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Architektin: Katharina Löser (Löser Lott Architekten, Berlin) Architektin: Katharina Löser (Löser Lott Architekten, Berlin), © Stefan Müller
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  • DE-18119 Warnemünde
  • Realisiertes Projekt

Duett


Projektbeschreibung:
Weiße Häuser, zweieiigen Zwillingen gleich, das eine giebel- das andere traufständig, bilden eine Symbiose in der heterogenen Häuserkette der Friedrich-Franz-Straße im Ostseebad Warnemünde. Über eine schmale Fuge erscheinen sie verbunden und getrennt zugleich. Zwischen ihnen und um sie herum spannt sich ein markanter Außenraum auf, der unterschiedliche räumliche Qualitäten entwickelt. Zur Straße stellen sie sich aufrecht drei- bis viergeschossig dar, in die Tiefe staffeln sich die Volumen auf... +
Weiße Häuser, zweieiigen Zwillingen gleich, das eine giebel- das andere traufständig, bilden eine Symbiose in der heterogenen Häuserkette der Friedrich-Franz-Straße im Ostseebad Warnemünde. Über eine schmale Fuge erscheinen sie verbunden und getrennt zugleich. Zwischen ihnen und um sie herum spannt sich ein markanter Außenraum auf, der unterschiedliche räumliche Qualitäten entwickelt. Zur Straße stellen sie sich aufrecht drei- bis viergeschossig dar, in die Tiefe staffeln sich die Volumen auf zwei Etagen.
Unterschiedliche Wohnformen finden hier Platz. Während sich in den Obergeschossen großzügige durchgesteckte Maisonettewohnungen befinden, beherbergt das Erdgeschoss zwei kleine Ferienappartements auf der rechten und einen Whiskyladen auf der linken Seite. Von der Hofseite kann ein zweigeschossiges Gartenhaus erschlossen werden. Eine große Wohnung im Dachgeschoss erstreckt sich über beide Häuser.
Zur Straße gibt sich das Gebäude bei geöffneter Front symmetrisch streng. Die zwischen den raumhohen Fenstern „geparkten“ Schiebefaltläden bilden profilierte Pfeiler aus. Das Benutzen der Sicht- und Sonneschutzelemente durch den Bewohner generiert unterschiedliche Zustandsformen und verwischt die klare Lochfassade.
Die reduzierte Ornamentik in der Balkongeländern und Fensterläden ist inspiriert von den filigranen reliefartigen Balkonen, Loggien und Veranden, die seit dem 19. Jh. die Seebäder an der Ostsee architektonisch prägen. -


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INFO-BOX

veröffentlicht am 21.10.2013
Zuletzt aktualisiert 05.02.2015
Projekt-ID 5-52387
Seitenaufrufe 2050



  • Hans Schaefers Preis 2013

    • Architektin: Katharina Löser (Löser Lott Architekten, Berlin)

      Realisiertes Projekt

      Duett


      active
    • Beruteilung durch das Preisgericht

      aus der Begründung der Juryentscheidung für den vom BDA Berlin ausgeschriebenen Hans-Schäfers-Preis 2013

      Mit einstimmigem Votum wurden auf der Jurysitzung vom 6. September 2013 den Arbeiten von Katharina Löser (Löser Lott Architekten) und Leonard Hautum Architekten der Hans-Schäfers-Preis 2013 zuerkannt. (...)
      Einen besonders qualitätsvollen Beitrag zur Planungs- und Baukultur leisten die Preisträger durch ihre umsichtige und sensible Weise des Bauens im Bestand. Katharina Löser schließt... +

      aus der Begründung der Juryentscheidung für den vom BDA Berlin ausgeschriebenen Hans-Schäfers-Preis 2013

      Mit einstimmigem Votum wurden auf der Jurysitzung vom 6. September 2013 den Arbeiten von Katharina Löser (Löser Lott Architekten) und Leonard Hautum Architekten der Hans-Schäfers-Preis 2013 zuerkannt. (...)
      Einen besonders qualitätsvollen Beitrag zur Planungs- und Baukultur leisten die Preisträger durch ihre umsichtige und sensible Weise des Bauens im Bestand. Katharina Löser schließt auf umsichtige Weise eine Baulücke in Warnemünde (...) Beide Projekte sind charakteristisch dafür, dass das Bauen im Bestand eine immer größere Bedeutung für junge Architekten darstellt, sowohl im städtebaulichen wie im architektonischen Maßstab.
      (...)
      Mit Katharina Lösers Projekt in der Friedrich-Franz-Straße in Warnemünde wird der gestalterische Umgang mit einer Baulücke prämiert. Das Gebäude gliedert sich in einen trauf- und einen giebelständigen Teil. Auch hier lebt das Projekt von einem subtilen Spiel von Kontrasten zwischen den zwei durch eine schmale, ortstypische Gasse getrennten Gebäudeteilen. Die durch aus strenge Erscheinung auf der Straßeseite kontrastiert angenehm mit der differenzierten, räumlichen Organisation im Inneren. Spielerisch findet das Gebäude aus der dualen Struktur heraus seine architektonischen Themen. Die Jury ist überzeugt davon, dass das Projekt im allgemeinen für die Aufgabe der Baulückenschließung neue Akzente setzen und im Besonderen Vorbildfunktion für das Ensemble der heterogenen Häuserkette der Friedrich-Franz-Straße entfalten kann.
      (...)
      Die vier von der Jury prämierten Projekte zeigen exemplarisch und auf hohem gestalterischem Niveau vier typische Strategien für das Bauen im Bestand: Entkernung, Haus-im-Haus-Prinzip, Spiel zwischen An-, Um- und Ausbau und kontextuelles Bauen im Altbestand. -

  • Hans Schaefers Preis 2013

  • Anerkennung Hans-Schaefers-Preis

  • Anerkennung Hans-Schaefers-Preis

  • Daniel Gössler Belobigung 2013

  • TIBES Stipendium

  • TIBES Stipendium

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