konzept
Mit der Umsetzung des neuen Busbahnhofes an der Universität Regensburg wurde nicht nur ein neues Nahverkehrszentrum geschaffen, sondern auch ein verbesserter Zugang zum Bereich des Forums und damit auch in den zentralen Erschließungs- und Grünbereich der Universität
Die Anbindung des Zentralen Bereiches der Universität mit seinen hohen Qualitäten an das übrige Stadtgefüge war ein seit Gründung der Hochschule brachliegendes Problem. Bisher war zwar durch die zentrale Grünachse die Blickbeziehung zur Stadt gegeben, aber die direkte Erschließung war größtenteils nur über Umwege möglich.
Das Ziel war hieraus durch einen möglichst markanten Baukörper den Ort des Ankommens neu zu definieren und ein neues „Eingangstor“ für die Hochschule zu schaffen, welches mit seiner westlichen Seite bewußt an die Straßenkante rückt und den die Universität einrahmenden Grüngürtel durchbricht.

Der Haltepunkt
Die Businsel mit der Sägezahnstruktur war die Grundlage für die Überdachung. Die Form wurde soweit vereinfacht, dass ein unregelmäßiges Viereck mit den Fahrkurven der Busse folgenden abgerundeten Ecken entstand. Um die Prägnanz des Daches zu steigern wurde auf die Einbuchtungen der Sägezähne an den Längsseiten der Dachscheibe verzichtet.
Dies ist durch den Kunstgriff möglich, dass die Busse an der 1. Haltestelle unter das Dach fahren und an der dahinterliegenden 2. Haltestelle direkt an der Dachkante halten.
Die hierdurch entstehende betonierte Dachscheibe bildet in Ihrer Mitte einen Platz, der dem Ankommenden erste Orientierung auf dem Universitätsgelände bietet.
Die gewünschte Infrastruktur, ein noch zu errichtender Informationspavillon für die Universität und die benötigten Räume für Personal und Technik der Verkehrsbetriebe, reihen sich entlang einer Achse Richtung Universitätsforum auf und weisen so den Weg Richtung einer Freitreppe zum Zentrum der Uni.

Konstruktion und Material
Für das Dach, welches auf Stahlrundstützen ruht wurde der an der Uni Regensburg hauptsächlich verwendete Baustoff Beton eingesetzt.
Einbauten wie die Wartemöbel, der RVB-Container usw. werden in einer reduzierten Stahl- bzw. Stahlglasoptik erstellt und sollen an bestehende Bauten der Universität wie dem Studentenhaus/Verwaltung der Uni anknüpfen. -

Architektouren Bayerische Architektenkammer 2013
Sa. 29.Juni 2013, 16.00 Uhr
So. 30.Juni 2013, 14.00 Uhr



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